Aktiv gegen rechts. Hochschulinitiative gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit
Auch im Wintersemester 2026/2027 engagieren wir uns als AG Aktiv gegen Rechts an der KHSB.
Die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen verdeutlichen erneut, wie notwendig eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit demokratie- und menschenfeindlichen Entwicklungen ist. Wir möchten in diesem Zusammenfang auf das
Für uns ist dies auch ein Anlass, unser Engagement fortzuführen: gegen die Normalisierung rechter und menschenfeindlicher Positionen und für eine offene demokratische Gesellschaft sowie für eine menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit, die Haltung zeigt.
Nächstes Vernetzungstreffen der AG Aktiv gegen Rechts
Wir laden alle Interessierten herzlich zu unserem nächsten Vernetzungstreffen ein:
Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, von 12:00 bis 14:00 Uhr
Das Treffen bietet Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, gemeinsame Aktivitäten für das kommende Semester zu planen und neue Ideen einzubringen. Eingeladen sind alle Hochschulangehörigen (Studierende, Lehrende und Mitarbeitende), die sich informieren, vernetzen oder selbst aktiv werden möchten.
Veranstaltungen unserer AG Aktiv gegen Rechts im Wintersemester
Mobile Beratung gegen Rechts – Wissen und Handlungsmöglichkeiten für die Praxis
Am 1. und 2. Dezember 2026 wird Dr. Maria Diedrich zum Thema Mobile Beratung gegen Rechts an der KHSB zu Gast sein. Mobile Beratungsstellen unterstützen Menschen, Initiativen und Institutionen im Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die Referentin stellt die Ergebnisse ihrer Dissertationsforschung vor und berichtet von ihren Praxiserfahrungen.
"Wenn die Schule nicht mehr sicher ist." Die Rolle von Schulsozialarbeiter*innen innerhalb schulinterner Beschwerdeverfahren für Diskriminierung und rechter Gewalt betroffene Schüler*innen
Am 13. Januar 2027 (14.00-15-30 Uhr) wird M.A. Theresa Kühn an der Hochschule zu Gast sein und die Ergebnisse ihrer Masterarbeit vorstellen sowie mit Interessierten praxisnahe Handlungsempfehlungen für das Feld der Schulsozialarbeit diskutieren. Im Fokus stehen formelle und informelle Beschwerdewege innerhalb der Schule sowie die Frage, wie Schulsozialarbeit betroffene Schüler*innen begleiten, unterstützen und ihre Interessen im schulischen Umgang mit entsprechenden Vorfällen stärken kann.
Weitere detaillierte Informationen zu den Angeboten folgen in Kürze.
Wir möchten neben der Vernetzung im Haus gerne nochmals zu eigenem regionalem oder überregionalem Engagement in bestehenden Netzwerken einladen (wohlwissend, dass verschiedene Kolleg*innen bereits aktiv sind):
Im Erzbistum Berlin gibt es immer wieder spannende Veranstaltungen rund um das Thema Rechtsextremismus und Einflussnahme rechter Akteur*innen. Weitere Informationen und Ansprechpersonen finden Sie auf dieser
Das
Das Netzwerk EN:DIRA das für die Vermittlung von demokratischen und diskriminierungskritischen Grundwerten eintritt und die Herausbildung einer gefestigten Gegenposition zu rechtsextremer und menschenfeindlicher Vereinnahmung von Gesellschaft und Wissenschaft nicht nur als eine individuell politische, sondern auch als eine fachdisziplinär kollektive Aufgabe sieht. Auf der
Die Studis gegen Rechts haben verschiedene Ortsgruppen (auch in Berlin) zu denen
Die Berliner Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) freut sich über Engagement in der
Vom 16. bis 20. November 2026 findet erneut die Themenwoche
Wir möchten Studierende und Kolleg*innen im Haus dazu einladen sich an der Themenwoche zu beteiligen.
Über unsere Hochschulinitiative
Unsere Hochschulinitiative „Aktiv gegen Rechts. Hochschulinitiative gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit“ hat sich im Sommersemester 2025 gegründet. Wir setzen uns für eine konsequente Thematisierung sowie eine klare Positionierung gegen Rechtsextremismus und rechte Tendenzen in Gesellschaft und an unserer Hochschule ein: in der Lehre, in der Praxis und auf dem Campus. Wir verstehen dies als gemeinsame, statusgruppenübergreifende Verantwortung und sind überzeugt, dass es breite und vielfältige Netzwerke braucht, um solidarisch handeln zu können.