Co-Creation und nachhaltige Partizipation in der Entwicklung hybrider Gesundheits-IT

Projektinformationen
Co-Creation und nachhaltige Partizipation in der Entwicklung hybrider Gesundheits-IT
Startdatum: 
01.11.2021
Enddatum: 
30.04.2025
Abstract: 

Digitale Anwendungen im Gesundheitsbereich besser mit den Bedürfnissen der Patienten und Patientinnen abgleichen: darum geht es in dem Begleitforschungsprojekt  „Co-Creation und nachhaltige Partizipation in der Entwicklung hybrider  Gesundheits-IT“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  gefördert wird und in dem die KHSB Projektpartner ist.

Motivation

Für die Gestaltung hybrider Technologie zur Unterstützung und Aufrechterhaltung zwischenmenschlicher Interaktionen im Gesundheitswesen in und außerhalb von Ausnahmesituationen sind Einsatz und Reflektion geeigneter praxis- und  nutzerorientierter Forschungskonzepte und -methoden bedeutsam. Herausforderungen stellen spezifische und kontextualisierte Anwendungsbereiche sowie die hohe Diversität und Heterogenität möglicher Zielgruppen dar.

Ziele und Vorgehen

Das wissenschaftliche Begleitprojekt CoCre-HIT untersucht Möglichkeiten und Herausforderungen des Einsatzes  von Methoden der Partizipation und Co-Creation im Kontext der Gestaltung  hybrider Gesundheitstechnologien. CoCre-HIT hat einen Service- und einen Forschungsanteil. Mit einem iterativen Begleitkonzept berät und vernetzt das multidisziplinäre Konsortium die Projekte in allen  Forschungsphasen mittels partizipativer Lern- und Austauschformate. Für die konzeptionelle Orientierung wird ein praxistheoretisches Rahmenwerk entwickelt und kontinuierlich über prozessbegleitende Evaluationen der Co-Creation der Verbundprojekte weiterentwickelt.

Innovationen und Perspektiven

CoCre-HIT erarbeitet international erstmalig ein interdisziplinär ausgerichtetes und empirisch begründetes Rahmenwerk für innovative, partizipative Co-Creationsmethoden für gesundheitsorientierte sozio-technische Systeme in und außerhalb von  Ausnahmesituationen.

Beteiligung der KHSB

Die KHSB vertritt im Konsortium die gerontologisch-sozialwissenschaftliche Perspektive bei der Vermittlung grundlegender Theorien und Konzepte der Sozialen Gerontologie und Alterspsychologie zur kontextsensiblen Gestaltung von Partizipation und Co-Creation unter Berücksichtigung älterer Menschen als Nutzer*innen.

 

Weitere Konsortialpartner

  • Abt. Wirtschaftsinformatik / IT für die alternde Gesellschaft, Universität Siegen, Prof. Dr. Claudia Müller (Leitung) und Tim Weiler, M.A.
  • Abt. Medien/ Digitale Gesundheit und intelligente Nutzerschnittstellen, Hochschule Düsseldorf, Prof. Dr. Alina Huldtgren und Holger Klapperich, M.A.
  • Bayerisches Zentrum Pflege Digital, Kempten, Prof. Dr. Johannes Zacher, Dr. Florian Fischer, Dr. Tobias Wöhrle, Barbara Weber-Fiori, M.A.
  • Institut für Gerontologische Versorgungs- und Pflegeforschung, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Prof. Dr. Maik H.-J. Winter, Claudia Boscher, M.A.
  • SIBIS-Institut für Sozialforschung, Berlin, Dr. Sibylle Meyer
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik, St. Augustin, Prof. Dr. Stefan Decker, Elisabeth Stein, M.A.
  • Agentur Hühnergötter, Bonn, Corinna Ruppel
  • Landeszentrum Gesundheit NRW, Gaby Schütte und Stefan Feuerstein

Das Projektteam besteht aus Expert*innen aus den Bereichen Gesundheit, Gerontologie, Pflege, Mensch-Computer-Interaktion und Co-Creation.

Forschungsschwerpunkte: 
Beteiligte Disziplinen: 
Projektleitung
Projektleitung KHSB: 
Mitarbeiter*innen: 
Administration
Projekt Status: 
Laufend
Mittelgeber: 
BMBF
Forschungsprojekt; Co-Cre-Hit
Soziale Gerontologie
Co-Creation
Partizipation
Cordula Endter
Begleitforschungsprojekt
GEsundheitstechnologien