Sie besuchen unter anderem Fachtagungen – wie die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Zahlreiche Kolleg*innen der KHSB waren dieses Jahr an der Tagung beteiligt und Dr. Julia Reimer erklärt, warum Tagungen für Lehre und Forschung wichtig sind.
"Diese Fachtagungen dienen dazu, dass wir uns untereinander und mit Kolleg*innen aus anderen Hochschulen über aktuelle Entwicklungen, neue Forschungsergebnisse und innovative Lehrmethoden austauschen. Wir bringen Vorträge ein, oder hören spannende Vorträge, diskutieren mit Kolleg*innen und bekommen so wichtige Impulse für unsere Arbeit. Dieser Austausch ist auch wichtig, um Lehre lebendig, relevant und zukunftsfähig zu gestalten und gehört zur Praxis einer konstruktiv-kritischen und solidarischen Wissenschaft.
Mit anderen Worten: Der Besuch von Fachtagungen ermöglicht es uns Lehrenden, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, Netzwerke aufzubauen und gibt uns Impulse zur Weiterentwicklung. Weil auch wir Lehrende Lernende sind. Davon profitieren wir persönlich, aber ebenso unsere Hochschule.", erklärt Dr. .
Am 24.04 und 25.04.2026 fand an der die Jahrestagung der statt. Die DGSA ist eine akademische Fachgesellschaft zur Förderung der Sozialen Arbeit in Forschung, Lehre und Praxis. Sie dient als Netzwerk und Plattform für Wissenschaftler*innen sowie Praktiker*innen, um theoretische Grundlagen zu entwickeln, Forschung zu betreiben und zu beziehen.
Zuvor fand am 23.04 und 24.04 die statt, die ein niedrigschwelliges, selbstorganisiertes Veranstaltungsformat für Promotionsinteressierte und Promovierende ist, im Zentrum der Konferenz stehen hier Vernetzung und Austausch.
Die DGSA Jahrestagung 2026 befasste sich mit „Autoritären Verschiebungen des Sozialen. Demokratiefeindlichen Entwicklungen und Eingriffen in Kontexten Sozialer Arbeit“. Schwerpunkt waren zunehmende demokratiefeindliche und autoritäre Entwicklungen sowie gesellschaftliche Polarisierung und deren Auswirkungen auf die Soziale Arbeit.
Die KHSB war mit zahlreichen Kolleg*innen auf der Tagung vertreten:
steuerte einen Beitrag im Panel „Wie Fachkräfte in der Sozialen Arbeit Familien und soziale Ungleichheit wahrnehmen und adressieren“ bei und stellte in ihrem Vortrag „Thematisierung von Armutslagen in Familienzentren – zwischen Chancen und Grenzen“ erste Ergebnisse ihrer Dissertationsforschung vor, die verdeutlichen, dass Thematisierung von Armut durch Fachkräfte ermöglicht, soziale Ungleichheit deutlich als strukturelles statt individuelles Problem zu adressieren. Das Panel moderierte . Sara Nasri war auch an der Organisation der Vorkonferenz beteiligt.
, verdeutlichte in ihrem Vortrag „Digitalisierung der Lebenswelt”- um jeden Preis? Fragen nach einem theoretischen Update an Thierschs Lebensweltorientierung im Kontext von Demokratiererosion“, dass Digital Streetwork ein Ansatz der Sozialen Arbeit ist, der ursprünglich zur Prävention demokratiefeindlicher Inhalte entwickelt wurde und heute vielfältige Risiken digitaler Kommunikation sowie deren soziale und psychische Folgen adressiert.
Dr. moderierte im Panel „Zur Dialektik der autoritären Verschiebungen im Innen und Außen der Felder Heimunterbringung, Offene Jugendarbeit und Mobile Beratung“; ein Beitrag in diesem Panel war von Dr. . Sie beschäftigte sich im Vortrag „Autoritäre Verstrickungen: Zur doppelten Delegitimierung Sozialer Arbeit von Innen und Außen“. Anhand historischer Beispiele aus der Heimunterbringung verdeutlichte sie hier Spannungsfelder und verdeutlichte die Notwendigkeit einer klar „anti-autoritären“ fachlichen Haltung in der Sozialen Arbeit.
Prof. Dr. war im Panel „Diversität und Intersektionalität in der Sozialen Arbeit als Antwort auf autoritäre Verschiebungen: Theorie, Forschung, Praxis“ mit Kolleg*innen der Fachgruppe Diversität und Intersektionalität am Vortrag „Theoretische Verortung von Diversität und Intersektionalität in der Sozialen Arbeit und Implikationen für die Praxis in autoritären Kontexten“ beteiligt.
“Wir bedanken uns bei den Organisator*innen und beteiligten Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen der HS Niederrhein und der DGSA für das die spannenden Tage und danken der Hochschulleitung der KHSB für die Möglichkeit, dass wir die KHSB vielfältig vertreten durften.”, erklärten die beteiligten KHSB Kolleg*innen.
Weitere Impressionen von der Tagung finden Sie auf unserem .