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Warum Familiengesundheit?

Gesundheit, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und die Begrenztheit des Lebens sind Themen, mit denen Familien zu tun haben.

Die Familie und die Gesundheit ihrer Mitglieder stehen in einer Wechselwirkung. In der Familie werden spezifische Umgangsstile mit Gesundheit und Krankheit gelernt. Lebensgeschichtlich und familiengeschichtlich erworbene und eingeübte Umgangsweisen mit Krankheits- und Gesundungsprozessen haben einen Einfluss auf die familiäre Lebensqualität. Biologische, soziale, ökonomische und kulturspezifische Faktoren sind für das Wiedererlangen und den Erhalt von Gesundheit bedeutsam.

Familiengesundheit behandelt die Fragen, welche Gesundheitskompetenzen von jedem Familienmitglied eingebracht werden und auf welche Unterstützungsmöglichkeiten im Nahfeld zurückgegriffen werden kann. Ein Wissen um gesundheitserhaltende Lebensstile, um Anlaufstellen im Krankheitsfall und um Möglichkeiten der Wiedergewinnung von Gesundheit ist dabei elementar.

Niemand ist  alleine krank: durch die Erkrankung eines Familienmitglieds werden, in unterschiedlichem Maße, auch alle anderen Mitglieder beansprucht. Deshalb ist es wichtig, dass bei Krankheits- und Gesundungsprozessen, entsprechend auch bei Prävention und Gesundheitsförderung alle Familienmitglieder in den Blick genommen werden. Insbesondere im Verlauf von chronischen Erkrankungen erfordert dies einen an den jeweiligen Bedarf und die jeweiligen Bedürfnisse angepassten Blick.

Dabei ist das Ineinandergreifen von kurativen, rehabilitativen, präventiven und gesundheitsfördernden Handlungsansätzen von entscheidender Bedeutung. Die Familie kann als einer der zentralen Orte verstanden werden, an dem ein generationenübergreifendes, lebensphasen- und lebensweltspezifisches und sich an regionalen Strukturen orientierendes Verständnis von Gesundheit und Krankheit Wirklichkeit werden kann.



Wer sind wir?

Das Kompetenzzentrum für Familiengesundheit ist ein joint venture der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, der Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin und des Caritasverbandes  für das Erzbistum Berlin e.V..
Die Befähigung, Begleitung und tätige Unterstützung von Familien in Armut, Bildungsferne und weiteren vielfältigen prekären Lebensverhältnissen bilden akzentuiert durch den jeweiligen institutionellen Auftrag ein gemeinsames Ziel der o.g. Kooperationspartner. Das Ziel ist geprägt durch das christliche Menschenbild und die Grundhaltung der Compassio. Zur Verfolgung dieses Ziels haben die genannten Kooperationspartner ein „Kompetenzzentrum für Familiengesundheit“ unter dem Dach der Katholischen Hochschule für Sozialwesen gegründet.




Wie erreichen Sie uns?
Leitung:
Prof. Dr. Anja Hermann (organisatorische Leitung an der KHSB),
Email: anja.hermann(at)khsb-berlin.de

Uwe Klein,
Email: u.klein(at)alexianer.de

Jens-Uwe Scharf,
Email: j.scharf(at)caritas-berlin.de

Nicole Funk (studentische Mitarbeit an der KHSB),
Email: nicole.funke(at)stud.khsb-berlin.de

Nicole Thomas ( Sekretariat Weiterbildung/ Institute),
Email: n.thomas(at)khsb-berlin.de

Adresse und Raum:
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Kompetenzzentrum für Familiengesundheit
Raum 3.057
Köpenicker Allee 39-57
10318 Berlin


Was sind unsere Arbeitsziele?

  • Integration von Wissen über das Themenfeld „Familiengesundheit“ in Lehre und Praxis /
  • Erwerb von Reflexions- und Handlungskompetenz
  • Kennenlernen von Praxisfeldern der Familiengesundheit
  • Durchführung von studentischen  (Forschungs-) Projekten zum Thema „Familiengesundheit“  in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie der Jugendhilfe und im kommunalen Raum (unter versorgungsstrukturellen Aspekten)
  • Etablierung einer (Familien-) Beratungspraxis
  • Fort- und Weiterbildung in familienbezogener Prävention und Gesundheitsförderung



Woran arbeiten wir aktuell?
Vorankündigung
Fachtagung: „Gesunde Familien – gesunde Kinder im Land Brandenburg!“, 09.10.2018

  

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