• Senden
  • Drucken

Ankündigung:
Der Anti-Bias-Ansatz in der pädagogischen Praxis
Der Umgang mit Vielfalt, Vorurteilen und Diskriminierung

 „Unterschiede sind gut – Ungerechtigkeiten sind es nicht“ oder: „Alle Menschen sind verschieden – aber sie haben die gleichen Rechte!“  Der Anti-Bias-Ansatz trägt als Instrument der Selbst- und Praxisreflektion zur Professionalisierung bei und gibt Antwort auf Fragen wie:
- Kenne ich eigene verinnerlichte Formen von Unterdrückung oder Mechanismen
  von Diskriminierung?
- Wie kann ich die Leitlinien Sozialer Arbeit (z.B, Teilhabe, Inklusion,
  Gleichberechtigung) mit Leben füllen?
- Welche alternativen Verhaltensweisen gibt es, wenn ich Ungerechtigkeiten
   wahrnehme?
- Welche Voreingenommenheiten behindern meine Arbeit – bei mir selbst, in 
   meinen Arbeitszusammenhängen / am Arbeitsplatz und in dem Umfeld, in dem
   wir leben?
- Von welchen internalisierten gesellschaftlichen Vorstellungen über bestimmte 
  Gruppen gehen wir aus?
- Welche Bilder und Vorannahmen beeinflussen professionelles Handeln?


Eine professionelle Soziale Arbeit, die diesem Ansatz verpflichtet ist, beinhaltet notwendigerweise die Aufdeckung eigener Vorurteile, diskriminierender Praktiken und die Entwicklung von Schritten individueller und institutioneller Veränderungen. Aber genau dies macht die Auseinandersetzungen so spannend!

Inhalte
> Grundlegende Intention des Anti-Bias-Ansatzes:
    - Abbau von Vorurteilen
    - Förderung der Ich- und Bezugsgruppenidentität der Klientinnen und Klienten
    - Abbau von Diskriminierung und einseitigen Strukturen
> Selbstreflexive Übungen
> Impulse für die vorurteilssensible Arbeit mit anderen Menschen

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte

Voraussichtlicher Termin
Sommer 2018

Ort
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Leitung
Lisa Reimann

Heilpädagogik, M.A., Dozentin, Autorin von Inklusionsfakten.de

Kosten
180,- EUR

Weitere Informationen
www.inklusionsfakten.de