Vertrauensrat

Vertrauensrat

Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sind schwerwiegende Grenzüberschreitungen und verletzen die Würde und Rechte von Menschen. An der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) werden solche Verhaltensweisen nicht geduldet. Wir setzen uns für ein respektvolles und sicheres Miteinander an unserer Hochschule ein. Wenn Sie sexualisierte Belästigung, Diskriminierung oder Gewalt erleben oder beobachten, lassen wir Sie damit nicht allein. Der Vertrauensrat steht als Anlaufstelle für Beratung und die Entgegennahme von Beschwerden zur Verfügung.

An wen richtet sich unser Unterstützungsangebot?

Das Angebot des Vertrauensrats richtet sich an Personen aller Geschlechter an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB). Sie können sich an uns wenden, wenn Sie

  • selbst sexualisierte Belästigung, Diskriminierung oder Gewalt im Hochschulkontext erlebt haben.
  • sexualisierte Belästigung, Diskriminierung oder Gewalt im Hochschulkontext beobachtet haben.
  • eine betroffene Person an der Hochschule kennen und diese als Vertrauensperson unterstützen.

Angaben aller Personen, die uns kontaktieren, behandeln wir vertraulich, auf Wunsch auch anonym.

Wir nehmen uns Zeit für Sie, beraten zu möglichen nächsten Schritten und unterstützen dabei, passende Hilfsangebote innerhalb und außerhalb der Hochschule zu finden. Wenn Sie es wünschen, begleiten wir auch bei einem Beschwerdeverfahren. Welche Schritte wir gemeinsam gehen, entscheiden die Ratsuchenden dabei immer selbst.

Unsere Beratung findet immer nach den Grundsätzen vertraulich, parteilich (für Ratsuchende) und transparent statt. Es entstehen Ihnen niemals negative Konsequenzen aus einer Beratung und/oder Beschwerde! 

Wer gehört aktuell dem Vertrauensrat an und wie kann ich diesen kontaktieren?

Dem Vertrauensrat gehören neben der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten drei weitere Personen an (mehrheitlich weiblich bzw. nicht-binär, darunter eine studentische Vertretung), die vom AS gewählt werden.

Rike Braden

Prof. Dr. Norbert Steinkamp 

Dr. Julia Reimer

Maggie Nicolai
 

Sie können sich per E-Mail oder telefonisch an ein Mitglied des Vertrauensrats Ihrer Wahl wenden. Sie können zu Gesprächen eine Vertrauensperson mitbringen. Auf Wunsch organisieren wir Gesprächsorte außerhalb der Hochschule. Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Sie müssen mit keinen Erfahrungen allein bleiben!

Wir sind für Sie da!
Portrait Rike Braden

Rike Braden

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte (Elternzeitvertretung)
Termin nach Vereinbarung
Raum 3.042
Julia Reimer

Dr. Julia Reimer

Kooperation und Transfer
Termin nach Vereinbarung
Raum 1.067
Prof. Dr. Norbert Steinkamp

Prof. Dr. Norbert Steinkamp

Professur für theologisch-ethische Grundlagen sozialprofessionellen Handelns
Termin nach Vereinbarung
Raum 3.061
Externe Kontakt- und Beratungsstellen

Datenbank des Bundesverbands der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V. zur Suche nach Hilfsangeboten in Ihrer Umgebung

Telefon: 08000 116 016 (kostenlos, rund um die Uhr, auf Wunsch anonym)

Der Berliner Krisendienst unterstützt bei psychosozialen Krisen bis hin zu akuten seelischen und psychiatrischen Notsituationen (auf Wunsch anonym).
Telefon: 030 390 6310 (täglich 16-24 Uhr, auf Wunsch anonym)
Telefonische Bereitschaft: 030 390 6300 (außerhalb der Zeiten von 16-24 Uhr)

Beratung und telefonische Hotline, Terminvergabe
Montag - Freitag von 9 - 18 Uhr
Telefon: 030 216 88 88

Anlaufstelle für als Junge sexuell missbrauchte Männer
Telefon: 030 693 80 07


Telefon: 030 76 95 25 15

Kostenlose rechtsmedizinische Dokumentation sichtbarer Verletzungen, die gerichtsfest ist.
Telefon (Terminvergabe): 030 450 570 270

Die zivilgesellschaftliche Meldestelle Antifeminismus sammelt und dokumentiert bundesweit Vorfälle antifeministischer Angriffe. 

der  dokumentiert, berichtet und sensibilisiert.

Organisatorisches







FAQ

Unter sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt werden alle geschlechtsbezogenen Verhaltens- und Handlungsweisen verstanden, die von den betroffenen Personen nicht erwünscht sind und in Bezug auf ihre sexuelle Orientierung, ihre Geschlechtsidentität, ihren Geschlechtsausdruck und ihre Geschlechtsmerkmale als beleidigend, abwertend oder demütigend erlebt werden. Dabei schaffen sie ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld, das die Würde der betreffenden Person verletzt.

Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt kann in vielfältiger Art und Weise ausgeübt werden. Es ist immer ein einseitiges Verhalten. Der Begriff "sexualisiert" verweist dabei darauf, dass es sich bei den gemeinten Handlungs- und Verhaltensweisen nicht um Sexualität handelt, sondern die sexualisierte Komponente ein Mittel darstellt, mit dem Machtverhältnisse ausgedrückt und ausgelebt werden. Zu den Formen von sexualisierter Belästigung, Diskriminierung, und Gewalt zählen insbesondere: 

  • sexualisierte Handlungen und Verhaltensweisen, die nach den strafgesetzlichen Vorschriften unter Strafe gestellt sind,
  • die Herabsetzung oder Benachteiligung von Personen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck und Geschlechtsmerkmalen,
  • sexualisierte Handlungen und Verhaltensweisen, wie beispielsweise: 

- vulgärer, herabwürdigender, sexualisierter Sprachgebrauch, 
- herabwürdigende Gesten und nonverbale Kommentare mit sexuellem Bezug, 
- sexistische Anrede von Personen und beleidigende Äußerungen, 
- unangebrachte und unerwünschte Körperkontakte, Aufdringlichkeiten und körperliche Übergriffe 
- unerwünschte Annäherungsversuche und Aufforderungen (wiederholte) unerwünschte Verfolgung (Stalking/Cyberstalking*) und Nötigung mit (auch mittelbarem) sexualisiertem Hintergrund,

  • Aufforderungen zu sexuellen Handlungen,
  • Formen digitaler Belästigung, Diskriminierung und Gewalt in Form von hatespeech in sozialen Medien,
  • die verbale, bildliche und/oder digitale Präsentation pornographischer und/ oder sexistischer Darstellungen oder
  • das Kopieren, Anwenden oder Nutzen von pornographischen oder sexistischen Internetseiten oder Computerprogrammen auf EDV-Anlagen in Diensträumen, Gebäuden oder auf dem Hochschulgelände.
Ansprechperson

Sie haben Fragen? Ich helfe Ihnen gern weiter.

Portrait Rike Braden

Rike Braden

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte (Elternzeitvertretung)
Termin nach Vereinbarung
Raum 3.042