Studienintegrierte Praxis

Alle Studierenden der Studiengänge B.A. Soziale Arbeit, B.A. Heilpädagogik und B.A. Kindheitspädagogik absolvieren ein Semester studienintegrierte Praxis im In- oder Ausland.

Das 20 wöchige Vollzeitpraktikum findet im 4. Semester statt und beginnt am 01.03. bis 01.04. des jeweiligen Jahres. Es wird durch Gruppensupervision und fachtheoretische Seminare der Hochschule begleitet, refelektiert und ausgewertet.

Da für den "Lernort Praxis" inhaltliche und strukturelle Voraussetzungen gegeben sind, unterstützt Sie das Praxisreferat gerne bei der Planung und Durchführung der studienintegrierten Praxis und berät zu allen Fragen und Herausforderungen vor, während und nach der Praxisphase.

Gerne wenden Sie sich mit Ihren Fragen an uns!

Studierende des BA Studiengangs Religionspädagogik in Schule und pastoralen Räumen absolvieren ihre studienintegrierten Praxisphasen im 2. und 5. Fachsemester. Relevante Hinweise finden Sie hier

Die Hochschule stellt Ihnen eine Praxisstellen-Datenbank zur Verfügung, in der Sie sich über bereits ankerkannte Praxisstellen der KHSB informieren können und die Ihnen die Kontaktnahme zu den relevanten Ansprechpartner*innen in der Paxis erleichtert  

Darüber hinaus sind:

  • Im Postraum (Raum 1.033) in den blauen Ordnern Initiativ-Praxisstellenausschreibungen von Einrichtungen gesammelt. Übrigens: Dort befinden auch Ordner mit (Honorar-)Stellenausschreibungen.
  • An der Aushangtafel (rechts neben Raum S 103) sind ebenfalls Ausschreibungen veröffentlicht.
  • Einsatzmöglichkeiten in den Berliner Jugendämtern finden Sie hier  Praxisangebote der Berliner Jugendämter
  • Am Mittwoch den 30. Oktober  veranstaltet das Praxisreferat studiengangsübergreifend eine "Praxisbörse" auf der sich jeweils über 60 relevante Träger und Stellen aus der Praxis präsentieren, für gezielte Fragen zur Verfügung stehen und eine Orientierung über mögliche Einsatzfelder bieten

Sie haben auch die Möglichkeit eine neue Praxisstelle zu akquirieren; diese müssen Sie für den Abschluss der Ausbildungsvereinbarung mit den notwendigen Unterlagen durch das Praxisreferat ankerkennen lassen. Gerne wenden Sie sich mit Ihren diesbezüglichen Fragen an uns.

Neben den fachlichen Kriterien der Hochschule sollten Sie auch Ihre persönlichen Kriterien zum Auswahl einer Praxisstelle berücksichtigen. Dafür wurde gemeinsam mit Studierenden folgende Checkliste zur Wahl Praxisstelle entwickelt.

Zur Anerkennung der Praxisstelle legen Sie bitte folgende Unterlagen vor:

Ihre Ausbildungsvereinbarung muss bis zum 15. Januar im Praxisreferat vorliegen, damit rechtzeitig geprüft werden kann, ob, die gewählte Praxiseinrichtung durch die KHSB anerkannt ist.

Ihre Ausbildungsvereinbarung zur Vorlage in der Praxisstelle:

Alle Studierenden in der Praxisphase müssen professionell durch eine qualifizierte Fachkraft angeleitet werden.

Für die Praxisanleitung werden folgende Berufsabschlüsse vorausgesetzt:

  • B.A. Soziale Arbeit: Dipl. oder B.A. Sozialarbeiter*in /Sozialpädagoge*in mit staatl. Anerkennung
  • B.A. Heilpädagogik: Dipl. oder B.A. Heilpädagoge*in oder Dipl. oder B.A. Sozialarbeiter*in /Sozialpädagoge*in mit staatl. Anerkennung; unter bestimmten Voraussetzungen auch Dipl. bzw. B.A. Psychologe*in
  • B.A. Kindheitspädagogik: B.A. Kindheitspädagoge*in oder Dipl. oder B.A. Sozialarbeiter*in /Sozialpädagoge*in; ggf. Erzieher/in mit mehrjähriger Berufserfahrung und Zusatzqualifikation

Um die Praxisanleiter*innen in ihrer Rolle zu unterstützen, hat die Hochschule eine " Handreichung für die Praxisanleitung von Studierenden im Praktischen Studiensemester"  entwickelt, die wir auf Nachfage gern zuschicken.

Handreichung für die Praxisanleitung.pdf

Alle Studierenden, die ihre studienintegrierte Praxis in einem Feld der Kinder- und Jugendhilfe durchführen wollen, werden vom Träger der Praxisstelle aufgefordert werden, ein "erweitertes polizeiliches Führungszeugnis" nach § 72a SGB VIII (in Verbindung mit § 30 Abs. 5 des Bundeszentralregistergesetzes) vorzulegen, das dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt dient.

Auch für kürzere Praxiseinsätze (z.B.: Mentoring, schulpraktische Studien, Praxisprojekte im Kinder- und Jugendbereich, u.a.) können Sie zur Vorlage des Führungszeugnisses aufgefordert werden.

Das Führungszeugnis müssen Sie persönlich bei der örtlichen Meldebehörde (Bürgerbüro, Rathaus ...) mit einer schriftlichen Aufforderung der Praxisstelle oder der KHSB beantragen.

Sollte Ihre Praxisstelle Sie nicht dazu auffordern, wenden Sie sich bitte (am besten per mail) an das Praxisreferat. Für das Aufforderungsschreiben benötigen wir folgende Angaben:

  • Ihren Vor- und Zunamen
  • Geburtsdatum
  • Matrikel-Nummer
  • Name und Anschrift der Praxisstelle

Der individuelle Ausbildungsplan ist eine Zielvereinbarung für Ihren Praxiseinsatz, in dem alle Lernziele und Inhalte sowie anstehenden Aufgaben während der Praxisphase besprochen und verbindlich geregelt werden. Er bildet Richtlinie und Rahmen der Praxisphase.

Er wird gemeinsam mit der Praxisanleitung entwickelt und muss spätestens 4 Wochen nach Beginn der studienintegrierten Praxis im Praxisreferat unterschrieben abgegeben werden.

Bitte beachten Sie die

Für die Angaben zur Praxisstelle verwenden Sie bitte das:

 

Das Praxisreferat teilt alle Studierenden in der Praxisphase handlungsfeldbezogen einem fachtheoretischen Seminar zu. Diese verpflichtenden Lehrveranstaltungen finden in der Regel montags 14-tägig an der Hochschule statt. (Praxis-Studierende im Ausland bzw. Außerhalb bitte individuell im Referat klären).

Die Praxis-Lehrenden des jeweiligen Seminars begleiten die Praxisphase durch fachtheoretische Inputs und Fragestellungen, die Sie in und mit Ihrer Praxisstelle bearbeiten. Darüber hinaus stehen die Lehrenden Ihnen und der Praxis zur Klärung von spezifischen Fragenstellungen in der Praxisstelle als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.

Praxis-Lehrende Übersicht (WiSe 2019/20, pdf)

Supervision dient der Reflexion von Praxis, beleuchtet eine berufliche Situation bzw. Fragestellung aus verschiedenen Blickwinkeln und Kontexten und ermöglicht ein vertieftes Verstehen, so dass Wahlmöglichkeiten für das berufliche Handeln geschaffen werden.

Der praxisbegleitende Supervisionsprozess umfasst für Studierende der B.A. Studiengänge Soziale Arbeit, Heilpädagogik und Kindheitspädagogik 10 Supervisionseinheiten à 90 Minuten im 14-tägigen Rhythmus.

Die Studierenden organisieren sich selbst im Lauf des dritten Semesters (spätestens bis Ende Januar), d.h. vor Beginn ihrer Praxistätigkeit im vierten Semester, zu Supervisionsgruppen mit 5 (bis maximal 7) Mitgliedern. 

Für die Begleitung durch Supervision in der studienintegrierten Praxis stehen die Supervisor*innen zur Verfügung:

Verbindliche Hinweise für Studierende des berufsbegleitendes Studiengangs Soziale Arbeit (BbS) finden Sie hier 

für die Supervision stehen folgende Supervisor*innen zur Verfügung:

verbindliche Hinweise für Studierende des berufsbegleitenden Studiengangs Soziale Gerontologie finden Sie hier

für die Supervision stehen folgende Supervisor*innen zur Verfügung:

Weiterführende Informationen zur Supervision: Was ist Supervision?

Berufspraktische Tätigkeit können auf das Modul "Studienintegrierte Praxis" angerechnet werden, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:

  • Nachweis fachlicher Qualifikation im Rahmen einer mehrjährigen Fachschul- oder Fachakademieausbildung mit dem Abschluss Erzieher*in, Heilerziehungspfleger*in, Heilpädagog*in, Alten- oder Krankenpfleger*in oder vergleichbarer Ausbildung
  • UND Nachweis einer nach Abschluss der fachlichen Qualifikation mindestens zwei Jahren beruflicher Tätigkeit in einem Feld der Sozialen Arbeit mit mindestens 50% der tarifüblichen Arbeitszeit

Bei Studierenden, die aufgrund eines berufsqualifizierender  Hochschulzugangs immatrikuliert sind, sind die Zeiten der beruflichen Tätigkeit additiv zu berücksichtigen. Sie benötigen eine mindestens zweijährige Berufsausbildung und eine dreijährige Vollzeittätigkeit. Zeiten von Elternzeit, Mutterschutz und Pflegezeit werden mit maximal einem Jahr berücksichtigt.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, erfolgt eine Anrechnung:

  • im Umfang von vier Wochen auf das Modul "Studienintegrierte Praxis"
  • maximal weitere vier Wochen auf das Modul "Studienintegrierte Praxis" bei einer geleisteten beruflichen Tätigkeit mit mehr als 10 Stunden wöchentlich

Eine Anrechnung von mehr als 40% der für das Modul "Studienintegrierte Praxis" erforderlichen 20 Wochen ist nicht möglich.

Die Antragstellung erfolgt über das Prüfungsamt / Prüfungsausschuss Anrechnung von berufspraktischer Tätigkeit auf das Modul "Studienintegrierte Praxis"

Mit dem qualifizierten Praxisbericht reflektieren Sie die im Laufe Ihrer studienintegrierten Praxis selbstständig geleisteten Aufgaben und beleuchten Ihren Lernprozess.

Hinweise zum qualifizierten Praxisbericht

Um das Modul "Studienintegrierte Praxis" abschließen zu können, sind möglichst bis Ende des jeweiligen Sommersemesters (bzw. nach dem Auswertungsgespräch mit Ihrem Praxis-Lehrenden) folgende Unterlagen im Praxisreferat einzureichen:

  • Ihr Praxisbericht in Print-Fassung
  • sowie der Nachweis über das Auswertungsgespräch (erfolgt mit Ihnen über Ihren Praxis-Lehrenden)

Baustein 06.6 Mentoring – 4 SWS

Ganzheitliche Bildung: Didaktik und Methodik der Kindheitspädagogik

  • Mentoring bzw. begleitendes Seminar an der KHSB durch Frau Berberich und Frau Dietz-Bester
  • Praxis- bzw. Hospitationseinsätze in einer Einrichtung entsprechend des Studiengangs
  • Umfang: 10 Termine á zwei bis drei Zeitstunden
  • Studienleistung: Portfolio

Mögliche Zeiten: Die Hospitationseinsätze können je nach Sprachangebot an den Montag oder Dienstag Vormittagen stattfinden; die Mittwochnachmittage stehen darüber hinaus zur Verfügung; die begleitenden Seminare werden voraussichtlich jeweils Donnerstag nachmittags an der KHSB stattfinden

Checkliste:

  • Einsatzstelle finden, damit die Hospitationseinsätze mit Beginn des Wintersemesters beginnen können (Unterstützung durch Kontakt zu den Lehrenden; Praxisstellendatenbank)
  • Verwenden Sie gern das Empfehlungsschreiben zum Mentoring (2019)
  • evtl. Beantragung eines erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Erläuterungen dazu: siehe oben, diese Seite)
  • evtl. Bestätigung zur Unfallversicherung für die Einsatzstelle (erhalten Sie auf Anfrage durch das Praxisreferat)
  • nach Ableistung: Bestätigung der Einsatzstelle (2019)

Praxisreferat

Anette Reck
Telefon: +49 30 50 10 10 19

Eva Lay
Telefon: +49 30 50 10 10 30

Raum: 1.102

Kontakt: E-Mail

Öffnungszeiten:

in der Vorlesungszeit:
Montag 9:30-12:30 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
Dienstag  9:30-12:30 Uhr
Donnerstag  9:30-12:30 Uhr und 14:00-16:00 Uhr

in der vorlesungsfreien Zeit:
Montag 9:30-12:30 Uhr
Dienstag  9:30-12:30 Uhr
Donnerstag  9:30-12:30 Uhr und 14:00-15:00 Uhr