Von Sozialarbeit, Kanu-Balance und grenzenlosem Austausch – Shalom aus Berlin!
In der zweiten Juniwoche besuchte eine Studierendengruppe des israelischen
"Fünf Tage, drei intensive Fachstellen und unzählige neue Perspektiven: Unser Austausch mit Studierenden der Sozialen Arbeit des Sapir College's aus Israel gemeinsam mit Dr. Rebecca Ranz, liegt hinter uns und Prof. Dr. Franziska Wächter.
Man sagt ja, Sozialarbeit sei kein Sprint, sondern ein Marathon – wir haben das diese Woche wortwörtlich genommen.
Schmetterlinge im Bauch - mit großer Freude hatten wir diesem Austausch wochenlang entgegengesehen. Das erste Zusammentreffen im Herzen von Berlin während eines geführten Stadtbummels war laut, chaotisch und wunderschön. Unser Tourguide führte uns durch viele kleine Hinterhöfe mit gemütlichen Cafés und Restaurants, die uns zum Verweilen einluden, bis hin zum jüdischen Viertel. Aber das Besondere an diesem Nachmittag war nicht nur das, was wir gegessen und gesehen haben, sondern die Menschen, die wir zum ersten Mal getroffen haben, der Austausch, die Herzlichkeit und die Offenheit, die wir erfahren durften. Viele von uns leben zwar schon ihr ganzes Leben lang in Berlin, aber dieser Nachmittag hat uns geholfen, es noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise zu sehen und zu erleben.
Unsere gemeinsame fachliche Reise an der Hochschule startete am Montag in der Hochschule mit einer Begrüßungsrede der Präsidentin Prof. Dr. Kuhn- Zuber. Sie legte den Fokus darauf, dass Soziale Arbeit gerade in politisch bewegten Zeiten eine Brückenfunktion einnimmt – ein Appell an uns, die gemeinsamen Herausforderungen in der Arbeit mit marginalisierten Gruppen durch einen multiperspektivischen Blick zu stärken. Mit diesem Impuls im Gepäck haben wir in der vergangenen Woche drei hochrelevante Fachstellen besucht.
IN VIA Berlin: Wir starteten mit dem komplexen Feld der Beratungsarbeit im Bereich Prostitution und Menschenhandel. Fachlich herausfordernd, menschlich berührend und eine wichtige Erinnerung daran, wie essenziell professionelle Schutzräume sind.
Hermannswerder/Potsdam: Schule mal anders! In der „Oase“ haben wir gesehen, wie Bildung abseits vom Regelunterricht gelingen kann. Und weil man die Theorie am besten im „Flow“ verarbeitet, gab es eine Kanutour im Wasser- und Sportzentrum Hermannswerder der
Freie Hilfen Berlin e.V.: Unser Abschluss bei der Beratungsstelle für Straffällige und Wohnungslose,
Danke an unsere israelischen Gäste für den wertvollen Dialog, die kritischen Fragen und das Teilen Eurer Expertise!
Es war eine lehrreiche Reise, die uns fachlich bereichert und menschlich verbunden hat.
Shalom und auf ein baldiges Wiedersehen!"
Weitere Impressionen des Austausch finden Sie auf unserem
KHSB and Sapir College: A Unique Academic and Human Partnership
Professorin Dr. Rebecca Ranz (Sapir College) hielt im Rahmen des Austauschs ein Impulsreferat anlässlich der gemeinsamen Tage an unserer Hochschule. Den vollständigen Text lesen Sie in dieser