Vertrauensrat zum Schutz vor sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

 

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt stellen eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte dar. Die KHSB duldet keinerlei Formen von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt und übernimmt innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs die Verantwortung dafür, dass die Persönlichkeitsrechte von Menschen und deren individuelle Persönlichkeitsgrenzen respektiert und gewahrt werden. 

 

Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

Informationsbroschüre "Gemeinsam gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt"

Wenn Sie als Mitglied der KHSB selbst betroffen sind oder erfahren, dass eine dritte Person an der KHSB sexualisierte Diskriminierung und Gewalt erfahren hat, können Sie sich an die Frauenbeauftragte oder ein Mitglied aus dem Vertrauensrat wenden. Ihre Angaben werden vertraulich, auf Wunsch auch anonym behandelt.

Wir möchten Sie ermutigen, sich gegen jede Form von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt zur Wehr zu setzen und stehen Ihnen beratend zur Seite.

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt werden in vielfältiger Art und Weise ausgeübt: verbal, nonverbal und durch tätliche Übergriffe. Sie kann individuell sehr unterschiedlich empfunden werden. Als sexualisierte Diskriminierung und Gewalt gelten Verhaltens- und Handlungsweisen, die allgemein und insbesondere von der betroffenen Person als sexuell herabwürdigend, beleidigend oder nötigend wahrgenommen werden. Darunter fallen zum Beispiel: 

  • entwürdigende sexualisierte Bemerkungen über Personen und/oder deren Körper
  • sexuell herabwürdigende Kommentare, Gesten oder Verhaltensweisen
  • unangebrachte und unerwünschte Körperkontakte
  • körperliche Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung
  • Verfolgung und Nötigung mit sexualisiertem Hintergrund
  • Nachstellung durch beharrliches Aufsuchen räumlicher Nähe

Mit Einführung der „Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin” wurde ein Vertrauensrat eingerichtet. Dem Vertrauensrat gehören neben der Frauenbeauftragten drei weitere Personen an (ein Mann und zwei Frauen, darunter eine studentische Vertretung), die vom AS gewählt werden.

Die Frauenbeauftragte bietet, ggf. mit einem weiteren Mitglied des Vertrauensrates, vertrauliche Beratung für Betroffene an und spricht mit den Betroffenen das weitere Vorgehen ab. Zum Schutz der Betroffenen sind die Beteiligten zur vertraulichen Behandlung verpflichtet. Die Beratung ist selbstverständlich anonym möglich. Zu den Aufgaben des Vertrauensrates gehört es in Übereinstimmung mit den Regelungen der Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin sicherzustellen, dass Hinweisen auf sexualisierte Diskriminierung oder Gewalt nachgegangen wird. Deshalb sollte der Vertrauensrat möglichst frühzeitig eingeschaltet werden. Solche Hinweise werden selbstverständlich ebenfalls vertraulich behandelt.

An folgende Personen oder Institutionen innerhalb und außerhalb der KHSB können Sie sich wenden:

An der KHSB

Frauenbeauftragte
E-Mail: frauenbeauftragte@khsb-berlin.de
Telefon: 030 50 10 10 410 / 50 10 10 913

Vertrauensrat der KHSB
Bitte kontaktieren Sie die Frauenbeauftragte oder eines der anderen Mitglieder des Vertrauensrates.

Präsidium
Bitte kontaktieren Sie ein Mitglied des Präsidiums

Referat Soziales des StuPa
E-Mail: soziales@stupa-khsb.de

 

Kontakt- und Beratungsstellen

Frauen gegen Gewalt e.V.
Datenbank des Bundesverbands der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V. zur Suche nach Hilfsangeboten in Ihrer Umgebung

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Telefon: 08000 116 016 (kostenlos, rund um die Uhr, auf Wunsch anonym)

Berliner Krisendienst
Der Berliner Krisendienst unterstützt bei psychosozialen Krisen bis hin zu akuten seelischen und psychiatrischen Notsituationen (auf Wunsch anonym).
Telefon: 030 390 6310 (täglich 16-24 Uhr, auf Wunsch anonym)
Telefonische Bereitschaft: 030 390 6300 (außerhalb der Zeiten von 16-24 Uhr)

LARA - Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen*
Beratung und telefonische Hotline, Terminvergabe
Montag - Freitag von 9 - 18 Uhr
Telefon: 030 216 88 88
E-Mail: beratung@lara-berlin.de

Tauwetter e.V.
Anlaufstelle für als Junge sexuell missbrauchte Männer
Telefon: 030 693 80 07

TrIQ Beratungsstelle TransInterQueer e.V.
Telefon: 030 76 95 25 15
E-Mail: beratung@transinterqueer.org

Gewaltschutzambulanz an der Charité
Das Team der Gewaltschutzambulanz erstellt eine kostenlose rechtsmedizinische Dokumentation sichtbarer Verletzungen, die gerichtsfest ist.
Telefon (Terminvergabe): 030 450 570 270
E-Mail: gewaltschutz-ambulanz@charite.de

Im Notfall wenden Sie sich bitte umgehend an die Polizei
Telefon: 110

Vorsitz, Frauenbeauftragte

Regina Schwichtenberg M.A.
Raum: 1.010/2.065
Telefon: +49 30 50 10 10 410
Kontakt: Email

Mitglieder des Vertrauensrats

Prof. Dr. Stephan Höyng
Raum: 3.062
Telefon: +49 30 50 10 10 86
Kontakt: Email

Theresa Allweiss (Wissenschaftlicher Mitarbeiterin)
Raum: 1.064
Telefon: +49 30 50 10 10 908
Kontakt: Email

Hanna Mekelburg (Studentin)
Kontakt: Email