Zwischen Rohren und Begegnung: Studentische Forschung zur KHSB-Mensa
Studentische Forschungsarbeiten sind ein wichtiger Baustein des praxisorientierten Lehrcharakters unserer Hochschule. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Reflexion, in der sich unsere Studierenden mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen und innovative Lösungsansätze erarbeiten.
In einer aktuellen Forschungsarbeit beschäftigten sich drei Masterstudierender der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) aus dem Studiengang
Die Analyse zeigt, dass der Raum von Nutzer*innen mehrdeutig wahrgenommen wird und Assoziationen zwischen modern, retro, maritim oder sogar „Knast“-artig hervorruft. Damit wird die Mensa zu einem anschaulichen Beispiel für Prozesse des „Spacing“ im Sinne Martina Löws: Vorgefundene materielle Strukturen werden für neue soziale Nutzungen angeeignet und mit neuen Bedeutungen versehen. Zugleich macht die Studie deutlich, dass die frühere Funktion des Gebäudes als Heizhaus für viele Besucher*innen nicht unmittelbar erkennbar ist. Für eine vertiefte Auseinandersetzung mit der geschichtlichen Bedeutungsvermittlung des Ortes sind daher weiterführende Forschungen erforderlich, die über die visuelle Segmentanalyse hinausgehen.
Die Arbeit unterstreicht, wie studentische Forschung nicht nur theoretische Konzepte anschaulich macht, sondern auch zur kritischen Reflexion von Bildungs- und Sozialräumen im Hochschulalltag beiträgt.
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