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Inhaltlich-theologisches Profil: Die Zeichen der Zeit erkennen und deuten

Eine zeitgemäße schulische Religionspädagogik stellt sich den sich wandelnden Anforderungen der Zeit, um bedeutsam und wirksam zu bleiben und in diesem Sinne auch nachhaltig bilden zu können. Zu den „Zeichen der Zeit“ gehört – neben sozialen Fragen wie die nach sozialer Ungleichheit und gesellschaftlichen Differenzdiskursen – die Pluralität der Religionen. Wollen die Religionsgemeinschaften in der postsäkularen Gesellschaft nicht bloß sprachlos nebeneinander existieren, dann muss es zu einem Dialog kommen.

Der Religionsunterricht bietet vielfältige Möglichkeiten, solche Dialoge zu realisieren und neue Antwortversuche sowie eine differenzierte Sprachfähigkeit zu entwickeln, die es ermöglichen, die christlich-normativen Traditionen in aktuellen gesellschaftlichen Debatten einzubringen.

Die inhaltliche Gestaltung des Weiterbildungsstudiums trägt diesen Zielperspektiven in dreifacher Hinsicht Rechnung:

(a) Die inhaltlich-theologischen Grundlagen werden durchgehend verschränkt mit den didaktisch-methodischen Konsequenzen für die schulische Religionspädagogik;
(b) die sich weiterbildenden Lehrkräfte erhalten durch die kontinuierlich eingebauten Reflexionselemente die Möglichkeit, ihren eigenen Zugang zu religiösen Fragen zu aktualisieren;
(c) die religionspädagogischen Inhalte und Methoden werden (v.a. im zweiten Teil des Weiterbildungsstudiums) mit den religiösen Phänomen und Wahrnehmungen unserer heutigen pluralen Lebens- und Alltagswelten korreliert.




  • Religion gibt zu denken – Schulpraktische Religionspädagogik
    Lehramtsbezogenes Weiterbildungsstudium

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