Status: Laufend

Kinder mit Trisomie 18 und 13 gelten häufig als "lebensunfähig". Gleichzeitig machen Eltern die Erfahrung, dass das Überleben sowie die Lebensqualität für ihre Kinder von vielen Faktoren abhängen kann. Grundlegend ist dabei eine gute Zusammenarbeit von medizinischem Fachpersonal und den Familien. Da diese bisher noch nicht immer gegeben ist und insgesamt für Deutschland kaum Forschung zu diesem Thema vorliegt, wollen wir in einem ersten Schritt die Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse von Eltern erheben.   Die Erhebung der Daten erfolgt in zwei Schritten. Zunächst wird ein Fragebogen entwickelt, der die Erfahrungen von möglichst vielen Eltern (ca. 100 Personen) in quantitativer Form erhebt. Auf Basis dieser Antworten wird eine kleine Zahl von Eltern (ca. 10 Personen) für Interviews kontaktiert, um ergänzende qualitative Daten zu sammeln. Für die Gewinnung der Teilnehmer*innen steht ein nationales informelles Netzwerk von Familien mit Kindern mit Trisomie 13 und 18 zur Verfügung. Den gesamten Prozess begleitet ein Projektbeirat, in dem sowohl ein betroffener Elternteil, ein*e Mediziner*in als auch ein*e Wissenschaftler*in vertreten sind. In einer Laufzeit von insgesamt zwei Jahren werden wir im ersten Jahr den Fokus auf die Fragebogenerhebung, im zweiten Jahr auf die Interviews legen.

 

Laufzeit
01.10.2024 - 31.12.2025
Projektleitung
Mitarbeiter:innen
Institute
Forschungsschwerpunkte
Inklusion und Partizipation Methodenentwicklung angewandter Forschung Soziale Gesundheit
Mittelgeber
Software AG - Stiftung
Kooperationspartner
Eltern beraten Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung e.V.
Verbundkoordination
Veröffentlichungen
Website