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Die Motivierende Gesprächsführung -
eine Methode der Kommunikation

Motivierende Gesprächsführung  (MI) geht von der Grundannahme aus, dass Menschen in schwierigen Situationen nicht deshalb verharren, weil sie unmotiviert, passiv oder depressiv sind, sondern weil sie sich in einer Ambivalenz zu möglichen Veränderungen befinden, die sie als solche nicht wahrnehmen können. Die MI setzt nicht konfrontierend, sondern respektvoll fragend an der Aufdeckung von Ambivalenzen an und entwickelt nach einer ersten Phase, in der es um die Entwicklung von Veränderungsbereitschaft geht, gemeinsam persönliche Veränderungsziele und Möglichkeiten zur Umsetzung. Dabei konzentriert sie sich ganz auf die gegenwärtigen Interessen und Sorgen des Menschen, nimmt diese bewusst auf und reagiert auf eine Art und Weise, dass die Person selbst erkennen kann, welche Vorteile Änderungen ihr bringen.

Als dauerhafter Prozess im Praxisfeld ist die MI keine schnell erlernbare Techniksammlung, sondern lebt als kunstvolle, klinische Methode von der Überzeugung, dass jede Person Veränderungspotenzial besitzt und es die Aufgabe des Gesprächsführenden ist, dieses freizusetzen und zu fördern.

Inhalte
> Einführung in die grundlegenden Methoden der Motivierenden Gesprächsführung
> Übungen zu den Grundprinzipien der Motivierenden Gesprächsführung
> Möglichkeiten zum Umgang mit Widerstand und Blockaden

Zielgruppe
Fachkräfte aus der psychosozialen Beratungsarbeit

Termine
Mittwoch und Donnerstag, 16./17. Mai 2018
jeweils 9:30 Uhr bis 16:30 Ihr

Anmeldung
bis 25. April 2017
Online-Anmeldung

Ort
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Leitung
Ingrid Watzka, Dipl. Sozialarbeiterin, Sozial- und Suchttherapeutin in eigener Praxis

Kosten
180,-EUR

Weitere Informationen
www.ingridwatzka.de