Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte ist die gewählte Frauenvertreterin. Sie

  • berät und unterstützt die Leitung, Organe und Einrichtungen der Hochschule bei der Umsetzung des verfassungsrechtlichen Gleichstellungsauftrags,  
  • wirkt in den Gremien der Hochschule mit,
  • vertritt gleichstellungspolitische Interessen bei Stellenbesetzungsverfahren,
  • entwickelt Maßnahmen zur Gleichstellung und Förderung von Frauen,
  • setzt sich für die akademische Nachwuchsförderung von Frauen ein,
  • berät zu aktuellen Chancengleichheitsprogrammen,
  • organisiert Veranstaltungen und Fortbildungen,
  • berät und unterstützt bei Konfliktfällen und insbesondere in Fällen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt,
  • wirkt auf die Etablierung geschlechtergerechter Sprache, Prozesse und Hochschulkulturen hin,
  • vernetzt sich mit und in Gremien und Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Hochschule.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte wird bei ihrer Arbeit unterstützt durch den Frauenrat.

 

Bild: Katie Rainbow/Unsplash

Am Mittwoch, den 6. Dezember, gibt es an der KHSB ein tolles Beratungsangebot des Zentrums für sexuelle Gesundheit und Familienplanung Marzahn-Hellersdorf!

Das Zentrum wird die KHSB am Mittwoch, 6.12., besuchen und in der Zeit von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr beraten und unterstützen rund um die Themen sexuelle Gesundheit, Familienplanung, Verhütung etc. Die Beratung und Information am 6.12.2023 ist vertraulich und braucht keine Voranmeldung. Für Frauen ab 22 Jahren ist es auch möglich, eine Kostenübernahme für Verhütungsmittel zu beantragen. Bei Interesse bitten wir den gelben Flyer des Zentrums zu beachten und erforderliche Unterlagen mitzubringen (in digitaler Form reicht).

Auch alle anderen Themen zu sexueller Gesundheit, sexueller Selbstbestimmung und Partnerschaft können hier vertraulich angesprochen werden. Bei Rückfragen zum Angebot steht unsere Frauenbeauftragte, Johanna Warth, unter frauenbeauftragung@khsb-berlin.de zur Verfügung. Alternativ dazu könnt ihr euch an Madeline Rieger im Büro für Diversität, Gleichstellung und Familie wenden (diversitaet@khsb-berlin.de).

 

Wann: 06.12.2023 von 12:00-13:00 Uhr

Wo: Raum B 22 in der KHSB

Wichtig: Personalausweis oder Pass mit Meldebescheinigung mitbringen, sowie ggf. Rezept über das Schwangerschaftsverhütungsmittel

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte unterstützen ihre Hochschulen bei der Erfüllung ihres Verfassungsauftrags zur tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zur Beseitigung bestehender Nachteile gemäß Artikel 3 Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes. In ihrer Funktion unterstützen sie die Hochschulleitung und alle anderen Organe und Einrichtungen der Hochschule bei der Herstellung der verfassungsrechtlich gebotenen Chancengleichheit und stehen in Einzelfällen unterstützend und beratend zur Seite.

Was tun eigentlich Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte?

Der Vertrauensrat bietet als niedrigschwellige Erstanlaufstelle Beratung und Unterstützung bei Fällen sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt. Zu den Aufgaben des Vertrauensrates gehört es in Übereinstimmung mit den Regelungen der Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin auch sicherzustellen, dass Hinweisen auf sexualisierte Diskriminierung oder Gewalt nachgegangen wird.

Vertrauensrat zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt

Zur Wahl der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und ihrer Stellvertreterin wurde an der KHSB ein Frauenrat gebildet. Der Frauenrat arbeitet mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zusammen und berät und unterstützt sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Frauenrat

Die KHSB hat sich 2022 ein neues Gleichstellungskonzept gegeben. Das Gleichstellungskonzept wurde in der Sitzung des Akademischen Senats am 19.10.2022 verabschiedetund vom Kuratorium in seiner Sitzung am 01.12.2022 zustimmend zur Kenntnis genommen.

Gleichstellungskonzept der KHSB

Allgemeine Gleichstellungsstandards der Berliner Hochschulen

Neben strukturellen Gleichstellungsmaßnahmen setzt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte konkrete Fördermaßnahmen wie Mentoringprogramme, Empowermentworkshops, oder Angebote zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen um und unterstützt die Beantragung von Mitteln aus bundes- oder landesweiten Frauenförderprogrammen.

Über das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) wirbt die KHSB regelmäßig Promotionsstellen ein. Über aktuelle Fördermöglichkeiten informiert die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

An der KHSB ist es für die internen Abläufe niedrigschwellig möglich eine Änderung des Namens und des Geschlechtseintrags vorzunehmen.

Ist in den Hochschuldatenbanken bereits ein Name und Geschlechtseintrag hinterlegt und soll dieser für die hochschulinternen Datenbanken geändert werden, ist dies ohne weitere Nachweise mit einem formlosen schriftlichen Antrag möglich. Der gewählte Name wird dann in den IT-Anwendungen sowie auf der Campuscard, die gleichzeitig Bibliotheksausweis, Semesterticket, Mensa Karte und Kopierkarte ist, übernommen. Sofern die Campuscard ein Lichtbild beinhaltet, gilt diese in den öffentlichen Verkehrsmitteln auch ohne weitere Ausweisdokumente. Hinsichtlich der IT-Anwendungen werden E-Mail-Adresse, Moodle und Microsoft Teams mit dem gewählten Namen konfiguriert und dieser auch für Teilnahmelisten sowie die schriftliche Kommunikation ausgegeben.

Ein solcher Antrag auf Namensänderung und/oder Änderung des Geschlechtseintrags kann jederzeit und ohne Voraussetzungen gestellt werden. Dazu bedarf es eines formlosen, schriftlichen und unterschriebenen Antrags in Papierform, der beim Studierendensekretariat eingereicht wird. Eine persönliche Vorsprache ist nicht erforderlich.

Für die Ausstellung einer offiziellen Leistungsübersicht durch das Prüfungsamt oder der Zeugnisdokumente auf einen selbst gewählten Namen bedarf es zusätzlich der Vorlage eines Ergänzungsausweises der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti) oder eines amtlichen Nachweises, die einen zweifelsfreien Nachweis der Identifikation nach außen ermöglichen. Bereits erstellte Hochschuldokumente können auf diesem Weg auch nachträglich auf einen selbst gewählten Namen neu ausgestellt werden.

Bei Rückfragen oder Problemen mit der Namensänderung stehen Yvonne Merkel (studierendenservice@khsb-berlin.de) oder Sarah Fassio (frauenbeauftragte@khsb-berlin.de) als Ansprechpersonen beratend zur Verfügung.

Kein Menstruationsartikel zur Hand?

Spender für kostenfreie Binden und Tampons gibt es im linken all-gender-Toilettenraum neben dem Café K (1. OG Raumnummer 1.020) sowie im barrierefreien Toilettenraum schräg gegenüber dem Senatssaal (2. OG Raumnummer 2.026).

Die Spender werden regelmäßig befüllt. Sollte doch einmal kein Vorrat mehr vorhanden sein, freuen wir uns über eine Mitteilung an die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte (frauenbeauftragte@khsb-berlin.de) oder das Büro für Diversität, Gleichstellung und Familie (diversitaet@KHSB-berlin.de).

Mit der kostenlosen Bereitstellung von Periodenartikeln möchte die KHSB mit einem praktischen Ansatz zur Enttabuisierung des Themas beitragen und allen menstruierenden Personen, die kurzfristig Menstruationsprodukte benötigen und/oder nicht die finanziellen Mittel haben, um sich selbst ausreichend mit Menstruationsprodukten zu versorgen, einen niedrigschwelligen Zugang zu diesen Produkten ermöglichen.

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte:
Johanna Warth

stellvertretende Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte:
Sarah Fassio

Kontakt: E-Mail
Telefon: +49 30 50 10 10 905
Raum: 3.042

Sprechzeiten nach Vereinbarung.

 

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