Weiterbildungsangebote

Bitte wählen Sie einen Kurs aus, um eine Buchung vorzunehmen.

Einzelseminare - Kommunikation und Leitung

Leitung: Joana Hientz
Beginn: 23.10.19
Ende: 23.10.19
Beschreibung:
Papier und Edding können zu wahren Wunderinstrumenten für produktive Arbeitsprozesse werden: Zielgerichtet eingesetzt erzeugen sie Struktur, Transparenz und Wertschätzung zugleich. Mit ein paar sehr einfachen Methoden, Tricks und etwas Übung kann das jedem und jeder gelingen. Dieses Training vermittelt Ihnen kompakt die wichtigsten Gestaltungstipps und bietet ausreichend Zeit zum Üben, um in Ihrem individuellen Arbeitskontext Flipchart und Pinnwand effektiv und gut gestaltet einzusetzen.
Leitung: Barbara Leitner
Beginn: 12.03.20
Ende: 13.03.20
Beschreibung:
Wollen Sie effektive Besprechungen durchführen, bei denen zugehört, verstanden und verbindlich geklärt wird? Moderieren Sie bereits in dieser Weise und wünschen sich zusätzliches Feedback und Input, wie es vielleicht für Sie einfacher, schneller und gelassener gehen kann? Wir stellen interessantes Handwerkszeug vor, um visualisierte Besprechungen, Teamtreffen und Arbeitsgruppen zu leiten. Die Kunst der Moderation ist es, das Potential der Gruppe zu aktivieren und Synergieeffekte hervorzurufen. Durch die Haltung Gewaltfreien Kommunikation lernen Sie bedürfnisorientiert zu arbeiten, dadurch zum Verstehen und der Verständigung in Gruppen beizutragen, die gute Absicht von Widerständen zu hören, dadurch alle Beteiligten einzubinden und ein nachhaltiges gemeinsames Handeln mit klaren, handlungsorientierten Bitten zu initiieren.
Leitung: Ulrike Behnen
Beginn: 10.06.20
Ende: 10.06.20
Beschreibung:
"Wer bin ich und wenn ja, wie viele ..." fragt sich nicht nur Richard Daniel Precht, sondern auch wir uns ab und zu, wenn unsere Gefühle uns verwirren. Unsere Persönlichkeitsanteile (nach Schulz v. Thun unser „inneres Team“) sind in uns quicklebendig. In dem Workshop können Sie Ihre Anteile visualisieren und mit einfachen Mitteln kreativ zu Figuren gestalten. Sie geben ihnen eine Persönlichkeit und assoziativ Gedanken und Gefühle, die Sie in einem weiteren Schritt ausformulieren, aufschreiben oder sprechen. Auf spielerische Weise lassen sich Auseinandersetzungen zwischen „den Personen“ plötzlich leicht führen und erweitern persönliche Handlungsspielräume.
Leitung: Joana Hientz
Beginn: 17.06.20
Ende: 18.06.20
Beschreibung:
Die größten Reibungsverluste bei der Zusammenarbeit entstehen häufig dann, wenn Irritationen und Unzufriedenheiten vor sich hin schwelen. Das frisst nicht nur Energie bei den Einzelnen, sondern zerstört auf Dauer auch die Produktivität des gesamten Teams. Wäre es da nicht viel besser, die Dinge einfach anzusprechen? Doch genau das fällt erfahrungsgemäß vielen Menschen schwer. Hier sind Vertrauen, Kompetenzen und Routinen gefragt. Mit anderen Worten: eine Feedbackkultur, die positive wie kritische Rückmeldungen für alle im Team selbstverständlich und damit leichter sein lassen! In diesem Training erfahren Sie, wie Sie als Leitung dazu beitragen können, eine wertschätzende Feedbackkultur zu entwickeln.

Einzelseminare - Methodisches Handeln

Beginn: 09.09.19
Ende: 10.09.19
Beschreibung:
"Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen." Max Frisch Diese Fortbildung verschränkt die Vermittlung grundlegender theoretischer Kenntnisse und neuer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse mit einer intensiven selbsterfahrungs- und übungsorientierten Schulung in der Krisenarbeit. Der Krisenbegriff, mit dem in diesem Seminar gearbeitet wird, umfasst das gesamte Spektrum von der psychosozialen Krise bis hin zum psychiatrischen Notfall. Krisenintervention meint die Arbeit an der Grenze der Klient*innen mit dem Ziel, den Kreativitätsverlust zu stoppen und den Selbstheilungsprozess in Gang zu bringen.
Leitung: Ingrid Watzka
Beginn: 04.06.20
Ende: 05.06.20
Beschreibung:
Motivierende Gesprächsführung (MI – Motivational Interviewing) geht davon aus, dass Menschen in schwierigen Situationen verharren, weil sie sich in einer Ambivalenz zu möglichen Veränderungen befinden, die sie als solche nicht wahrnehmen können. Die MI setzt respektvoll fragend an der Aufdeckung von Ambivalenzen an und entwickelt nach einer ersten Phase, in der es um die Erarbeitung von Veränderungsbereitschaft geht, persönliche Veränderungsziele und Möglichkeiten zur Umsetzung. Dabei konzentriert sie sich ganz auf die gegenwärtigen Interessen und Sorgen des Menschen, nimmt diese bewusst auf und fördert damit den Erkenntnisprozess, dass Veränderungen auch Vorteile haben. Als Kompetenz und Haltung ist die MI keine schnell erlernbare Techniksammlung, sondern lebt als kunstvolle, klinische Methode von der Überzeugung, dass jede Person Veränderungspotenzial besitzt und es die Aufgabe des Gesprächsführenden ist, dieses freizusetzen und zu fördern.
Leitung: Andrea Frank
Beginn: 30.10.19
Ende: 30.10.19
Beschreibung:
Im beruflichen Alltag mit Termindruck, Arbeitsbelastung und emotionalen Anforderungen fällt es oft schwer, eine gute Balance zwischen mitfühlendem Einsatz und den eigenen Grenzen zu finden. Die Klient*innen, Patient*innen, Familien, Kinder und Jugendlichen befinden sich in schwierigen Lebensverhältnissen und haben hohe Erwartungen an ihre Helfer*innen. Dies kann zu Überforderung, Empathiemüdigkeit und Erschöpfung führen. Zu lernen wie achtsamkeitsbasierte Übungen unterstützen können, um den Herausforderungen des beruflichen Alltags selbstbestimmt und gelassen zu begegnen, ist das Ziel dieses Seminars.
Leitung: Paul Kustermann
Beginn: 10.02.20
Ende: 11.02.20
Beschreibung:
Paradoxerweise schafft man gerade durch die richtige Dis¬tanz mehr Nähe. In diesem zweitägigen Workshop werden wir uns spielerisch und didaktisch dem Thema „Humor als Kernkompetenz für eine gelungene Kommunikation“ nähern. Humor ermöglicht uns, eine neue Leichtigkeit und Freude zu erlangen im Umgang mit den Heraus¬forderungen des Berufsalltags. Das bringt mehr Freude am Beruf, bessere Kommunikation, einen leichteren Umgang mit Konflikten und Beschwerden, mehr Kund*innen-Zufriedenheit, weniger Burnout, mehr Bewusstsein im Team für einen personenorientierten Umgang mit dem Klientel. Geht das, immer flexibel zu sein, sensibel, empathisch, hilfsbereit, kompetent? Was ist, wenn das zu scheitern droht? Krankheit, Zeitmangel, Kraftverlust, Arbeitslast, Routine – all das fordert stets heraus. Die Fähigkeit zur Unbeschwertheit und zu einem humorvollen Miteinander liegt bereits in den eigenen Ressourcen verwurzelt. Es ist diese Ressource, die es zu stärken gilt.
Leitung:
Beginn: 13.02.20
Ende: 14.02.20
Beschreibung:
Sexuelle Übergriffe unter Kindern werden in Einrichtungen, in denen Kinder leben oder betreut werden, zunehmend als Problem wahrgenommen. Da die meisten pädagogischen Ausbildungsgänge dieses Thema bislang noch aussparen, fehlen häufig fachlich fundierte Antworten und Reaktionsweisen auf Fragen wie: Wie sieht die sexuelle Entwicklung von Kindern aus? Was ist eigentlich normal? Wo beginnt sexuelle Gewalt unter Kindern? Sollte man die Kinder auf die Situation ansprechen? Wie reagiert man, wenn man die Situation nicht selbst beobachtet hat? Wie können Eltern informiert und für ein gemeinsames Umgehen mit der Situation gewonnen werden? Wie kann man Wiederholungen wirksam verhindern?
Leitung: Barbara Hubig
Beginn: 17.02.20
Ende: 20.02.20
Beschreibung:
Was, wenn Adressat*innen anhaltenden Widerstand formulieren, wenn sich in grundlegenden Lebenskrisen anscheinend keine Handlungsmöglichkeiten mehr entdecken lassen? Welche theoretischen Kenntnisse ermöglichen mir als Berater*in einen systemischen Zugang, wenn im Familiensystem, der Schule, im Team ‚Personen‘ als Störer*innen ausgemacht werden? Wie gelingen andere/neue Passungen, Aushandlungen, Lösungsmöglichkeiten? In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Praxis von Beratungsverläufen durch Übungssequenzen. Ausgehend von diesen Vignetten werden die entstehenden Fragen und Theoriegrundlagen sowie Modelle der Krisenbewältigung bearbeitet. In der Vertiefung wird es um die Anwendung ‚zirkulärer Fragen‘ und weiterer systemischer Methoden sowie um die Bedeutung von Kommunikation und Sprache für den Beratungsprozess gehen.
Beginn: 04.03.20
Ende: 05.03.20
Beschreibung:
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziale Gesundheit. Sozialdiagnostische Verfahren ermöglichen es, die Komplexität der individuellen Problemlagen und Lebenssituationen von Menschen zu visualisieren und "begreifbarer" zu machen. Die hier vorgestellten Verfahren werden partizipativ mit den Klient*innen erarbeitet, dies fördert den Beziehungsaufbau und -verlauf sowie die Eigenverantwortung der Klient*innen. Beides erleichtert die Implementierung von Interventionen und hilft beim Erkennen von Prozedierungsgeschichten. Die soziale Diagnostik erleichtert die Kommunikation zwischen differenten Professionen und hilft bei der Erstellung von Berichten und Anträgen. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Anwendung einzelner Verfahren und deren Zusammenführung in einem Begleitungskontinuum.
Beginn: 04.03.20
Ende: 18.03.20
Beschreibung:
Bedrohliche Situationen, rasch eskalierende Auseinandersetzungen mit Androhungen körperlicher Gewalt in sozialpsychiatrischen Handlungsfeldern erfordern Überblick, Gelassenheit und die Kompetenz zu grenzwahrenden und deeskalierenden Interventionen. Ziel muss dabei die körperliche Unversehrtheit aller Beteiligten sein, die Perspektive die langfristige Vermeidung dieser Konflikteskalationen.
Beginn: 11.03.20
Ende: 25.03.20
Beschreibung:
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziale Gesundheit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin. Ein Workshop zur Stärkung mentaler Gesundheit – „vom Sollen zum Wollen“. Erlebte Fremdbestimmung, weil Menschen sich von außen kontrolliert, gegängelt, gekränkt, ohnmächtig und unfrei fühlen, können zu Erschöpfung, Motivationsverlust, depressiver Verstimmungen oder Burnout führen. Die defensive Haltung „ich muss ja“ wirkt schwächend, blockiert fachlich-professionelle Arbeit und verhindert Lebenszufriedenheit. Mit verschiedenen kreativen Verfahren aus der Sozialen Arbeit wie der Genogramm- und der Organigrammarbeit wird an den persönlichen Zielen und Bildern einer „gelungenen professionellen Arbeit“ gearbeitet.
Leitung: Gabriele Meisner
Beginn: 01.04.20
Ende: 02.04.20
Beschreibung:
Spielen ist ein Totalphänomen und der „homo ludens“ (spielender Mensch) so alt wie die Menschheitsgeschichte. Die Anwendung des Instrumentes Spiel in der Kinder- und Jugendarbeit fokussiert einen zentralen Widerspruch: Das Spiel lebt von der Zweckfreiheit, der zufälligen Kreativität und der Freiwilligkeit – in der pädagogischen Praxis erfordert diese Ermöglichung Reflexions- und Methodenkompetenz, spannende Herausforderungen für Fachkräfte, die sich intensiver mit den spielpädagogischen Fragen auseinandersetzen möchten.
Leitung: Paul Kustermann
Beginn: 22.04.20
Ende: 23.04.20
Beschreibung:
Früherkennung von Krisen zu ermöglichen und darin den Humor zu gewinnen und zu erhalten, bedeutet eine neue Leichtigkeit zu erlangen, besonders im Umgang mit herausforderndem Verhalten und arbeitsbedingten Stress-Faktoren. Der humane und kreative Umgang, den wir uns in sozialen Berufen wünschen, braucht Pflege, Praxis, Unterstützung und Strategien. Dieses Seminar kombiniert Kenntnisse aus therapeutischer Praxis mit Grundprinzipien einer in Menschen inhärenten "Humor-Kompetenz", um eben die persönliche Resilienz und Achtsamkeit zu stärken. Wie effektiv diese Paarung zwischen medizinischem Verstand und spielerischer Kreativität den Menschen helfen kann, zeigt sich in der schnellen Rückkehr zu einer gesunden Normalität. Dieses Seminar widmet sich der Förderung einer gesunden Psychohygiene.
Leitung: Ingrid Watzka
Beginn: 29.04.20
Ende: 30.04.20
Beschreibung:
Diese zweitägige Fortbildung bietet eine Vertiefung in der Kommunikationsmethode der Motivierenden Gesprächsführung (MG). Die MG arbeitet mit Verfahren und Interventionen, die auf die intrinsische Motivation der Klient*innen hinzielen und damit mögliche Veränderungsprozesse anschieben und entwickeln. Für Fachkräfte, die in beratenden und therapeutischen Berufen tätig sind, kann dieser Ansatz der Motivierenden Intervention ein hilfreiches und ergänzendes Arbeitsmittel ihrer Tätigkeiten sein.
Beginn: 27.05.20
Ende: 28.05.20
Beschreibung:
(Cyber-)Mobbing stellt pädagogisches Fachpersonal vor eine große Herausforderung. Da insbesondere das digitale Mobbing im „geschützten Raum“ stattfindet, ist es für Außenstehende schwierig, belastende Situationen zu erkennen und einzuschätzen. Oft werden negative (Gruppen-)Dynamiken erst bemerkt, wenn das (Cyber-)Mobbing die Kinder und Jugendlichen bereits massiv beeinträchtigt. Die Fortbildung für pädagogische Fachkräfte liefert grundlegende Informationen und Lösungsansätze, um (digitalen) Konflikten innerhalb von Gruppen oder Schulklassen zu begegnen.

Einzelseminare - Update Recht

Beginn: 25.10.19
Ende: 25.10.19
Beschreibung:
Am 01.01.2018 ist die zweite Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft getreten; die dritte Reformstufe und damit einhergehende Änderungen im Recht der Eingliederungshilfe gelten ab 1.1.2020. In der Veranstaltung werden die Gesetzeslage nach dem BTHG und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Leistungsrecht für Menschen mit Behinderungen erläutert. Berücksichtigt wird dabei auch das seit dem 01.01.2017 geltende neue Recht der Pflegeversicherungen, insbesondere in Bezug auf die Schnittstellen zum Rehabilitationsrecht.
Beginn: 15.11.19
Ende: 15.11.19
Beschreibung:
Unionsbürger*innen genießen Freizügigkeit innerhalb der EU-Staaten. Die gesetzliche Grundlage in Deutschland ist das Freizügigkeitsgesetz/EU. Aber unter welchen Voraussetzungen erhalten Unionsbürger*innen in Deutschland Sozialleistungen nach dem SGB II bzw. SGB XII? Ob die Ausschlussgründe im SGB II und SGB XII europarechtskonform und verfassungsgemäß sind, ist umstritten und Gegenstand zahlreicher Gerichtsverfahren. Im Zusammenhang stehen die geplanten Änderungen im Kindergeldrecht durch das „Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch“; dieser Gesetzesentwurf wird ebenfalls Gegenstand der Fortbildung sein.
Leitung: Stefan Keßler
Beginn: 26.02.20
Ende: 27.02.20
Beschreibung:
In diesem zweitägigen Seminar werden Fragen des Umgangs mit drohenden Abschiebungen behandelt und praktische Probleme anhand von Fallbeispielen diskutiert. Es wendet sich vorrangig an Mitarbeitende in Unterkünften und bietet die Möglichkeit, Regelungen des deutschen Asyl- und Ausländerrechts fundiert zu verstehen, um professionell beraten und unterstützen zu können.
Leitung:
Beginn: 07.05.20
Ende: 08.05.20
Beschreibung:
Für viele kleine Träger, die keine eigenen Fachkräfte für die Stellung von Zuwendungsanträgen und der ordnungsgemäßen Abrechnung haben, bleiben die korrekte Stellung eines Antrages sowie der nach Ende einer Förderung zu erbringende Nachweis über die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel im Rahmen des Zuwendungsrecht ein fast überkomplexer, zeitintensiver und herausfordernder Vorgang. Diese Fortbildung gibt einen Überblick über alle wesentlichen Regelungen des Zuwendungs-, Vergabe- und Haushaltsrechts. Gern können die Teilnehmenden Fragen und Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag mitbringen, die im Seminar bearbeitet werden.

Tagungen und Workshops

Leitung:
Beginn: 20.09.19
Ende: 11.12.20
Beschreibung:
Partizipative Sozialforschung bedeutet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxiseinrichtungen und engagierten Bürger*innen, um gemeinsam soziale Problemfelder zu erforschen. Ziel ist, aufgrund der gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse innovative Lösungsstrategien zu entwickeln. Partizipative Sozialforschung steht in der Tradition der Aktionsforschung und findet zunehmend Anwendung im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen. Zur Vertiefung von Erkenntnissen über Methoden und Konzepte der Partizipativen Sozialforschung können die Workshops besucht werden.
Leitung:
Beginn: 06.03.20
Ende: 06.03.20
Beschreibung:
In der Partizipativen Forschung arbeiten Menschen mit und ohne wissenschaftlichen Hintergrund zusammen, um Antworten auf wichtige gesellschaftliche Fragen zu bekommen. Oft geht es darum, wie die Lebens- oder Arbeitsverhältnisse von Menschen verbessert werden können. Die Berliner Werkstatt Partizipative Forschung bietet die Möglichkeit für alle, die partizipativ forschen oder forschen wollen, sich über Ideen, Konzepte, Strategien, Methoden und Herausforderungen bei der Umsetzung Partizipativer Forschung auszutauschen. Im Sinne einer Werkstatt werden nicht Vorträge, sondern vor allem moderierte Gruppendiskussionen im Vordergrund stehen.

Theologie in Kontexten

Leitung:
Beginn: 12.11.19
Ende: 12.11.19
Beschreibung:
Thematischer Impuls mit workshop-Charakter Die Veranstaltung lädt dazu ein, das Genuine von Seelsorge im Krankenhaus zu bedenken und die Nachbarschaft von spiritual care wahrzunehmen, denn kranke Menschen haben ein Grundrecht auf eine sorgfältige Versorgung, die ihre persönliche Würde schützt und ihre kulturellen, psychosozialen und spirituellen Werte achtet. Implikationen für die Sozialraumorientierung der Seelsorge werden angefragt.
Leitung: Christine Funk
Beginn: 05.05.20
Ende: 05.05.20
Beschreibung:
Abends, nachts, am frühen Morgen …was erzählen die Schriften der Religionen in Aufmerksamkeit für die Zeit? Versuch über „heilige Nächte“, das Erfahren der Endlichkeit und des Augenblicks und von „Zeiträumen“.
Leitung: Luzia Hömberg
Beginn: 05.12.19
Ende: 05.12.19
Beschreibung:
Besonders in Krankenhäusern stellt sich die Frage nach dem Eigenen der Seelsorge im Kontext der Angebote der Gesundheitsdienstleistungen. Die Beurteilung der Qualität der Seelsorgeangebot und Kriterien dieser Beurteilungen werden dabei wichtig. Dieser Nachmittag will Impulse zur Reflexion aus den Erfahrungen einer Krankenhausseelsorgerin setzen.

Zertifikatskurse

Beginn: 25.09.19
Ende: 12.11.23
Beschreibung:
Die Theatertherapie ist eine der vier künstlerischen Therapieformen (neben Musik-/Tanz- und Kunsttherapie) und findet zunehmend Anwendung in den verschiedensten sozialen Arbeitsfeldern, dem Gesundheitswesen und in Management/Coaching und Teambildung. Über die handlungsorientierte Anwendung künstlerischer Medien und Prozesse stellt sie eine fruchtbare Verbindung zwischen der ursprünglichen Heilfunktion des Theaters und den Verfahren moderner Psycho- und Sozialtherapien her. Der Schwerpunkt dieser Weiterbildung liegt in körpertherapeutischen Verfahren und dem performativen Prozess in der Theatertherapie.
Beginn: 22.11.19
Ende: 15.05.20
Beschreibung:
Partizipative Sozialforschung zeichnet sich durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxiseinrichtungen und engagierten Bürger*innen aus. Diese erforschen gemeinsam soziale Problemfelder. Aus den gemeinsam gewonnenen Erkenntnissen lassen sich innovative Lösungsstrategien entwickeln, deren nachhaltige Umsetzungsmöglichkeiten in den als intensiverlebten Prozessen frühzeitig mitbedacht werden müssen. Diese Weiterbildung dient der kritischen Reflexion und dem kollegialen Austausch der Teilnehmenden in Konzeption, Durchführung und Evaluation partizipativer Forschungsprojekte. Die Weiterbildung wird von der International Collaboration for Participatory Health Research (ICPHR) zertifiziert. Teilnehmende Hochschulen: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB), University of Northumbria at Newcastle (Großbritannien), University of Alberta (Kanada), Escola Superior de Enfermagem de Coimbra (Portugal), Central Queensland University (Australien). Die Weiterbildung wird von der International Collaboration for Participatory Health Research (ICPHR) zertifiziert.
Beginn: 06.12.19
Ende: 05.12.20
Beschreibung:
In Moscheegemeinden werden vielfältige sozial-caritative Leistungen erbracht, die „von außen“ oft nicht wahrgenommen werden. Diese Weiterbildung lädt dazu ein, diese Verbindung aus Seelsorge, Lebensberatung und Sozialer Arbeit, die dort praktiziert wird, in die Reflexion und in den Dialog zu bringen: Mit den Quellen der Religion als auch mit Theorien und Themen der Sozialen Arbeit. Dazu werden Glaubensbilder und Selbstkonzepte, die sich aus dem muslimischen Glauben speisen, von muslimischen Expert*innen vorgestellt und in Verbindung gebracht mit typischen Situationen, in denen Professionelle der Sozialen Arbeit tätig sind, und leitenden Handlungstheorien und Modelle der Sozialen Arbeit. Dieser Zertifikatskurs wurde mit der International League of Academicians (ILM e.V.) entwickelt und richtet sich also sowohl an Interessierte, die ihren muslimischen Glauben im Feld der Sozialen Arbeit profilieren wollen, als auch an Interessierte, die ihre professionelle Kompetenz der Religionssensibilität exemplarisch im Hinblick auf Kenntnisse und Haltungen im Zusammenhang des muslimischen Glaubens entwickeln wollen.
Beginn: 16.01.20
Ende: 12.12.20
Beschreibung:
„Zum Nutzen aller die betrieblichen Abläufe besser organisieren“ – so könnte man die Aufgabe des Managements in der Sozialwirtschaft beschreiben. Einerseits lässt sich dabei viel von den Erfahrungen der Privatwirtschaft lernen, andererseits gilt es, die Instrumente der Betriebswirtschaft an den spezifischen Bedarf und die Kultur des Nonprofit-Bereichs anzupassen, um Gestaltungsspielräume zu entdecken.
Leitung: Judith Burkhard
Beginn: 02.04.20
Ende: 11.09.22
Beschreibung:
Die "Themenzentrierte Interaktion" (TZI) ist ein professionelles Handlungskonzept zum Führen und Leiten in Organisationen, für die Arbeit mit Gremien, Teams, Arbeits- und Lerngruppen mit dem Ziel, einen wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern und lebendige Lern- und Arbeitsprozesse zu initiieren und zu begleiten, in dem Ziele erreicht werden und gleichzeitig das Gruppengeschehen berücksichtigt wird; in dem jede Person erfährt, dass sie mit ihren Fähigkeiten für das Erreichen des gemeinsamen Zieles wichtig ist; in dem die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt wird; in dem die Rahmenbedingungen beachtet und sinnvoll gestaltet werden.
Beginn: 03.04.20
Ende: 05.12.20
Beschreibung:
Um dem Rechtsanspruch der Nutzer*innen einer (psycho-) sozialen Einrichtung auf Teilhabe (BTHG/ UNBRK) und der Forderung nach Einbeziehung ihrer spezifischen Sichtweise auch im Alltag gerecht zu werden, müssen Einrichtungen und Projekte oftmals ihre Strukturen und Abläufe neu ordnen. Einen guten Ansatz zur Beteiligung bietet die Partizipative Qualitätsentwicklung. Sie zielt auf aktive Teilnahme der Nutzer*innen an den internen Entwicklungsprozessen, verschiedenen Gremien und Diskussionsgruppen. Dadurch wird einerseits die besondere Expertise der Nutzer*innen sichtbar, was erheblich zur Qualitätsverbesserung der Einrichtung beitragen kann, und zum anderen wird durch solche Teilhabeprozesse das Empowerment der einzelnen Personen stark gefördert. Die Partizipative Qualitätsentwicklung wurde im Rahmen groß angelegter Forschungsprojekte von Kolleg*innen aus Praxis und Wissenschaft vor über 10 Jahren entwickelt und seither ständig optimiert. In dieser praxisnahen und eng an den Gegebenheiten der Teilnehmenden orientierten Weiterbildung werden konkrete Maßnahmen entwickelt, die es ermöglichen, die Nutzer*nnen in die vielfältigen Prozesse einer Einrichtung oder eines Projektes mit einzubeziehen. Voraussetzung zur Erlangung des Zertifikats ist die Bereitschaft zur Durchführung einer eigenen partizipativen Maßnahme. Da dies auch in Kleingruppen geschehen kann, ist es nicht zwingend notwendig, die Maßnahme in der eigenen Einrichtung oder im eigenen Projekt zu initiieren. Während der Projektphase besteht die Möglichkeit zur Beratung durch die Dozent*innen.
Beginn: 20.04.20
Ende: 22.09.20
Beschreibung:
Unter der hohen Zahl der Geflüchteten aus den verschiedenen Krisengebieten sind viele, die unter erheblichen psychischen Beeinträchtigun¬gen und Traumatisierungen leiden oder davon bedroht sind. Sie brauchen Beratung und die Vermittlung in psychiatrische und andere psychosoziale Hilfesysteme. Diese Weiterbildung, die bereits zum 5. Mal angeboten wird, zielt darauf ab, Geflüchtete mit beruflichen Vorerfahrungen für diese „Lotsenfunktionen“ zu qualifizieren. Die Teilnehmenden sollten als Basisqualifikation bereits in ihrer Heimat einen beruflichen Abschluss in Psychologie, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Krankenpflege, Soziologie o.ä. erworben haben. Mit dem Zertifikat dieser Weiterbildung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, bei Trägern der psychosozialen Versorgung angestellt zu werden.
Beginn: 05.09.20
Ende: 17.10.20
Beschreibung:
Diese Weiterbildung vermittelt systematisch Zugänge zu den pädagogischen, soziokulturellen und künstlerischen Dimensionen von Tanz und Bewegung. Sie beinhaltet die praktische und theoretische Auseinandersetzung mit Tanz und Bewegung und ihren Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Handlungsfeldern der sozialen, heilpädagogischen und künstlerischen Arbeit.
Leitung:
Beginn: 08.08.19
Ende: 08.08.19
Beschreibung:
Diese Weiterbildung richtet sich an Trainer*innen, Weiterbildner*innen, Ausbilder*innen, die oft über einen längeren Zeitraum mit festen Gruppen arbeiten. Gruppenprozesse und ihre Dynamiken zu verstehen, Gruppengeschehen produktiv zu nutzen und Konflikte in ihren produktiven Elementen nutzbar zu machen, ist ein wichtiges Handwerkszeug. Dabei ist Humor nichts weniger als die Fähigkeit, aus einem gesunden Abstand zum aktuellen Geschehen neue Sichtweisen zu gewinnen und die Dinge mit einer gelassenen Heiterkeit zu betrachten. Humor ist eine höchst integrative kognitive Kompetenz, die wir von Kindesbeinen an entwickeln und die uns hilft, aus Enttäu-schungen neue Hoffnung zu schöpfen. In beruflichen Kontexten kann diese Kraft Wege eröffnen, aus Problemen neue Chancen, aus Konflikten Verständigung, aus Meinungsverschie¬denheiten Komplizenschaft und aus Paradoxen Erheiterung zu schaffen. Ziel dieser Weiterbildung ist die Vermittlung von Handlungsmethoden und der Bedeutung einer Spielkultur als Grundlage eines kreativen, situationsgerechten Handelns.
Leitung:
Beginn:
Ende:
Beschreibung:
Diese Weiterbildung in sechs Modulen hat das Ziel, die theoretischen und methodischen Grundlagen der systemischen Beratung in den Feldern der Sozialen Arbeit zu vermitteln. Ausgehend von den beruflichen Erfahrungen der Teilnehmer*innen werden Beratungskompetenzen unter Einbezug von Organisations- und Führungsfragestellungen bearbeitet. Um den Transfer in die Praxis zu unterstützen und zu sichern, werden im Verlauf des Kurses Praxissequenzen aus den eigenen Arbeitsfeldern dokumentiert und beraten.
Leitung:
Beginn:
Ende:
Beschreibung:
Führen und Leiten bedeutet, Aufgaben achtsam und effektiv in Angriff zu nehmen und dabei sich selbst, die Mitarbeitenden, den eigenen Auftrag und den Kontext ernst zu nehmen. Speziell für Führungskräfte der mittleren Leitungsebene bieten wir diese Fortbildung an. In diesen ‚Sandwich-Positionen‘ ist es wichtig, sich selbst gut zu leiten, die eigenen Vorstellungen zu klären und nach oben und unten deutlich zu kommunizieren. Diese Weiterbildung in fünf Modulen will unterstützen, ein tragfähiges persönliches Leitungsverständnis zu entwickeln und verbindet methodisches Leiten und Führen mit der Entwicklung der Persönlichkeit. Lernen geschieht hier auf der Basis des Konzeptes der Themenzentrierten Interaktion (TZI) teilnehmerorientiert, erfahrungsorientiert und ganzheitlich in vielfältigen Formen von Gruppenarbeit, Referaten, Rollenspielen, kleineren Projekten und Übungen. Zur Erlangung des Zertifikats wird begleitend zur Weiterbildung ein eigenes Projekt entwickelt und dokumentiert.
Beginn: 01.10.21
Ende: 18.06.22
Beschreibung:
In Kooperation mit dem Väterzentrum Berlin Die Entwicklung des Kindes wird in hohem Maße vom Vater beeinflusst. Gleichwohl sind Väter in der Förderung von Eltern und Familien nach wie vor weit unterrepräsentiert. Für weibliche und männliche Fachkräfte im sozialpädagogischen Bereich stellen sich daher folgende Fragen: Wie kann ich Väter in meinem Arbeitskontext besser einbeziehen? Wie erreiche ich Väter? Wie ticken Väter eigentlich? Was brauchen Väter? Kann ich als Frau überhaupt Ansprechpartnerin für Väter sein? Und wie positioniere ich mich als Mann in diesem Aufgabenfeld? Diese Weiterbildung vermittelt zentrale Kenntnisse und Fähigkeiten für die Arbeit mit Vätern, konzentriert sich auf die Praxis in unterschiedlichen Institutionen und Settings und hat einen systemischen und ressourcenorientierten Blick.