Coronavirus Infoseite

Auf dieser zentralen Infoseite informiert die KHSB fortlaufend zu Entwicklungen im Kontext von Hochschulbetrieb und Coronavirus.

FAQ zum Lehr- und Studienbetrieb finden sich im zusätzlichen Infopool für Studierende.

Am 8. Oktober 2020 ist in Berlin das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Bereich des Hochschulrechts“ in Kraft getreten (GVBl. 2020, Nr. 44, S. 758). Der Gesetzgeber hat damit folgende, für Studierende der KHSB, relevante Regelungen getroffen:

1. Die Rahmenstudien- und -prüfungsordnungen müssen spätestens bis 18 Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes die Möglichkeit von digitalen Hochschulprüfungen vorsehen (§ 32 Abs. 8 i.V.m. § 126 Abs. 3 BerlHG).

Für die KHSB:

Die Rahmenstudien- und -prüfungsordnung der KHSB ist die Allgemeine Ordnung für Studien- und Prüfungsangelegenheiten der KHSB (AO StuP). Der Akademische Senat hat in seiner Sitzung am 13.05.2020 auf Antrag des Prüfungsausschusses eine entsprechende Regelung bereits beschlossen. In § 14 Abs. 1 Satz 2 AO-StuP wird festgelegt, dass Prüfungsleistungen auch in digitaler Form erbracht werden können. Da es sich um eine „Kann“-Entscheidung handelt, obliegt den jeweiligen Lehrenden, ob sie Prüfungen in digitaler Form anbieten wollen oder nicht. Ein Anspruch der Studierenden auf eine bestimmte Prüfungsform oder ein bestimmtes Prüfungsverfahren besteht nicht.

2. Studierende, die im Sommersemester 2020 an einer Berliner Hochschule eingeschrieben und nicht beurlaubt waren, haben eine von der Regelstudienzeit abweichende, um ein Semester verlängerte Regelstudienzeit. (§ 126a Abs. 1 BerlHG). Durch Rechtsverordnung kann bestimmt werden, dass diese Regelung um weitere Semester verlängert werden kann, wenn ein regulärer Studienbetrieb pandemiebedingt nicht möglich ist.

Der Gesetzgeber hat mit dieser Regelung vor allem beabsichtigt, dass BaföG-Empfänger*innen länger Geld bekommen, weil die Förderungshöchstdauer an die Regelstudienzeit gebunden ist.

(Auszug aus derer Gesetzesbegründung:

"Ziel der neuen Regelung ist es, Benachteiligungen für Studierende durch die COVID-19-Pandemie zu vermeiden. Mit Absatz 1 wird der Begriff der „individuellen Regelstudienzeit“ eingeführt. Diese wird aufgrund der erheblichen pandemiebedingten Beschränkungen im Sommersemester 2020 um ein Semester verlängert. Damit wird bewirkt, dass Studierende wegen dieses Umstands nicht in ihrem Anspruch auf Leistungen nach dem BAföG Nachteile erleiden. Mit dem Begriff „Regelstudienzeit“ wird die Studienzeit bezeichnet, in der bei normalem Studienverlauf ein Hochschulabschluss erworben werden kann. Darauf sind Studienordnung, Lehrangebot und Prüfverfahren ausgerichtet. Im Sommersemester 2020 gab es aufgrund der COVID-19-Pandemie in keinem Studiengang an den Berliner Hochschulen einen normalen Studienverlauf. Studierende, die in diesem Semester immatrikuliert und nicht beurlaubt waren, können aller Voraussicht nach, bei einem üblichen normalen Studienverlauf, ihr Studium nicht in der ansonsten üblichen Regelstudienzeit absolvieren. Aufgrund dieser besonderen Situation ist es geboten, die Studienzeit für Studierende dieses Semesters als „individuelle Regelstudienzeit“ zu definieren. Die Semestereinstufung wird davon nicht berührt. Diese pandemiebedingte individuelle Regelstudienzeit stellt eine absolute Ausnahme dar und hat keine Auswirkungen auf die Meldungen zur amtlichen Hochschulstatistik. Da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft, wird mit dieser Regelung erreicht, dass sich die Förderungshöchstdauer für BAföG-Leistungen für den betroffenen Personenkreis entsprechend erhöht. Die Berliner Hochschulen können den Studierenden darüber auch eine Bescheinigung ausstellen.")

Für die KHSB:

Da mit dieser Regelung die Regelstudienzeit und damit die Förderungshöchstdauer beim BaföG erhöht wird, wird Studierenden der KHSB, die BaföG beziehen, dieses ein Semester länger über die Regelstudienzeit hinaus gewährt (BA Soziale Arbeit, Heilpädagogik und Kindheitspädagogik für ein achtes Semester…). Das Studierendenwerk von Berlin geht – laut seiner Homepage – von einer automatischen Erhöhung der Regelstudienzeit aus. Falls hierfür gleichwohl Bescheinigungen gefordert werden, können sich Studierende an das Prüfungsamt oder den BaföG-Beauftragten Prof. Dr. Dr. Christian Bernzen wenden.

Die Regelung im BerlHG führt nicht dazu, dass sich das Studium bei Studierenden automatisch um ein Semester verlängert. Studierende können ihr Studium wie in § 14 Abs. 1 ImmO auf Antrag beim Prüfungsausschuss unproblematisch und ohne Angabe von Gründen verlängern (Formblatt im Download-Bereich). Ein solcher Antrag kann aber nun statt der in § 14 Abs. 1 ImmaO vorgesehenen zwei Semester, auch drei Semester gestellt werden. So ist erst eine Verlängerung um ein viertes Semester beim Präsidenten unter Angabe von Gründen zu beantragen.

3. Prüfungen, die im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/2021 abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht abgelegt (§ 126b BerlHG). Diese Regelungen wurd durch zwei Schreiben der Senatsverwaltung vom 29.09.2020 und vom 16.10.2020 konkretisiert.

Für die KHSB:

Mit dieser Regelung wird die Möglichkeit einer zusätzlichen Wiederholung von Prüfungen geschaffen, die nicht bestanden wurden. Sie stellt eine Modifikation des § 34 AO-StuP dar, nach der Prüfungs- und Studienleistungen (einschließlich Hausarbeiten), wenn sie nicht erfolgreich bestanden sind, zweimal, in der Regel in derselben Form, wiederholt werden. Der Prüfungsausschuss der KHSB hatte bereits für das Sommersemester 2020 einen entsprechenden Beschluss gefasst und diesen auch für die in diesem Semester gelaufenen Prüfungen umgesetzt. Die Vorschrift aus dem BerlHG gilt allerdings nicht für Prüfungen:

  • bei denen Studierende unentschuldigt und ohne triftigen Grund nicht zum Prüfungstermin erschienen sind und
  • die aufgrund eines Täuschungsversuchs als nicht bestanden bewertet wurden.

Die Vorschrift des BerlHG gewährt keinen „Freiversuch“, d.h. sie gilt nur (und nur einmalig) für nicht bestandene Prüfungen. Eine Möglichkeit zur Wiederholung zur Notenverbesserung ist damit nicht vorgesehen.

Link zur Meldung

Am Dienstag, den 20. Oktober 2020 hat die Senatskanzlei - Abteilung Wissenschaft und Forschung die mit der Landesrektorenkonferenz der Berliner Hochschulen (LKRP) abgestimmten weiteren Einschränkungen für die Berliner Hochschulen veröffentlicht.

Das bedeutet im Einzelnen für die KHSB:

  • Die für die kommende Woche geplanten Immatrikulationsfeiern finden in einem Onlineformat statt (konkrete Informationen erhalten neu immatrikulierten Kommiliton*innen in einer   gesonderten Nachricht).
  • Der Präsenzbetrieb in der Hochschullehre sowie in der Fort- und Weiterbildung wird bis spätestens 02.11.2020 grundsätzlich eingestellt. Lehrveranstaltungen werden in digitalen Formaten durchgeführt.
  • In Präsenz werden ausschließlich Prüfungen und zwingend erforderliche sogenannte Praxisformate durchgeführt, die sich einer digitalen Durchführung grundsätzlich entziehen (analog zu den Regelungen im SoSe 2020).
  • Des weiteren werden Präsenzformate zur Einführung und Orientierung neuer Studierender/Erstsemester bis zu einer maximalen Teilnehmer*innen-Zahl von 25 Studierenden möglich sein. Das werden voraussichtlich konkret die Werkstattformate der Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit, Heil- und Kindheitspädagogik sein.
  • Der öffentliche Publikumsverkehr (bezogen auf externe Besucher und Veranstaltungen) wird eingestellt.
  • Im Zeitraum von 14.-23.12.20 finden an den Hochschulen nur Prüfungen und Lehrveranstaltungen statt, die grundsätzlich nicht in digitaler Form durchgeführt werden können. In der Woche nach Silvester (04.-08.01.21) finden keine Präsenzveranstaltungen an den Hochschulen statt.

In der offiziellen Pressemitteilung der Senatskanzleivom 20.10.2020 heißt es dazu: 

https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1006487.php

Am Mittwoch, den 07. Oktober 2020, hat die Taskforce der Senatskanzlei - Abteilung Wissenschaft mit der Landeskonferenz der Hochschulrektor*innen beschlossen, dass die Berliner Hochschulen ab morgen in die Stufe 2 laut "Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungenwechseln gehen werden.

Ab sofort ist demnach das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch während der Lehrveranstaltungen verpflichtend. Auch in Büros der Hochschulen gilt, wenn mehrere Personen im Raum anwesend sind, die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Daneben resultiert daraus eine Verschärfung in dem Sinne, dass die Hochschulen "mögliche Einschränkungen für den Publikumsverkehr" prüfen werden..

In der offiziellen Pressemitteilung der Senatskanzleivom 07.10.2020 heißt es dazu: 

https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1001484.php

 

Am Donnerstag, 24.09.2020, haben die Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen (LKRP) im Rahmen eines Pressegesprächs einen Ausblick auf das als ‚Hybridsemester‘ geplante Wintersemester 2020/2021 gegeben und dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Bei dieser Gelegenheit stellten Senatskanzlei und LKRP auch den 'Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen' vor.

English version:

berlins_phased_plan_for_the_operation_of_universities_under_pandemic_conditions.pdf

201026_infografik_eng_dealing_with_respiratory_diseases_at_universities.pdf

 

Zu den konkreten Regelungen und Umsetzungen an der KHSB wird die Hochschulleitung demnächst in separaten Schreiben informieren.

Am Montag, den 21.09.2020, beginnen die ersten Präsenzlehrveranstaltungen in der KHSB, die für das Wintersemester 2020/2021 zählen. Wegen der weiter geltenden Abstandsregelungen wird dies jedoch nur in sehr eingeschränktem Maß sowie zeitlich über den Tag und räumlich über das Gebäude verteilt möglich sein.

Nach Absprache mit der Betriebsärztin und der Fachkraft für Arbeitssicherheit besteht ab dem 21.09.2020 für alle Nutzer*innen des Hochschulgebäudes die Pflicht, in den Fluren und Treppenhäusern, in der Bibliothek sowie in den Räumen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Die Nutzung der Bibliothek muss wie bisher vorher angemeldet werden. Das gilt auch für Termine in den Büros der Verwaltung (z.B. Studierendensekretariat, Prüfungsamt oder International Office) innerhalb der üblichen Öffnungszeiten, sofern die Auskünfte nicht telefonisch oder per E-Mail erteilt werden können.

Das Präsidium

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu den Maßnahmen für die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gegen die Verbreitung des Coronavirus sowie Informationen zum Sommersemester 2020. Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung hat eine Taskforce eingerichtet, in der notwendige Maßnahmen und ihre Umsetzung laufend beraten werden. Die vereinbarten Schritte werden über die Hochschulen und Forschungseinrichtungen an ihre Mitglieder kommuniziert und auch auf dieser Website aktuell abgebildet.

Auf Veränderungen in der Verwaltungspraxis zum BAföG wegen der Folgen der Corona-Pandemie hat die Berliner Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung in einem Rundschreiben vom 10.07.2020 hingewiesen. Insbesondere für Studierende, die BAföG-Leistungen beziehen, sind die Informationen wichtig. Sie finden sie hier.

Konkrete Fragen zur Anwendung der BAföG-Regeln wird Ihnen das Studierendenwerk beantworten. Sie können sich auch an den BAföG-Beauftragten unserer Hochschule Prof. Dr. Dr. Christian Bernzen wenden, der versuchen wird, Ihnen bei der Orientierung zu helfen.

Am Montag, 15.Juni 2020, haben die Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht, die sich insbesondere mit den Planungen für das Wintersemester 2020/2021 befasst. Was den Hochschulbetrieb betrifft, werde demnach "eine Mischung aus digitaler Lehre und Präsenzlehrbetrieb" angestrebt.

 

Am Donnerstag, den 28. Mai 2020, hat der Berliner Senat Änderungen zur „Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin“ beschlossen.

In der Pressemitteilung vom 29.5.2020 heißt es dazu: 

"Der geltende eingeschränkte Betrieb an den staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen in Berlin bleibt weiterhin bestehen. So sind die Hochschulen für Präsenzlehre und für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen, die Lehrveranstaltungen finden digital statt."

Hier geht es direkt zur Pressemitteilung der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung 

Ab dem 08.06.2020 können Sie zusätzlich zum Leihbetrieb nunmehr in begründeten Ausnahmefällen die Präsenzbestände in Lesesälen nutzen. Nähere Informationen finden Sie dazu in der kommenden Woche (KW 23) auf der Bibliotheksseite.

Am 07. Mai 2020, hat der Berliner Senat Änderungen zur „Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin“ beschlossen, die auch die wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin betreffen.

Hier geht es direkt zur Pressemitteilung der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung:

Forschung und Verwaltung an Hochschulen unter Auflagen sind wieder möglich - Lehre findet weiterhin digital statt.

Die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen hat auf Grundlage dieser Verordnung am 11.05.2020 eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen (LKRP) hat sich am 23.04.2020 in einer Pressemitteilung zur Situation der Berliner Hochschulen im Kontext des Coronavirus zu Wort gemeldet:

Oberste Priorität: Eindämmung der Virusgefahr

Berliner Hochschulen setzen vorsichtige Öffnung für Wissenschaft, Kunst und Forschung um

Die staatlichen, privaten und konfessionellen Universitäten und Hochschulen Berlins sind sich ihrer Verantwortung bewusst, auch weiterhin große Anstrengungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu unternehmen. Bis auf Weiteres wird es erforderlich bleiben, den Zugang zu den Gebäuden und Laboren restriktiv zu handhaben und den Präsenznotbetrieb aufrecht zu erhalten.

Gleichzeitig begrüßen sie, dass der Berliner Senat mit dem Maßnahmenkatalog vom 21. April 2020 erste vorsichtige Öffnungen auch für Wissenschaft, Kunst und Forschung in Berlin beschlossen hat. Eventuelle Ausnahmegenehmigungen werden streng an die Einhaltung von Maßnahmen zum Gesundheitsschutz geknüpft.

Die Universitäten und Hochschulen werden ihre jeweiligen Pandemie-Pläne weiterhin so umsetzen, dass an den Campus-Standorten möglichst wenig Gefahren durch ungeschützte Begegnungen vor Ort entstehen, ebenso wie es möglichst wenig ÖPN-Verkehr zu und von den Hochschulen geben soll.

Der Senat von Berlin hat gestern die Vierte Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung in Kraft gesetzt; für die Hochschulen ist vor allem Teil 5 dieser Verordnung relevant. Die Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung hat dazu eine begleitende Pressemitteilung veröffentlicht.

Für die Hochschulen im Land Berlin ändert sich dadurch nicht viel, denn sie bleiben weiter im Präsenznotbetrieb; das heißt, Hochschulen bleiben weiter für den Präsenzlehrbetrieb und den Publikumsverkehr geschlossen Das bedeutet, dass weiterhin nur ausgewählten 'Schlüsselpersonen', die zur Gefahrenabwehr und zur Erhaltung eines Notbetriebs der Hochschule benötigt werden, und nur ausnahmsweise und mit entsprechender Begründung weiteren Mitgliedern der KHSB Zutritt zum Gebäude erlaubt werden kann. Die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen (LKRP) hat sich gestern darauf geeinigt, diese Regelung weiter restriktiv auszulegen.

Die Bibliotheken der Hochschulen haben beschlossen, dass voraussichtlich ab dem 04.05.2020 der Leihbetrieb unter besonderen hygienischen Bedingungen wiederaufgenommen werden kann. Dazu wird es von der Bibliothek der KHSB noch gesonderte Mitteilungen geben.

Wie den Medien zu entnehmen ist, haben sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen zu Eindämmung der Corona-Pandemie geeinigt. Die Bundesländer erarbeiten nun je eigene Verordnungen für alle relevanten Bereiche. Für die Berliner Hochschulen werden voraussichtlich bis Mitte der kommenden Woche von der Taskforce Corona und dem Land Berlin konkrete weitere Maßnahmen beschlossen.
Die aktuelle Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin ist bis zum 26. April 2020 weiterhin gültig und die Hochschulen befinden sich weiterhin im Präsenznotbetrieb. Es ist nicht damit zu rechnen, dass in absehbarer Zeit ein regulärer Präsenzbetrieb stattfinden wird.

Sobald die Entscheidungen gefallen sind, werden wir an dieser Stelle entsprechend informieren.

Am Freitag, 03.04.2020, haben die Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung und die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen (LKRP) eine gemeinsame Stellungnahme zum Berliner Sommersemester 2020 abgegeben, in der es unter anderem um die Durchführung des Sommersemesters und dessen Rahmenbedingungen geht. 

Die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen (LKRP) hat sich am 24.03.2020 in einer Pressemitteilung zur Situation der Berliner Hochschulen im Kontext des Coronovirus zu Wort gemeldet. Tenor der Veröffentlichung: "Das Ausrufen eines generellen Nichtsemesters halten wir zum jetzigen Zeitpunkt für kontraproduktiv. Das Signal der Berliner Hochschulen heißt stattdessen: Ermöglichung und digitaler Aufbruch."

Der Präsident der KHSB, Prof. Dr. Ralf-Bruno Zimmermann, hat dazu ein Statement abgegeben:

„Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin trägt die Position der LKRP zum Sommersemester 2020 ausdrücklich mit. Gemeinsam mit allen Berliner Hochschulen sind wir entschlossen, unseren staatlichen und kirchlichen Bildungsauftrag wahrzunehmen und unsere Kompetenzen in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, um gemeinwohlorientierte Lösungen im Hinblick auf die derzeitigen besonderen Bedarfe und Herausforderungen zu finden. Die KHSB unterstützt zivilgesellschaftliche, kirchliche und politische Akteur*innen aktiv darin, die Folgen der Lage im Hinblick auf das Coronavirus abzumildern.

Im Bereich der Lehre arbeiten wir an alternativen Lehr- und Lernformaten, die nicht allein kurzfristig auf die Situation im Kontext des Coronavirus reagieren, sondern zugleich wichtige Wegmarken für die digitale Zukunft von Forschung und Lehre setzen.“

Prof. Dr. Ralf-Bruno Zimmermann, Präsident

 

Der Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin, Steffen Krach, hat im Vorfeld ein Interview im Tagesspiegel zum Thema gegeben. 

Darüber hinaus hat sich der Präsident der FU Berlin, Prof. Dr. Günter M. Ziegler, in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel zu Status und Gestalt des vor uns liegenden Sommersemesters 2020 geäußert:

„Kreativität, Engagement und Phantasie sind gefragt. Weil die Gesellschaft uns braucht, vielleicht mehr denn je. Wir stehen in diesen schwierigen Zeiten vor Herausforderungen, in denen die Universität die besondere Pflicht trifft, Möglichkeiten für Studierende zu schaffen sowie Wissenschaft gelingen zu lassen. […]

Unser Ziel ist es, ein vollwertiges Sommersemester anzubieten, für alle, die es wahrnehmen können und wollen. Wir möchten kein Nichtsemester. Wir wollen keine verpasste Gelegenheit. Nur damit kann die Freiheit unserer Studierenden und Lehrenden, Forschenden und Mitarbeitenden weiterhin gelebt und verwirklicht werden. Dabei wird die Universität selbst zum Experimentierlabor, in dem wir alle gemeinsam daran arbeiten, neue Studien-, Lehr- und Forschungsformate zu entwickeln und zu erproben.“

Der Betrieb der KHSB bleibt ab sofort, Freitag, 20.03.2020, bis auf Weiteres auf einen Präsenznotbetrieb beschränkt.

Bleiben Sie bitte zu Hause und schützen Sie sich und andere!

Bei Fragen und Anliegen im Kontext von Hochschulbetrieb und Coronavirus wenden sich alle Mitgliedsgruppen der Hochschule bitte auch weiterhin zentral an verwaltung@khsb-berlin.de. Ihre Nachrichten werden von dort bearbeitet oder an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Diese Infoseite informiert regelmäßig über relevante neue Entwicklungen.

Die Hochschulleitung

Die Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung hat am 18.03.2020 weitreichende Beschlüsse im Kontext der Corona-Pandemie gefasst; diese Beschlüsse betreffen Hochschulbetrieb, Präsenzprüfungen und Abgabefristen für Abschlussarbeiten. Alle verabschiedeten Maßnahmen gelten für die KHSB uneingeschränkt.  

Der Betrieb an den Berliner Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wird ab Freitag, den 20. März 2020, Dienstschluss, bis auf weiteres auf einen Präsenznotbetrieb beschränkt. Bereits am 13. März hatte die COVID19-Taskforce vereinbart, dass Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um den geordneten Übergang in den Präsenznotbetrieb vorzubereiten.  

Bereits ab Donnerstag, den 19. März 2020, werden bis auf weiteres keine Präsenzprüfungen durchgeführt. Die Prüfungen werden in alternativer Form und/oder zu einem späteren Termin durchgeführt.

Die Abgabefristen für Abschlussarbeiten im Rahmen von Bachelor- und Masterstudiengängen werden ab dem 12. März 2020 bis zur Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes (mindestens aber bis zum 11. Mai 2020) gehemmt, d.h. die Abgabefristen laufen derzeit nicht weiter, sodass die Studierenden mit Wiederaufnahme eines regulären Studienbetriebes, der die Wiederöffnung der Bibliotheken und PC-Pools umfasst, den vollen Rest der Abgabefrist wahrnehmen können und ihnen somit keine Nachteile entstehen.

Der Bereich Studierendenservice hat für die Studierenden der KHSB aktuelle studien- und prüfungsrelevante Informationen im Kontext des Coronavirus zentral zusammengefasst.

Am Freitag, 13.03.2020, hat die Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung Weitere Maßnahmen für Berlins Wissenschaft vereinbart, die von der KHSB in der empfohlenen Weise umgesetzt werden. Dazu gehört unter anderem, dass die Bibilothek den Publikumsverkehr (Gäste und Studierende) ab sofort vollständig einstellt.   

 

Darüber hinaus hat die KHSB die Informationen zu Lehrbetrieb und Semesterstart erweitert und präzisiert:

Der Beginn der Vorlesungszeit aller öffentlichen Berliner Hochschulen wird auf den 20.04.2020 verschoben. Zu diesen Hochschulen zählt sich auch die KHSB. Diese Regelung betrifft den gesamten Lehrbetrieb; das heißt, alle Vollzeit- sowie alle berufs- und tätigkeitsbegleitenden Studiengänge der KHSB.

Bitte checken Sie regelmäßig die Homepage der KHSB sowie Ihre hochschulischen und privat hinterlegten E-Mail-Adressen. Die für Sie zuständigen Bereiche informieren Sie bei Bedarf auf diesen Wegen oder per Post.

Sollten Sie im Kontext von Hochschulbetrieb und Coronavirus Beratungsbedarf haben, richten Sie Ihre Fragen und Anliegen bitte weiterhin zentral an verwaltung@khsb-berlin.de.

Am Mittwoch, 11.03.2020, hat die Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung Sofortmaßnahmen für die Berliner Wissenschaft gegen die Verbreitung des Coronavirus in Kraft gesetzt. Diese Maßnahmen sind für die KHSB verbindlich. Zu diesen Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Sofortige Absage aller Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen in der aktuellen vorlesungsfreien Zeit sowie für die Vorlesungszeit im Sommersemester 2020 (bis 20.07.2020). Das gilt auch für die Veranstaltungen Dritter.
  • Sofortige Absage aller Präsenzlehrveranstaltungen, die aktuell in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden.
  • Der Beginn der Vorlesungszeit der Hochschulen wird auf den 20.04.2020 verschoben.

Das Coronavirus hat Deutschland erreicht. Auch in Berlin sind erste Fälle bekannt. Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) als öffentliche Hochschule in kirchlicher Trägerschaft steht in enger Abstimmung mit allen zuständigen Stellen, um den Hochschulbetrieb sicher und verantwortungsbewusst zu gewährleisten.

Sollten Sie im Kontext von Hochschulbetrieb und Coronavirus Beratungsbedarf haben, richten Sie Ihre Fragen und Anliegen bitte zentral an verwaltung@khsb-berlin.de.