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Predigtverbot für Laien: KHSB-Professorin Annette Edenhofer hält dagegen

Veröffentlichung

Dürfen Laien in Eucharistiefeiern die Homilie halten? Über diese Frage wird in der katholischen Kirche seit Jahren intensiv diskutiert. Nachdem der Vatikan jüngst die geltende Regelung bekräftigt hat, wonach die Homilie in der Eucharistiefeier geweihten Amtsträgern vorbehalten bleibt, ist die Debatte erneut aufgeflammt.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Christ in der Gegenwart (27/2026) kommentiert Prof. Dr. Annette Edenhofer, Professorin für Religionspädagogik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB), (KHSB) das Predigtverbot aus Rom und reagiert auf den Freiburger Dogmatiker Prof. Dr. Helmut Hoping. Während Hoping die Entscheidung des Vatikans begrüßt und auf die enge Verbindung von Wortverkündigung und sakramentalem Amt verweist, vertritt Prof. Dr. Annette Edenhofer eine gegenteilige Position. Sie befürwortet eine stärkere Beteiligung von qualifizierten Laien an der Predigtpraxis. In Übereinstimmung mit den Bischöfen des Synodalen Weges, die sich Anfang des Jahres für die Laien-Predigt ausgesprochen haben, plädiert sie für eine “Vielfalt der Schriftlauslegung” und unterschiedliche Perspektiven in der Verkündung. 

Sie erklärt „Deshalb animiert das Predigtverbot zum Dranbleiben – am Predigen und am beherzten Streiten dafür.“

Die Kontroverse berührt zentrale Fragen kirchlichen Selbstverständnisses, pastoraler Verantwortung und der Rolle nicht geweihter Mitarbeitender in der Kirche. 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe oder hier zum .

Symbolbild: Jesus-Statue mit Blumen und einem Verstärker