Bewegender Abschied von Prof. Dr. Christine Funk
Mit einer feierlichen Verabschiedung hat die KHSB gestern Abschied von ihrer hochgeschätzten Kollegin Prof. Dr. Christine Funk genommen.
Nach einer gemeinsamen Stehandacht in der Kapelle würdigten zahlreiche Wegbegleiter*innen in persönlichen Reden die langjährige Professorin und ihr Wirken – viele von ihnen tief verbunden mit ihr.
Christine Funk wurde dabei als zugewandte Zuhörerin mit „jungem, revolutionärem Herzen“ beschrieben. Ihr Denken und Handeln waren geprägt von Klarheit, Haltung und kritischem Geist. Mit großer Ernsthaftigkeit rang sie stets um tragfähige Lösungen und hinterließ vielfältige Spuren an der Hochschule. Studierende wie Kolleg*innen begleitete sie klug, besonnen und mit einem feinen Gespür für Menschen.
Ihr Engagement reichte weit über die Hochschule hinaus. Besonders hervorzuheben sind ihr Einsatz
- im Hochschulleben und im Studiengang Religionspädagogik,
- in den Instituten BIRP und DICO,
- in der Berliner Bürgerplattform,
- als geistliche Beraterin beim SkF sowie
- in der Diakonie
- und nicht zuletzt als Vorsitzende beim Verein Solwodi.
Als Brückenbauerin über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg setzte sie sich konsequent für den interreligiösen Dialog ein.
In ihrem Rückblick auf die Zeit an der KHSB verknüpfte Christine Funk persönliche Erinnerungen mit einer theologischen Deutung – bewegend und inspirierend zugleich.
Obwohl sie sich ausdrücklich keine Geschenke gewünscht hatte, erhielt sie zahlreiche Zeichen der Wertschätzung, darunter eine eigens gestaltete Festschrift Ihrer Institutskolleg*innen und die traditionell verschenkte Segenskerze der Hochschule.
Die KHSB verabschiedet sich mit großer Dankbarkeit und der Hoffnung, dass Prof. Dr. Christine Funk der Hochschule auch weiterhin verbunden bleibt.
Für ihren weiteren Lebensweg wünschen wir ihr Zeit und Raum für neue Projekte und viele Moment wohltuender Muße.