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Foto: A. Sungen

Module

Modul 1: Historische Aspekte und theoretische Grundlagen der Gestaltungstherapie/Klinischen Kunsttherapie

Auf der Basis fachlich-historischer Traditionslinien werden in diesem Modul Ansätze der Entwicklungen der Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie sowohl mit ihren Wurzeln in tiefenpsychologischen, humanistisch-psychologischen und verhaltenstherapeutischen Theorie als auch in Kunst- und Kreativitätstheorien thematisiert. Außerdem erwerben die Studierenden Basiskompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens und entwickeln leitende Fragestellungen für ihr Studium.

 

Modul 2: Tiefenpsychologische Grundlagen

Die Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie begründet ihre heilkundlichen Bezüge theoretisch und anwendungsorientiert aus der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Die theoretischen Konstrukte der Psychoanalyse, der analytischen Psycholo-gie Jungs, der Ich–Psychologie, sowie der Objektbeziehungstheorien werden erläutert und auf die Kunst– und Gestaltungstherapie übertragen.

 

Modul 3: Künstlerische Praxis

Gegenstand dieses Moduls ist die künstlerische Ausbildung mit dem Ziel der Entwicklung formaler, inhaltlicher, reflexiver und praktischer künstlerischer Kompetenzen in der eigenen künstlerischen und kunsttherapeutischen Praxis.

 

Modul 4: Empirische Sozialforschung

Neben einer Einführung in wissenschaftstheoretische Grundlagen stehen in diesem Modul der Erwerb der Grundlagen in qualitativen und quantitativen Methoden der Sozial-forschung und deren Anwendung im Mittelpunkt.

 

Modul 5: Praxisreflexion und professionelle Identität

Ziel dieses Moduls ist die Reflexion der Praxiserfahrungen der Studierenden zur Entwick-lung einer professionellen Identität als Gestaltungstherapeut/-innen/Klinischen Kunsttherapeut/-innen. In Einzel– und Gruppensupervision reflektieren die Studierenden fallbezogene Behandlungs- und Therapieprozesse.

 

Modul 6: Anthropologie und Ethik kunst- und gestaltungstherapeutischen Handelns

Die ethische Reflexion kunst- und gestaltungstherapeutischen Handelns diskutiert die Themen des Studiengangs aus unterschiedlichen ethischen Perspektiven und dient der Sensibilisierung für ethische Fragestellungen in der kunsttherapeutischen Praxis.

 

Modul 7: Ausgewählte rechtliche und sozialwissenschaftliche Aspekte

Studierende erhalten einen systematischen Überblick über das Sozialgesetzbuch in seinen verschiedenen Teilen, über Leistungsträger und über vorgesehene Sozialleistungen sowie eine grundlegende Einführung in die Wissensbestände der Sozialwissenschaften in ihrer Bedeutung für die Gestaltungstherapie/Klinischen Kunsttherapie.

 

Modul 8: Theorien und Konzepte sozialprofessionellen Handelns

Im Mittelpunkt des Moduls stehen das Kennenlernen, Verstehen, Erproben und Reflek-tieren aktueller Theorien und Konzepte sozialprofessionellen Handelns. Anknüpfend an vorhandene berufliche Kompetenzen der Studierenden werden theoretisch-konzeptionelle Grundlagen der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik in ihrer Bedeu-tung für kunst- und gestaltungstherapeutisches Handeln vermittelt.

 

Modul 9: Gesundheitswissenschaftliche und sozialpsychiatrische Grundlagen

In diesem Modul werden gesundheitswissenschaftliche und sozialpsychiatrische Grundlagen für die kunst- und gestaltungstherapeutische Arbeit gelegt. Neben Krankheits- und Gesundheitsmodellen und epidemiologischen Befunden werden Konzepte der Gesundheitsförderung bzw. Prävention und der Behandlung bearbeitet.

 

Modul 10: Handlungsansätze und Methoden der Gestaltungstherapie/Klinischen Kunsttherapie

Im Zentrum dieses handlungsbezogenen Moduls steht die Auseinandersetzung und der Transfer der Ausdrucksmittel und -formen der Bildenden Kunst in den kurst– und gestaltungstherapeutischen Kontext.

 

Modul 11: Vertiefung von Handlungsansätzen und Methoden der Gestaltungs-therapie/Klinischen Kunsttherapie

In diesem Modul werden spezielle Interventionen und Interventionstechniken vorgestellt. Dabei steht das Spezifische des Beziehungsgeschehens der Kunst – und Gestaltungstherapie im Zentrum des Lernens, wobei das Bild und der Bildausdruck als Aus-druck inneren Erlebens im weitesten Sinne verstanden werden.

 

Modul 12: Bachelor-Thesis

Die Bachelor-Thesis dient der Bearbeitung einer innovativen Fragestellung der Gestaltungstherapie/Klinischen Kunsttherapie unter Anwendung der im Studium erworbenen wissenschaftlichen, fachlichen und methodischen Erkenntnisse sowie unter Berücksich-tigung der parallel gesammelten praktischen Erfahrungen.

Modulhandbuch

Das komplette Modulhandbuch zum Download finden Sie hier.