Frauke Gerstenberg im Kurzinterview
In unserem aktuellen Kurzinterview spricht Dr. Frauke Gerstenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin, über ihren Weg an die KHSB und gibt spannende Einblicke in aktuelle Projekte und ihre wissenschaftliche Laufbahn und persönliche Erfahrungen. Seit 2019 bereichert sie unsere Hochschule mit ihrer Expertise und ihrem Engagement.
Wie sind Sie hier gelandet?
Ich habe gezielt nach einer Position an der KHSB gesucht und bin auf die Tandem-Stelle im Projekt
Auf welches Ziel arbeiten Sie gerade hin?
In meiner Post-Doc-Tandemstelle verfolge ich zwei Ziele: die Entwicklung meines Lehr- und Forschungsprofils mit Fokus auf neuroinklusive, co-kreative Lehre und partizipative Wissenschaftskommunikation sowie die Mitarbeit am Aufbau des Informations- und Beratungszentrums (IBZ) am Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe.
Was brauchen Sie heute im Beruf, was Sie im Studium nicht gelernt haben?
Im Studium habe ich keine formalen Räume für meine künstlerische Praxis gefunden. Als zeitgenössische Autorin und Collage-Künstlerin arbeite ich multimedial und verstehe Kunst als politischen Akt. Diese Praxis bereichert meine berufliche Arbeit und schafft neue Räume für ein ethisches Miteinander und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Wer unterstützt (und begleitet) Sie auf Ihrem Weg?
Ich werde durch eine Vielzahl von Mentor*innen unterstützt, darunter Petra Mund, die mir als Vizepräsidentin für Studium und Lehre Authentizität als Quelle für den Weg zur Professur gezeigt hat, sowie Wolfgang Berger, der als Seniorenvertretung Treptow-Köpenick an meine Werte und Visionen glaubt. Auch meine Kolleg*innen an der KHSB und im IBZ begleiten mich fachlich und persönlich – etwa Antje Rothe, Katharina Röber, Andreas Richter, Lucas Krause, Viktoria Gräbe und Julia Reimer, die mich kontinuierlich bereichern und inspirieren.
Welche Arbeit gibt Ihnen Sinn?
Die Arbeit mit Studierenden gibt mir Sinn. Wenn ich sie auf ihrem Bildungsweg begleiten kann und durch unsere gemeinsame co-kreative Arbeit systemisches Vertrauen sowie einvernehmliche Veränderung entstehen, empfinde ich das als sehr erfüllend.
Glauben Sie, dass es gut wird?
Ja, ich glaube daran. Disziplin, Demut und das kontinuierliche Arbeiten an der Klarheit meiner Werte geben mir die Zuversicht, diesen Weg zu gehen.
Und außerdem?
Es ist mir wichtig, Gemeinschaft zu stiften und solidarisches Handeln zu fördern. Ich bin überzeugt, dass aus diesem Handeln eine kraftvolle Quelle für Zukunft und Entwicklung erwächst - `Purpose comes from service – the future has an ancient heart.´
Wir bedanken uns herzlich bei Dr.