Erasmus+

Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin ist durch die ECHE PDF IconECHE_KHSB.pdf zur Teilnahme am Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union (Erasmus+) berechtigt und nimmt derzeit an der Leitaktion 1 Lernmobilität von Einzelpersonen teil. Grundlage ist das Erasmus Policy Statement (EPS) Erasmus Policy Statement KHSB_2014.pdf der KHSB.

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ werden folgende Mobilitätsmaßnahmen nach Antragstellung und Bewilligung vom International Office gefördert:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Mobilität für Lehrzwecke (STA)
  • Mobilität für Fort- und Weiterbildungszwecke (STT)

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Informationen zum Erasmus+ Programm finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in 33 Programmländern (28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr. Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst

Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit

Kennedyallee 50

53115 Bonn

Tel.: +49(0)228/882-8877

Fax.: +49(0)228/882-555

E-Mail: erasmus(at)daad.de

Homepage: www.eu.daad.de 

 

- Auslandsaufenthaltsförderung bis zu 12 Monaten im BA und MA (Zählung beginnt in jedem Zyklus neu)

- ein Studienaufenthalt ist ab 3 Monaten und ein Praktikumsaufenthalt ab 2 Monaten möglich 

- Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule

- Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen (ECTS) auf den Studiengang und im Diploma Supplement

- Unterstützung bei der fachlichen Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt und in der Regel Betreuung durch die Partnerhochschule bezüglich Unterkunft, kultureller Angebote etc.

- monatliche Förderung

- Sondermittel für Studierende mit Sonderbedürfnissen

Teilnahmevoraussetzungen

Studienzwecke:

- Sie haben mindestens Ihr erstes Studienjahr abgeschlossen (Förderung ab dem 3. Semester)

- Sie wurden nicht bereits über neun Monate über Erasmus+ in Ihrem Studienzyklus gefördert

- Sie besitzen ausreichende Kenntnisse der erforderlichen Unterrichtssprache (hängt von der Partnerhochschule ab min. B1 max. C1)

Praktikumszwecke:

- Sie wurden nicht bereits über zehn Monate über Erasmus+ in Ihrem Studienzyklus gefördert

- Sie besitzen ausreichende Kenntnisse der erforderlichen Geschäftssprache der Praxisstelle (min. B1)

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern ("Programmländern").

Für das Wintersemester 2020/21 und das Sommersemester 2021 gelten diese festgelegten Zuschüsse an der KHSB:

Gruppe 1 (höhere Lebenshaltungskosten)

  • Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Zuschuss pro Monat (30 Tage) für Studium: 450,00 Euro
  • Zuschuss pro Monat (30 Tage) für Praktika: 555,00 Euro

Gruppe 2 (mittlere Lebenshaltungskosten)

  • Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • Zuschuss pro Monat (30 Tage) für Studium: 390,00 Euro
  • Zuschuss pro Monat (30 Tage) für Praktika: 495,00 Euro

Gruppe 3 (niedrige Lebenshaltungskosten)

  • Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Republik Nordmazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn
  • Zuschuss pro Monat (30 Tage) für Studium: 330,00 Euro
  • Zuschuss pro Monat (30 Tage) für Praktika: 435,00 Euro

(Vgl. Erasmus+ Leitfaden der NA DAAD für die Durchführung von Mobilitätsmaßnahmen durch Hochschulen und Mobilitätskonsortien in der Leitaktion 1 für Projekte 2019, Version II, September 2019, Tabelle 1, S.29)

Mit der Schweiz ist derzeit ein Austausch nur außerhalb des Erasmus+ Programms möglich.

Der Erasmus+ Mobilitätszuschuss zu Unterrichtszwecken (STA) oder zur Fort- und Weiterbildung (STT) von Hochschulmitarbeiter*innen beinhaltet Fahrt- und Aufenthaltskosten, die pauschal nach vom Fördermittelgeber vorgegebenen sogenannten "Stückkosten" abgegolten werden. (Vgl. Erasmus+ Leitfaden der NA DAAD für die Durchführung von Mobilitätsmaßnahmen durch Hochschulen und Mobilitätskonsortien in der Leitaktion 1 für Projekte 2019, Version II, September 2019, Tabellen 2+3, S. 30)

Die Erasmus+ Teilspipendien werden pro Semester ausgeschrieben und vergeben. Die jeweilig gültigen monatlichen Raten entnehmen Sie bitte aus dem Titel "Höhe der monatlichen Förderzuschüsse".

Für Bewerbungen für das Sommersemester ist die Frist der 15.September jeden Jahres, für das Wintersemester der 15. März jeden Jahres. Achten Sie bitte auch auf Sonderausschreiben, die Sie unter "Ausschreibungen" finden.

Bitte bewerben Sie sich bis spätestens zu den oben angegebenen Semesterfristen mit dem jeweiligen Erasmus+ Antrag. Zum vollständigen Antrag gehören der aisgefüllte und unterschriebene Erasmus+ mit den Anlagen Motivationsschreiben und Sprachnachweis, sowie eine aktuelle Leistungsübersicht aus dem QIK-Portal. Die Auswahlkriterien sind: die fristgerechte, vollständige Abgabe der Bewerbungsunterlagen und die Sinnhaftigkeit des Vorhabens. Alle Unterlagen finden Sie im Moodleraum.

Die KHSB führt eine automatische Anerkennung von nachgewiesenen, erbrachten Leistungen während eines studienintegrierten Auslandsaufenthalts durch, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: vor dem Aufenthalt wird ein Learning Agreement zwischen der KHSB, den Studierenden und der Gasthochschule bzw. -einrichtung geschlossen (bei Erasmus+ obligatorisch), alle nach dem Aufenthalt durch ein Transcript of Records von einer Gasthochschule nachgewiesenen Leistungspunkte, die mit dem Learning Agreement Tabelle A übereinstimmen und Noten werden automatisch auf den Studiengang wie in Tabelle B vereinbart anerkannt, wenn alle Unterlagen im International Office vorliegen. Alle zusätzlich erworbenen Leistungspunkte werden wie es in einem Annex im Learning Agreement vor dem Aufenthalt vereinbart wird, im Diploma Supplement erwähnt.  

Im Rahmen des Erasmus+ Programms können Student*innen, die ein Auslandsstudium bzw. -praktikum absolvieren wollen, eine Erasmus+ -Förderung beantragen. Was Sie als Erasmus+ Student*in erwarten können und was von Ihnen erwartet wird, beschreibt die Erasmus+ Charta für Studierende: erasmus_charta_fur_studierende_ka103_ka107_de_print.pdf.

Um Ihre Qualifikationen, Fähigkeiten und Kompetenzen europaweit verständlich darzustellen, können Sie die Möglichkeiten von europass nutzen. Dies ist ein kostenloser Service der Euroäischen Kommission. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von europass und bei der ERASMUS-Verantwortlichen an Ihrer Hochschule

Das internationale Profil der KHSB ist geprägt durch die internationale Zusammensetzung der Hochschulangehörigen, grenzüberschreitende fachliche Diskurse im Bereich von Lehre und Forschung sowie dem internationalen akademischen und fachlichen Austausch.

Im Zentrum der Internationalisierungsstrategie der KHSB steht die Förderung des internationalen, akademischen und fachlichen Austauschs von Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen der Verwaltung und Lehrenden. Ziel der Austauschaktivitäten ist es einerseits, Angehörige der KHSB für fachbezogene Auslandsaufenthalte zu entsenden und andererseits Student*innen, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen der Verwaltung aus dem Ausland einzuladen, um den Austausch zu fördern, Impulse und Anregungen aus dem Ausland zu erhalten und neue Perspektiven kennen zu lernen.

Zur Zielumsetzung pflegt die Hochschule internationale Beziehungen im inner- und außereuropäischen Ausland. Die KHSB nimmt am Erasmus+Programm teil, das in Deutschland vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) koordiniert wird, und kooperiert mit derzeit  24 Erasmus+ Partnerhochschulen in Großbritannien, Dänemark, Irland, Schweden, Polen, Norwegen, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Italien, Türkei und Österreich.

Über das Swiss-European Mobility Programme existieren zudem drei weitere Kooperationen zu Partnerhochschule in der Schweiz.

Insbesondere mit der University of Portsmouth, dem Lillehammer University College, der Malmö University und der FHS St. Gallen findet ein intensiver Austausch statt.

Studentische Beratung
findet aktuell nicht statt
Raum: 2.010
Telefon: +49 30 50 10 10 64
Kontakt: E-Mail

Koordinatorin
Dr. Marion Bonillo
Raum   1.106
Telefon: +49 30 50 10 10 919
Kontakt: E-Mail

Öffnungszeiten

Die Beratungen finden digital und nach Vereinbarung via E-Mail statt.