Status: Laufend

 

Wie können wir die Zivilgesellschaft in ländlichen Regionen stärken und Räume für gemeinsames, demokratisches Handeln schaffen?

Angesichts zunehmender demokratiefeindlicher Einstellungen stellt sich die Frage, wie die Zivilgesellschaft zur Bewältigung der sozial-ökologischen Transformation gestärkt werden kann. Ziel des Projektes ist, mit Bürger*innen in ländlichen Regionen kollaborativ und partizipativ ein innovatives Format für ihr transformatives Handeln zu entwickeln, das zur politischen Bildung genutzt werden kann. Ländliche und peripherisierte Räume, besonders in Ostdeutschland, sind verstärkt Schauplätze sozialer und politischer Polarisierungen. Wir möchten mit den Citizen Scientists herausfinden, was sie in ihren ländlichen Räumen brauchen, um transformativ handeln zu können. Uns interessiert, welche Praktiken sich für zivilgesellschaftliche Akteur*innen als verbindend und motivierend erweisen, um andere zu beteiligen.

Die Forschung ist offen für die Bedarfe der Citizen Scientists. Während einer Festivalethnographie werden Kontakte geknüpft und Vernetzungen zwischen Akteur*innen ermöglicht, Praktiken werden über teilnehmende Beobachtungen erfasst. Wir möchten 2 partizipative Forschungswerkstätten in verschiedenen Regionen durchführen, in denen Citizen Scientists, Thünen Institut und Forschende kollaborieren. Die Werkstätten sind Orte für Gruppendiskussionen und kreative Erzeugnisse, die gemeinsam ausgewertet werden.

Laufzeit
01.09.2025 - 31.08.2027
Projektleitung
Serafina Morrin
Mitarbeiter:innen
Institute
IGD - Institut für Gender und Diversity
Forschungsschwerpunkte
Mittelgeber
Hans-Sauer-Stiftung
Kooperationspartner
Thünen Institut für Regionalentwicklung, Kollektiv Grundgefühl
Verbundkoordination
Veröffentlichungen
Website