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Zielgruppen

  • Pädagogische  und heilpädagogische Fachkräfte in der Kulturarbeit, in Schulen, Kitas und  in der Erwachsenenarbeit
  • Personen, die in heilenden, helfenden und künstlerischen Berufsfeldern tätig sind.
  • Es können auch Fachkräfte  ohne Vorerfahrungen  in Tanz und Bewegung teilnehmen. Wichtig sind die Freude am Tanzen und die Bereitschaft zum Experimentieren mit neuen Tanz- und Bewegungsformen.

Bausteine und Inhalte

Durch  Tanz- und Bewegungspraxis werden die eigenen Bewegungsmöglich­keiten erfahren und erweitert. Theoretische und praktische Kenntnisse der Tanz- und Bewegungspädagogik werden vermittelt und in Bezug zur eigenen Berufspraxis  gesetzt. Die Grundlagen der kulturellen und ästhetischen Bildung werden erarbeitet und diskutiert,  Tanz und Bewegung darin verortet. Es werden sowohl prozessorientierte als auch ergebnisorientierte Ansätze (Wie erarbeite ich eine Aufführung, eine feste Gestaltung in Tanz oder Tanztheater) vorgestellt.

Zwei Tanzaufführungen in Berlin werden analysiert auf:

-  Struktur
-  Aufbau
-  Inhalt

Baustein 1
Allgemeine Einführung in die Tanz- und Bewegungspädagogik; Erwerb von Kenntnissen über die Bewegungslehre von Rudolf von Laban als Grundlage für kreativen Tanz, Improvisation, Gestaltung und zur Bewegungsbeobachtung (Umgang mit Raum, Zeit, Fluss und Kraft).

Baustein 2
Erkennen des Zusammenhangs zwischen Bewegung/Tanz und verschiedenen Entwicklungsbereichen (Tanz und motorische, kognitive, soziale, emotionale Entwicklung), motorische Bewegungsentwicklung, Bedeutung von Tanz in unterschiedlichen Lebensaltern, Tanz und die Erkenntnisse der neueren Gehirnforschung.

Baustein 3
Methodik und Didaktik der Improvisation und des kreativen Tanzes. Vertiefung der Bewegungslehre nach Laban.

Baustein 4
Tänzerische Gestaltung, Choreografie und Bewegungstheater, Tanztheater.

Baustein 5
Tanzen und Experimentieren mit Materialien und Objekten (Tanzsäcke, Stöcke, Tücher, Schirme …).

Baustein 6
Tanzgeschichte und Tanzstile, geschichtliche Einordnung von verschiedenen Tanzstilen und ihre Bewegungsprinzipien (Ballett, Modern, HipHop, Ausdruckstanz…) und teilweise deren praktische Umsetzung, Einführung in den zeitgenössischen Tanz und in die Kontaktimprovisation.

Baustein 7
Spezielle Ansätze für kreativen Kindertanz. Fortführung: Tanztheater und Arbeit mit besonderen Objekten.

Baustein 8
Wechselbeziehung zwischen Tanz und anderen Kunstformen. Die Verbindung von Tanzen und Malen, Tanzen und Schreiben, Stimme und Bewegung, Umsetzung von Prosatexten oder Poesie in Bewegung, Geschichten tänzerisch gestalten.

Baustein 9
Stundenaufbau, Methodik, Didaktik, Leitungsverhalten, Transfer des gelernten auf verschiedene Alters- und Zielgruppen, Transfer in die eigene Berufspraxis.

Baustein 10 / Baustein 11
Vorstellung und Reflexion eigener Tanz- und Bewegungseinheiten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre jeweilige Zielgruppe
(Schriftliche Erarbeitung einer Bewegungseinheit für die Zielgruppe desjeweiligen Berufsfeldes von etwa 60 Minuten. Praktische Umsetzung dieser Einheit mit der Ausbildungsgruppe und anschließende Reflexion).

Baustein 12
Vertiefung ausgewählter Themen, Abgrenzungen und Gemeinsamkeiten zu anderen Berufsfeldern insbesondere der Tanztherapie.

Baustein 13 / Baustein 14
Erarbeitung und Durchführung einer Werkstattaufführung.

Die Reihenfolge der Themen kann sich geringfügig verändern. Die in einem Baustein behandelten Themen werden auch in anderen Bausteinen aufgegriffen, wiederholt und mit weiteren Inhalten verknüpft.

Ein Theorie – Praxis Bezug wird immer wieder hergestellt. Körperarbeit, Übungen zur Körperwahrnehmung, zur Beweglichkeit, zur Spannung und Entspannung und zur Dehnung werden die Ausbildungsgruppe während der ganzen Weiterbildung begleiten. Improvisation, kreativer Tanz und teilweise auch Übungen zur zeitgenössischen Tanztechnik werden immer wieder einfließen.

Durchgängig behandelt wird auch der Transfer der Themen und Übungen auf unterschiedliche Alters- und Zielgruppen und auf die Arbeitsfelder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.