»Cooler Job: Billard spielen – und auch noch Geld dafür kriegen...?«
Zertifizierte Weiterbildung für MitarbeiterInnen in der Offenen Jugendarbeit
Ein Kooperationsprojekt der KHSB und der Sozialdiakonischen Jugendarbeit Lichtenberg / Sozdia
Solche und ähnliche Sätze kennen MitarbeiterInnen der offenen Jugendarbeit zur Genüge. Sie drücken aus, was viele denken: Arbeit mit Jugendlichen sei vielmehr Spiel als professionelle Tätigkeit und könne im Grunde von jedem und jeder erledigt werden. Doch was benötigen MitarbeiterInnen in der Offenen Jugendarbeit, um dauerhaft den Anforderungen gerecht zu werden, die von Jugendlichen, Projektträgern, der Politik, dem Stadtteil und anderen an sie heran getragen werden? Sicher reicht dafür nicht die Kenntnis vieler Spiele oder die mögliche eigene Nähe zu Jugendszenen. Vieles in der Offenen Arbeit ist erst einmal offen. Ziele, Methoden, Regeln und Rahmenbedingungen müssen oftmals neu erfunden, verhandelt oder verabredet werden, sowohl im Team als auch gemeinsam mit den Jugendlichen.
Offene Jugendarbeit erfordert somit eine Vielzahl spezifischer Kompetenzen:
- Ein hohes Maß an Souveränität, Flexibilität und Selbstorganisation
- Die Bereitschaft, sich kontinuierlich auch mit neuen Entwicklungen in der Jugendarbeit auseinanderzusetzen
- Umfassendes Fach- und Methodenwissen, Kreativität und innere Klarheit, das offene Feld und das eigene Handeln immer wieder neu zu gestalten und zu strukturieren