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Hoffnung im Januar 2026

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Mehr Hoffnung für universale Mitmenschlichkeit! 
Reife Hoffnung ist informiert, privat und politisch resilient aktiv. Alles andere wäre naiv. Denn auch Gewaltplayer hoffen. Ihr Wille soll andere dominieren: häusliche Gewalt, autokratisch eingeschränkte öffentliche Räume. Die deutsche Regierung schiebt Ende Dezember 2025 afghanische Flüchtlinge ab, die mit dem Westen kooperiert hatten. Die Aufnahmezusage entspreche nicht mehr den politischen Interessen. Das ICE-Shooting der 37-jährigen Rennee Nicole Good ist ein Exempel der Willkürherrschaft der Trump-Administration. 

Religionen sind dabei ambivalent, zeigen sich an der Seite von Autokraten, aber protestieren auch wie Papst Leo und viele spirituelle Bewegungen. Der Katholizismus ringt gegen seine autoritären Reflexe auf dem Synodalen Weg. Hier mahnt der Pastoraltheologe Jan Loffeld den wichtigen Verzicht auf geistliche Gewalt an, nämlich allen Menschen eine Gottesbedürftigkeit zu unterstellen. Nur so könnten Kirchen die Gottesfrage klar stellen, nämlich als freies Angebot zu Entdeckung: Was hält unsere beschleunigten Biografien in der Tiefe zusammen? 

Dein Wille geschehe, betet das Vater unser. G*tt ist Freiheitskünstler*in. Ihr Wille ist es, die Sonne aufgehen zu lassen über Frommen und Säkularen, sogar über Guten und Bösen (Mt 5:45). G*tt hofft offensichtlich zwanglos – auf unseren guten Willen zu Humanität unabhängig von religiösen Überzeugungen. SAGE-Hochschulen arbeiten so für Hoffnung!

Annette Edenhofer

Regenbogenfarben reflektiert auf Händen