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Profil und Inhalte des Studiengangs

Religionspädagogik in Schule und Pastoral – Ein erweitertes Qualifikationsangebot

Das Studium bietet Ihnen die Grundlage für eine Tätigkeit als katholische/r Religionslehrerin und -lehrer im Erzbistum Berlin (Klasse 1–10) sowie als Gemeindereferentin oder Gemeindereferent. Die erworbene theologische Kompetenz sowie die Anreicherung durch sozialarbeiterisches Professionswissen macht es Ihnen darüber hinaus auch möglich, in wirtschafts- und politiknahen Arbeitsfeldern, im Bildungsbereich sowie in diakonischen Berufsfeldern Fuß zu fassen.

Theologisch denken lernen

Der Titel des Studiengangs ist Programm: Religion gibt zu denken, denn sie eröffnet einen anderen Blick auf die Welt, in der wir leben. Dabei ist zu berücksichtigen, in welchem religionspluralen Spannungsfeld sich Kirche und Gesellschaft momentan befinden und wie sich die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf das (Er-) Leben religiöser Traditionen auswirken. Das Studium unterstützt Sie darin, wissenschaftlich fundierte Zusammenhänge wahrzunehmen sowie theologisch reflektiert und religionspädagogisch handlungsfähig zu werden.

Die „Zeichen der Zeit“ erkennen

Dem Profil des Studiums liegt die grundsätzliche Entscheidung zugrunde, die gesellschaftlichen Zu-kunftsfragen nach „Gott und der Welt“ dezidiert in Berlin zu stellen und Antworten darauf zu suchen. Wenn sich soziale und pastorale Räume verändern, bekommen religionspädagogische Kompetenz und differenzierte Sprachfähigkeit eine ganz neue Funktion: als Absolventinnen und Absolventen werden Sie an konkreten Orten in den Sozial- und Pastoralräumen des Erzbistums zu Gesprächspartnern, Unterstützern und Initiatoren christlich inspirierter Nachfolgepraxis.

Das inhaltliche Programm

Das Studium bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten,

  • die Rolle von Religion und christlicher Nachfolgepraxis in der multireligiösen Gesellschaft theologisch, anthropologisch und in interreligiöser Perspektive zu reflektieren,
  • in den vorhandenen säkularen und religiösen Milieus religionssensibel sprachfähig zu werden,
  • in den sozialen Räumen neugierig und aufmerksam für die „Zeichen der Zeit“ zu sein, das heißt ein Gespür für die alltagspraktischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu bekommen,
  • die klassischen theologischen Disziplinen (biblische Theologie, historische Theologie, systemati-sche Theologie, praktische Theologie) kennenzulernen und in ihrer praktischen Anwendung zu er-proben.

Ein familienfreundlicher Studiengang

Das sechssemestrige Studium ist als Vollzeitstudiengang in vierzehntägigen Präsenzphasen angelegt, die durch E-Learning-Module zur vertiefenden Auseinandersetzung mit den Studieninhalten ergänzt werden. Ein solches Zeit- und Strukturformat ermöglicht Ihnen in Ihrer jeweils unterschiedlichen Lebenssituation den Zugang zu einer akademischen Ausbildung.

Einen eigenen Zugang finden

Neben den beschriebenen Strukturen, Strategien und wissenschaftlichen Vergewisserungen bedarf religionspädagogisches Handeln in Schule und Pastoral einer eigenen Haltung, die auf sensibler Wahr-nehmung und Offenheit beruht. Der Studiengang lädt Sie dazu ein, diesen eigenen Zugang in Auseinandersetzung mit theologischen Positionen und praktischen Erfahrungen zu identifizieren und weiterzuentwickeln.



  • Religion gibt zu denken –
    die Zeichen der Zeit wahrnehmen und deuten

  • Buch des Monats

    Für eine kurze Inhaltsangabe bitte auf das Buch klicken.

  • „Für mich war das Studium sehr bedeutsam, weil ich ganz neue Einblicke in die Institution Kirche, Kirchengeschichte und Interreligiosität erhalten habe. Die Offenheit und der Austausch in diesem Studiengang waren für mich sehr eindrücklich und wichtig.“
    (Kirsten Strock, Absolventin 2013, heute im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig)