Neues vom KSES – Angekommen auf dem neuen Campus
Wir fühlen uns immer mehr zu Hause auf dem Campus in Karlshorst und freuen uns besonders, dass uns alle Studierenden und Schüler*innen gefolgt sind, obwohl einige erheblich längere Anfahrtswege haben als vorher.
Seit dem Start des Schuljahrs gab es verschiedene Aktionen, Feste und Veranstaltungen, jede(s) einzelne eine Premiere an diesem Standort:
Am 10.10. kamen Vertreter*innen aus 13 unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen auf unserer Praxisbörse mit Studierenden und Schüler*innen ins Gespräch und tauschten sich lebhaft aus.
Auf dem Studientag am 5.11. befassten wir uns im Rahmen von selbst organisierten Workshops mit dem brandaktuellen Thema KI, um einen angemessenen Umgang mit den Chancen und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz zu entwickeln.
Am 11.11. feierten wir unseren Patronatstag, an dem wir einmal jährlich das Leben und Schaffen von Edith Stein würdigen, die in einer jüdischen Familie aufwuchs und später zum Katholizismus konvertierte. Der Tag startete mit einem sehr berührenden Gottesdienst in der evangelischen Kirche „Zur Frohen Botschaft“. Studierende aus der Vollzeitklasse im zweiten Jahrgang entwickelten ein fiktives religiös-philosophisches Gespräch zwischen Edith Stein und der niederländischen jüdischen Philosophin Etty Hillesum – ohne jede KI-Unterstützung, allein auf der Grundlage von Texten und Zitaten der beiden Intellektuellen, die zur gleichen Zeit im niederländischen Übergangslager Westerbork inhaftiert waren, bevor sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden.
Später trafen sich Studierende und Schüler*innen zu verschiedenen Aktivitäten. Wir konnten wir Iman Reimann, Mitinitiatorin der Drei-Religionen-Kita, zum interreligiösen Gespräch in unserem Musiksaal begrüßen. Pfarrer Edgar Dusdal von der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde hielt am Morgen gemeinsam mit Nicole Oster von der Studierendengemeinde Edith Stein die Predigt und leitete im Anschluss einen Workshop über 2000 Jahre Antisemitismus auf dem Campus. Zwei andere Gruppen machten sich auf den Weg zum Jüdischen Friedhof in Weißensee und zur Ausstellung „Topographie des Terrors“.
Weitere Informationen und Fotos zu sämtlichen Veranstaltungen finden Sie auf dem KSES-