Theatertherapie 8

Beschreibung: 
Die Theatertherapie ist eine der vier künstlerischen Therapieformen (neben Musik-/Tanz- und Kunsttherapie) und findet zunehmend Anwendung in den verschiedensten sozialen Arbeitsfeldern, dem Gesundheitswesen und in Management/Coaching und Teambildung. Über die handlungsorientierte Anwendung künstlerischer Medien und Prozesse stellt sie eine fruchtbare Verbindung zwischen der ursprünglichen Heilfunktion des Theaters und den Verfahren moderner Psycho- und Sozialtherapien her. Der Schwerpunkt dieser Weiterbildung liegt in körpertherapeutischen Verfahren und dem performativen Prozess in der Theatertherapie.
Inhalt : 

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Theatertherapie (DGfT), durchgeführt vom Institut für Theatertherapie Berlin (ITT).

Die Theatertherapie ist eine der vier künstlerischen Therapieformen (neben Musik-/ Tanz- und Kunsttherapie) und findet zunehmend Anwendung in den verschiedensten sozialen Arbeitsfeldern, dem Gesundheitswesen und in Management/Coaching und Teambildung. Über die handlungsorientierte Anwendung künstlerischer Medien und Prozesse stellt sie eine fruchtbare Verbindung zwischen der ursprünglichen Heilfunktion des Theaters und den Verfahren moderner Psycho- und Sozialtherapien her. Der Schwerpunkt dieser Weiterbildung liegt in körpertherapeutischen Verfahren und dem performativen Prozess in der Theatertherapie.

Struktur:
Die Weiterbildung besteht aus einer dreijährigen Ausbildungs- und einer Anwendungsphase, die im vierten Ausbildungsjahr unter supervisorischer Begleitung absolviert wird (insg. mind. 1200 UE). Sie umfasst:

  • 18 Module (jeweils Mittwochabend bis Sonntagmittag)
  • begleitende (regionale) Selbstlerngruppen
  • eine Hospitation/Praktikum in einem künstlerisch-therapeutischen Arbeitsfeld
  • die Anwendung und Erprobung des Gelernten in einem eigenen Praxisfeld mit begleitender Supervision im vierten Ausbildungsjahr
  • ein Abschlusskolloquium nach dem dritten Jahr und eine schriftliche Abschlussarbeit.

Zielgruppe:
Menschen, die in heilenden und künstlerischen Berufen oder in Management und Personalentwicklung tätig sind.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Mindestalter 25 Jahre
  • abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen, künstlerischen, therapeutischen/medizinischen Bereich, in der Organisationsentwicklung oder im Personalmanagement
  • mindestens 2-jährige Berufserfahrung
  • mind. 60 Stunden Eigentherapie, (können/ sollen z.T. während der Ausbildungszeit absolviert werden)
  • Teilnahme an einem der Zulassungsseminare

Termine:

  • Modul 1: 25.08. – 29.08.2021
  • Modul 2: 17.11. – 21.11.2021
  • Modul 3: 02.02. – 06.02.2022
  • Modul 4: 27.04. – 01.05.2022
  • Modul 5: im Zeitraum Juni/Juli 2022 (der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben) Int. Sommerakademie zu verschiedenen aktuellen Themen der Theatertherapie mit internationalen Fachdozent*innen
  • Modul 6: 21.09. – 25.09.2022
  • Modul 7: 30.11. – 04.12.2022
  • Modul 8: 01.02. – 05.02. 2023
  • Modul 9: 10.05. – 14.05.2023
  • Modul 10: im Zeitraum Juni/Juli 2023 (der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben) Int. Sommerakademie zu verschiedenen aktuellen Themen der Theatertherapie mit internationalen Fachdozent*innen
  • Modul 11: 20.09. – 24.09.2023
  • Modul 12: 22.11. - 26.11.2023
  • Modul 13: 31.01. – 04.02.2024
  • Modul 14: 17.04. – 21.04.2024
  • Modul 15: 05.06. – 09.06.2024
  • Modul 16: 04.09. – 08.09.2024
  • Modul 17: 04.12.-08.12.2024
  • Modul 18: 22.01.-26.01.2025 (Abschlusskolloquium/Assessment)

3 Supervisions-Wochenenden mit der Gesamtgruppe in der 4. PHASE (Begleitete Anwendungsphase im Praxisfeld)

  • WE 1: 28.-30.03.2025
  • WE 2: 04.-06.07.2025
  • WE 3: 07.-09.11.2025

Abschluss:
Zertifikat der KHSB und der DGfT (dem Berufsverband der dt. Theatertherapeut*innen) mit dem Titel "Künstlerische Therapeutin / Künstlerischer Therapeut / Theatertherapie".

Kosten:

  • 9.360 € insg. für 4 Jahre (ohne Unterkunft und Verpflegung), zahlbar in vierteljährlichen Raten, die Kosten für die drei Wochenenden der Praxisfeldphase im vierten Jahr sind darin enthalten, nicht die Einzel- bzw. Gruppensupervision der Praxisfeldbegleitung (dafür sind zusätzlich min. 600 € insg. zu veranschlagen)
  • 200 € Zulassungsseminar
  • 250 € für das Abschluss-Assessment nach dem 3. Jahr
  • 250 € Betreuung der Abschlussdokumentation durch 2 Dozent*innen

Kontakt
Ingrid Lutz (Leitung)
Institut für Theatertherapie
Tel: +49 30 28376890
E-Mail

Margit Wagner (Organisatorisches)
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Tel: +49 30 501010 47
E-Mail

Anmeldung und Zulassungsseminare (zur Auswahl):
Der nächste, 8. Durchgang startet im Juni 2021.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung ist - neben weiteren Kriterien (s. Voraussetzungen) - die Teilnahme an einem der Zulassungsseminare.

Das Zulassungsseminar bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Arbeitsweise der Theatertherapie kennenzulernen, um entscheiden zu können, ob diese Weiterbildung das Richtige für sie ist. Den Dozierenden dient das Zulassungswochenende dazu, die Teilnehmenden bei der Arbeit kennenzulernen, um Ihnen dann Rückmeldung geben zu können, ob wir unsrerseits eine Teilnahme an der Weiterbildung für sinnvoll erachten. Dazu ist vor allem die Klärung der Motivation wichtig und die Bereitschaft und Fähigkeit, sich auf therapeutische Prozesse und das Medium Theater einzulassen.

Termine Zulassungsseminare

Donnerstag, 22.4.2021, 10.00 – 18.00
Freitag, 23.4.2021, 10.00 – 18.00

Samstag, 24.4.2021, 10.00 – 18.00
Sonntag, 25.4.2021, 10.00 – 18.00

Anmeldeschluss für die Zulassungsseminare ist der 01. April 2021.

Bitte beachten Sie, dass alle Zulassungsseminare bereits ausgebucht sind! Sie können sich trotzdem anmelden und ggf. im Nachrückverfahren an den Seminaren teilnehmen.

Bitte melden Sie sich über unser Buchungsformular an und füllen Sie hierzu auch den Fragebogen aus.

Dann senden Sie bitte folgende Unterlagen an Stefanie Schwandt (E-Mail):

  • ausgefüllter Fragebogen
  • Lebenslauf
  • Kopie der Urkunde des Berufsabschlusses bzw. Unterlagen zur Berufstätigkeit

Die Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und mit dem Ende der Weiterbildung gelöscht.

 

 

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