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Wahlprofile

Im Rahmen der Bewerbung zum Masterstudiengang Soziale Arbeit können Sie zwischen den Wahlprofilen „Initiates file downloadPartizipation und Sozialraumorientierung“ und „Bildung und Beratung“ wählen.
Die Entscheidung für das Wahlprofil erfolgt mit der Bewerbung/Zusage des Studienplatzes.

Partizipation und Sozialraumorientierung

Das Wahlprofil Partizipation und Sozialraumorientierung (PuS) greift die aktuelle fachliche Diskussion um demokratische Beteiligung, Teilhabe und Inklusion auf und reflektiert die Bedeutung von Partizipation als Teil des Empowerment-Auftrages der Sozialen Arbeit. Es richtet sich an AbsolventInnen der Sozialen Arbeit und anderer Studiengänge (z.B. Sozial-, Kultur- oder Politikwissenschaften), die ein berufliches oder zivilgesellschaftliches Interesse haben, im sozialen Bereich partizipativ zu agieren.
Das Wahlprofil vermittelt Kompetenzen für die partizipative Ausrichtung Sozialer Arbeit und Kompetenzen für professionelles Handeln zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Partizipation. Dabei werden Theorien des zivilgesellschaftlichen und sozialraumorientierten Handelns diskutiert, ihre handlungspraktischen und organisatorisch-strukturellen Implikationen kritisch reflektiert und mit dem Erwerb methodischer Handlungskompetenz verknüpft. Im Zentrum des Wahlprofils steht ein Projekt der Praxisforschung mit dem Fokus Partizipation.

Für detailliertere Informationen zum Inhalt und Aufbau des Profils bitte Initiates file downloadhier klicken.

Bildung und Beratung

Das Wahlprofil Bildung und Beratung (BuB) fokussiert angesichts der Zunahme an Beratungsbedarfen in lebensweltlichen Zusammenhängen und der Bedeutung lebensbegleitender Bildungschancen für gesellschaftliche Teilhabe auf die Entwicklung eines sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungsansatzes. Beratung wird dabei als Kernaufgabe der Sozialen Arbeit definiert und hinsichtlich ihres Spezifikums gegenüber anderen therapeutischen und spezialisierten Beratungsansätzen in anderen Professionen begründet.
Angesichts bildungspolitischer Forderungen, die auf Förderung von Berufsfähigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe gleichermaßen zielen, ist Soziale Arbeit herausgefordert, ihren eigenständigen sozialpädagogischen Bildungsbegriff zu präzisieren. Erarbeitet weden Theorieansätze, die einen erweiterten Bildungsbegriff zu begründen suchen. Dabei wird die Frage nach der Bildungswirkung von Strukturen und sozialen Räumen aufgenommen und kritisch mit dem auf schulische Vermittlungsformen fokussierten klassischen Bildungsbegriff reflektiert. Des Weiteren wird die sozialpädagogische Reflexion der Bewältigungsprobleme, die moderne Gesellschaften den Menschen zumuten, aufgenommen und der orientierende Beitrag des Bewältigungsparadigmas für bildungsbezogene Interventionen Sozialer Arbeit diskutiert.