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Profil und Inhalt

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Soziale Gerontologie bietet Studierenden die Möglichkeit, für das Praxisfeld zentrale wissenschaftliche Grundlagen, fachspezifische Kenntnisse und Handlungsmethoden zu erwerben und auszubauen. Grundsätzlich sollen Studierende dazu befähigt werden, durch ihr berufliches Handeln zum Erhalt von Autonomie und Teilhabe sowie der Wahrung der Würde älterer Menschen, auch in ihrem letzten Lebensabschnitt, beizutragen.

Vor diesem Hintergrund fokussiert das Studienangebot die psychosoziale Situation von vulnerablen, chronisch kranken und jenen alten Menschen, für die Konzepte von Unterstützung und Begleitung bislang noch weitgehend fehlen (z.B. alte Menschen mit Behinderungen, psychisch kranke alte Menschen, alte Menschen mit Migrationshintergrund). Die Studierenden sollen ermutigt und befähigt werden, an innovativen lebensweltorientierten Lebens-, Wohn- und Betreuungskonzepten für „neue Zielgruppen“ alter Menschen sowie für die noch größer werdende Gruppe von demenzkranken Personen aktiv gestaltend mitzuwirken.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf den individuellen, fachlichen und ethischen Herausforderungen, die mit der Betreuung und Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase verbunden sind. Hier steht die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen aus den Bereichen Sterbebegleitung und Palliative Care (Palliative Geriatrie) im Mittelpunkt.

Auf der Ebene der Handlungsmethoden erfolgt eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Gewaltprävention und Konfliktmanagement, Quartiersbezogene Ansätze / Case Management sowie Anleitung und Bildung (z.B. Aus-, Fort- und Weiterbildung, Anleitung von Ehrenamtlichen).

Berufsprofil

Der Studiengang eröffnet berufliche Perspektiven in einer Vielzahl von Berufsfeldern, wie zum Beispiel in den Bereichen

  • des Pflege- und Gesundheitswesens
  • der Altenhilfe und Altenarbeit
  • der Kommunal- und Ministerialverwaltungen
  • der Lehrtätigkeit in der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Konkret kann es beispielsweise eine Stelle als Referentin oder Referenten für Altenhilfe bei Wohlfahrtsverbänden und Selbsthilfeorganisationen, als Pflegeberaterin oder Pflegeberater in einem Pflegestützpunkt, als Bereichsleiterin oder Bereichsleiter in einer Einrichtung oder für Schnittstellenmanagement sein.