• Senden
  • Drucken

Partizipative Qualitätsentwicklung in psychosozialen Einrichtungen und Projekten

Die UN-Behindertenrechtskonvention beschreibt ein Recht auf Teilhabe, das auch im Alltag verwirklicht werden soll. Diesem Umstand wird in vielen (psycho-)sozialen Einrichtungen, besonders aus den Bereichen Wohnen und Arbeit, bisher aber nur wenig Bedeutung beigemessen. Einen guten Ansatz zur Beteiligung bietet die Partizipative Qualitätsentwicklung. Sie zielt auf die aktive Teilnahme der Nutzer_innen an den internen Entwicklungsprozessen, verschiedenen Gremien und Diskussionsgruppen. Dadurch wird einerseits die besondere Expertise der Nutzer_innen sichtbar, was erheblich zur Qualitätsverbesserung der Einrichtung beitragen kann, und zum anderen wird durch solche Teilhabeprozesse das Empowerment der einzelnen Personen stark gefördert. Die Partizipative Qualitätsentwicklung wurde im Rahmen groß angelegter Forschungsprojekte von Kolleg_innen aus Praxis und Wissenschaft vor über 10 Jahren entwickelt und seither ständig optimiert. In dieser praxisnahen und eng an den Gegebenheiten der Teilnehmenden orientierten Weiterbildung werden konkrete Maßnahmen entwickelt, die es ermöglichen, die Nutzer_innen in die vielfältigen Prozesse einer Einrichtung oder eines Projektes mit einzubeziehen.

Voraussetzung zur Erlangung des Zertifikats ist die Bereitschaft zur Durchführung einer eigenen partizipativen Maßnahme. Da dies auch in Kleingruppen geschehen kann, ist es nicht zwingend notwendig, die Maßnahme in der eigenen Einrichtung oder im eigenen Projekt zu initiieren. Während der Projektphase besteht die Möglichkeit zur Beratung durch die Dozent_innen.

Weitere Informationen zum Aufbau und den Zielen, zu den Modulen, der Zielgruppe mit den Zulassungsbedingungen, zu den Terminen, zur Anmeldung mit den Kosten, zu Leitung sowie zu Koordination mit den Kontaktdaten finden Sie über die linke Spalte.

Eine Werbekarte mit den Informationen zum Herunterladen finden Sie hier.

  • Oliver Meyer