Projekt- und Konzeptentwicklung

 

 

 

Wenn Themen und Fragestellungen aus unserem Programm Ihr Interesse finden und Sie sich eine Spezifizierung auf Ihre konkrete Organisation, Klärung der Zielsetzungen oder Qualifizierungen wünschen, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern individuell und entwickeln Fort- und Weiterbildungen, die auf die Notwendigkeiten Ihrer Organisation und den besonderen Bedarf Ihrer Mitarbeiter*innen zugeschnitten sind. Unsere Angebote können wir auf Wunsch gern auch als Inhouse-Abgebot konzipieren.

Kulturelle Vielfalt in der Einwanderungsgesellschaft fordert alle sozialen Einrichtungen heraus. Ihre differenzierten Angebote der Beratung sowie pädagogische und therapeutische Hilfen sollen Menschen gleich welcher Herkunft zugänglich sein. Dass es Gewohnheiten und Praktiken in den Einrichtungen gibt, die für Menschen mit Migrationshintergrund als Zugangsbarriere wirken, wird im Alltag der Dienste leicht übersehen. Interkulturelle Öffnung bedeutet, dass Mitarbeiter*innen für kulturell geprägte Bedürfnisse und Problemdeutungen sensibel werden und die Einrichtungen ihre Aufbau- und Ablaufstrukturen unter der Perspektive der Nicht-Diskriminierung überprüfen und ggf. umgestalten. Interkulturelle Öffnung ist ein holistisches Konzept, dessen Umsetzung sowohl längerfristige Prozesse der Organisationsentwicklung als auch Fortbildung für die Entwicklung interkultureller Kompetenz verlangt.

Inhalte
Für die Umsetzung von Interkultureller Öffnung in Ihrer Einrichtung bieten wir Ihnen fachliche Unterstützung:

  • Leitungsberatung zur Organisationsentwicklung für Mitarbeiter*innen
  • Übernahme von Moderation in der Prozessentwicklung
  • Konsultation im Prozessverlauf
  • Konzeption und Durchführung von Trainings 

Umfang, Dauer und Kosten
richten sich je nach Beratungsumfang und Prozessgestaltung

Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit benötigt eine ständige Überprüfung der Handlungskonzepte auf Angemessenheit für die Adressat*innen in ihren Lebenswelten. Konzeptentwicklung und Organisationsgestaltung sind Strategien, die sowohl die Prozess- als auch die Struktur- und Ergebnisqualität von Sozialer Arbeit sichern sollen. Die Erhebung der Lebenskontexte und Ressourcen im Sozialraum und die systematische Evaluation von Zielvorgaben werden für die Weiterentwicklung von Handlungskonzepten und die Projektarbeit immer wichtiger.
Das Referat Weiterbildung berät und begleitet soziale Einrichtungen bei der Entwicklung und Fortschreibung von Handlungskonzepten und bei Prozessen der Organisationsentwicklung.

Inhalte

  • Wissenschaftliche Beratung und Begleitung von Projekten
  • Analyse vorhandener Kompetenzen und Ressourcen
  • Bestimmung von Veränderungspotentialen
  • Integration neuer Forschungsergebnisse in die Praxis
  • Unterstützung bei Evaluationsvorhaben
  • Moderation von Projektteams

Umfang, Dauer und Kosten
richten sich je nach Beratungsumfang und Prozessgestaltung

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V., der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, das Erzbistum Berlin und das Referat Weiterbildung der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin möchten Sie in Ihrem Einsatz für Geflüchtete unterstützen und Ihren Fortbildungsbedürfnissen entsprechende Angebote vor Ort entwickeln. Wir können Ihnen Seminare anbieten:

  • interkulturelle Trainings
  • Argumentationstrainings gegen rechte Parolen und rassistische Positionen
  • Deutsch als Fremdsprache für ehrenamtliche Sprachlehrer*innen
  • länderspezifische Seminare
  • Deeskalationstrainings zum Umgang mit Gewalt und Aggression
  • Grundlagen der ehrenamtlichen Sprachmittlung
  • Seminare zum Asyl- und Aufenthaltsrecht
  • Seminare über Achtsamkeit und Respekt für das Religiöse
  • Informationen zum Kirchenasyl
  • das Format „Neue Nachbarn in der Diaspora“  über den Islam
  • Seminare zu Ansätzen für den traumasensiblen Umgang mit geflüchteten Menschen
  • Formate zur Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung angesichts rechtspopulistischer Strömungen in Gesellschaft und Kirche
  • Unterstützung von ehrenamtlich tätigen Vormündern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, deren gesetzlicher Auftrag zur Betreuung durch Erreichen der Altersgrenze endet
  • Erfahrungsaustausch und Reflexion, ggf. mit Supervisor*innen

Beratung und Studienleitung

Mechthild Schuchert
Telefon: +49 30 50 10 10 37

Kontakt: E-Mail