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Erfolgsgeschichten aus dem STIBET-Programm: Erfahrungsberichte

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Die beiden STIBET Stipendiatinnen von 2025 – Agathe Marian Likoba und Raya Cherni – haben jeweils einen persönlichen Erfahrungsbericht über ihre Projekte an der KHSB im Bereich Diversitätssensibilität geschrieben. 

von Agathe Marian Likoba (sie/ihr)

Bald endet der offizielle Projektzeitraum (August 2025 – Januar 2026) für mein Projekt Circle for FLINTA* BIPOC, dass ich dank des STIBET-Stipendiums 2025 umsetzen konnte.

Es fanden drei Treffen statt – jeweils mit eigenem Schwerpunkt und dem Ziel, die Vernetzung und Sichtbarkeit von FLINTA* BIPOC-Studierenden an der KHSB zu stärken. Die Treffen dauerten rund zwei Stunden und kombinierten kreative Aktivitäten mit interaktiven Gesprächsformaten, um einen mutigen Raum für Austausch zu schaffen.

Oktober 2025: Das erste Treffen wurde gemeinsam mit Raya Cherni, einer weiteren STIBET-Stipendiatin 2025, unter dem Namen Circle for F*QTIN durchgeführt. Leitfrage: Wer bin ich?“ 
November 2025: Eigenständiges Treffen unter dem Namen Circle for FLINTA* BIPOC. Fokus: Wer sind wir – und was bedeutet „wir“? 
Dezember 2025: Workshop mit Dr. Cassandre Ellerbe, der Werkzeuge gab, um eine stabile und empowernde Gruppe aufzubauen.

Inzwischen hat sich eine kleine Gruppe aus der F*QTIN-Treffen mit Raya Cherni und den FLINTA* BIPOC & Allies vernetzt, die auch für 2026 Treffen plant (more info coming soon).

Herzlichen Dank an (Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte) und (International Office) für ihre organisatorische Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön geht an die großartigen FLINTA* BIPOC & Allies*, die ich kennenlernen durfte, sowie an Raya Cherni für die gute Kooperation.

Mach aus deinen Ideen ein Projekt – und bewirb dich für das STIBET-Stipendium 2026! Info hier:

von Raya Cherni

Das STIBET-Stipendium war für mich eine wichtige Gelegenheit, mich intensiver mit einem eigenen Projekt auseinanderzusetzen und mir dafür bewusst Zeit zu nehmen. Im normalen Studienalltag passiert vieles schnell, und Ideen bleiben oft zwischen Seminaren und Abgaben hängen. Durch das Stipendium konnte ich einen Schritt zurücktreten und gezielt an einem Thema arbeiten, das mir wirklich am Herzen liegt.

Mein Projekt

Ich wollte besser verstehen, wie Studierende ihren Alltag erleben, welche Hürden ihnen begegnen und welche Formate ihnen Orientierung und Unterstützung geben könnten. Dafür habe ich Gespräche geführt, Eindrücke gesammelt und verschiedene kleine Ansätze ausprobiert, um herauszufinden, was Studierenden tatsächlich hilft.

Der Prozess hat mich gelehrt, genauer zuzuhören, offener zu denken und meine Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie für andere leicht zugänglich bleiben.

Was das Stipendium mir ermöglicht hat

Die Förderung gab mir Struktur und Ruhe, um konsequent dranzubleiben. Ich konnte meine Ideen sortieren, Dinge ausprobieren und wieder verwerfen, ohne unter dem üblichen Zeitdruck zu stehen. Dadurch hatte ich die Freiheit, gründlicher zu arbeiten und mich selbst als Projektverantwortliche auszuprobieren.

Es war ein gutes Gefühl zu sehen, wie aus einer Ausgangsfrage ein klarer Ansatz wurde, der zeigt, wie Studierende in ihrem Studium unterstützt werden können.

Warum ich das STIBET-Stipendium empfehle

Für mich war das Stipendium ein Raum, in dem eigene Gedanken Platz hatten und weiterwachsen konnten. Ich empfehle es allen Studierenden, die ein Thema verfolgen möchten, das ihnen wichtig ist und das im regulären Semester oft zu kurz kommt.

Das STIBET-Stipendium wird jedes Jahr vergeben und eröffnet die Möglichkeit, sich auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und etwas zu schaffen, das auch anderen nützt.

Stibet Circle for flinta* BIPOC