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Traumasensible Begleitung junger Flüchtlinge beim Übergang in die Einrichtungen der Jugendhilfe

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge müssen mit dem Erreichen der Volljährigkeit in die Einrichtungen der Jugendhilfe integriert werden. Diese jungen Menschen bringen besondere Erfahrungen mit, regieren auf neue Situationen oft mit Unsicherheiten, Rückzug, Angst oder starken (Auto-) Aggressionen.
In diesem Seminar erlangen Sie das notwendige Basiswissen zum Thema Flucht und Trauma, um Anzeichen von Trauma zu erkennen und werden für den Umgang mit psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen, die allein die Fluchtwege machen mussten, sensibilisiert. Die Frage nach stabilisierende Maßnahmen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe geboten werden können, werden im Mittelpunkt stehen und verbunden werden mit dem Wissen und den Erfahrungen der Teilnehmer_innen über die z. T. traumati-sierte Kinder und Jugendliche, die bereits in den Einrichtungen leben. 

 

Inhalte
› Symptome: Wie erkennen wir traumatisierte Kinder und Jugendliche
› Wie können sie unterstützt werden, wie kann für sie in fremden Situationen "Normalität und Alltag" 
   entstehen
› Welche Ressourcen bietet die Einrichtung
› Reflexion eigener Möglichkeiten und Ressourcen
› Welche Bedeutung hat dabei der etablierte Alltag mit den bereits in der Einrichtung lebenden Jugendlichen
› Praxistraining und Fallbearbeitung

Zielgruppe
Mitarbeiter_innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe

Termine 
Mittwoch und Donnerstag 17./18. Januar 2018
jeweils 9.30 - 16.30 Uhr

Anmeldung
bis 14. Dezember 2017
Online-Anmeldung

Ort
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Leitung
Sibylle Rothkegel
Dipl. Psychologin, Psych. Psychotherapeutin und Supervisorin mit Schwerpunkt Trauma im interkulturellen Kontext, 1994 - 2002 Psychologische Leiterin am Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin, seit 2002 Internationale Akademie Berlin/INA, globale Evaluation für den UNHCR

Kosten
180,-EUR