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Veranstaltungsformen und Studienumfang

Das modularisierte Masterstudium wird in Form von Vorlesungen, Seminaren und Projektstudienanteilen angeboten. Die Präsenzzeiten werden in Blockform durchgeführt, etwa einmal im Monat für drei bis vier Tage (i.d.R. donnerstags bis samstags). Studienort ist die KHSB. 

Umfang einer studienbegleitender beruflichen Tätigkeit

Studierende sollten ihre studienbegleitende, berufliche Tätigkeit auf 50% reduzieren, um sich insbesondere in den Selbstlernphasen ausreichend Studienmöglichkeiten zu erhalten.

Studienvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes erstes Hochschulstudium (B.A., Diplom oder Magister) in den Studiengängen Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Psychologie oder andere einschlägige Studienrichtungen
  • Abschlussnote A oder B (ECTS) bzw. mindestens 2,0
  • ausreichende englische Sprachkenntnisse (wird i.d.R. durch Hochschul-/ Fachhochschulreife nachgewiesen)

Für eine Vorbereitung auf das Masterstudium Soziale Arbeit empfehlen wir die Lektüre folgender Grundlagenliteratur:

  • Engelke, Ernst et al. (2014): Theorien der Sozialen Arbeit: Eine Einführung. 6. Aufl., Freiburg i. Br.
  • Galuske, Michael (2013): Methoden der Sozialen Arbeit: Eine Einführung. 10. Aufl., Weinheim
  • Hering, Sabine und Münchmeier, Richard (2014): Geschichte der Sozialen Arbeit: Eine Einführung. 5. Aufl., Weinheim
  • May, Michael (2010): Aktuelle Theoriediskurse Sozialer Arbeit. Eine
    Einführung
    . 3. Aufl., Wiesbaden
  • Thole, Werner (Hrsg.) (2012): Grundriss Soziale Arbeit. 4. Aufl., Wiesbaden

Staatliche Anerkennung

Die staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/in setzt nach dem Sozialberufeanerkennungsgesetz im Land Berlin das Bachelorstudium der Sozialen Arbeit voraus. Der Nachweis der Masterurkunde ohne BA Studium Soziale Arbeit führt nicht zur staatlichen Anerkennung. Falls Sie dazu Fragen haben wenden Sie sich bitte an die Beratung für Studieninteressierte (mail: stefan.reinders(at)khsb-berlin.de)

Wahlprofile

Im Rahmen der Bewerbung zum Masterstudiengang Soziale Arbeit können Sie zwischen den Wahlprofilen „Partizipation und Sozialraumorientierung“ und „Bildung und Beratung“ wählen.

Das Wahlprofil Partizipation und Sozialraumorientierung greift die aktuelle fachliche Diskussion um demokratische Beteiligung, Teilhabe und Inklusion auf und reflektiert die Bedeutung von Partizipation als Teil des Empowerment-Auftrages der Sozialen Arbeit. Es richtet sich an AbsolventInnen der Sozialen Arbeit und anderer Studiengänge (z.B. Sozial-, Kultur- oder Politikwissenschaften), die ein berufliches oder zivilgesellschaftliches Interesse haben, im sozialen Bereich partizipativ zu agieren.
Das Wahlprofil vermittelt Kompetenzen für die partizipative Ausrichtung Sozialer Arbeit und Kompetenzen für professionelles Handeln zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Partizipation. Dabei werden Theorien des zivilgesellschaftlichen und sozialraumorientierten Handelns diskutiert, ihre handlungspraktischen und organisatorisch-strukturellen Implikationen kritisch reflektiert und mit dem Erwerb methodischer Handlungskompetenz verknüpft. Im Zentrum des Wahlprofils steht ein Projekt der Praxisforschung mit dem Fokus Partizipation.
Für detailliertere Informationen zum Inhalt und Aufbau des Profils klicken Sie bitte hier.

Das Wahlprofil Bildung und Beratung (BuB) fokussiert angesichts der Zunahme an Beratungsbedarfen in lebensweltlichen Zusammenhängen und der Bedeutung lebensbegleitender Bildungschancen für gesellschaftliche Teilhabe auf die Entwicklung eines sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungsansatzes. Beratung wird dabei als Kernaufgabe der Sozialen Arbeit definiert und hinsichtlich ihres Spezifikums gegenüber anderen therapeutischen und spezialisierten Beratungsansätzen in anderen Professionen begründet.
Angesichts bildungspolitischer Forderungen, die auf Förderung von Berufsfähigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe gleichermaßen zielen, ist Soziale Arbeit herausgefordert, ihren eigenständigen sozialpädagogischen Bildungsbegriff zu präzisieren. Erarbeitet weden Theorieansätze, die einen erweiterten Bildungsbegriff zu begründen suchen. Dabei wird die Frage nach der Bildungswirkung von Strukturen und sozialen Räumen aufgenommen und kritisch mit dem auf schulische Vermittlungsformen fokussierten klassischen Bildungsbegriff reflektiert. Des Weiteren wird die sozialpädagogische Reflexion der Bewältigungsprobleme, die moderne Gesellschaften den Menschen zumuten, aufgenommen und der orientierende Beitrag des Bewältigungsparadigmas für bildungsbezogene Interventionen Sozialer Arbeit diskutiert.

Die Entscheidung für das Wahlprofil erfolgt mit der Bewerbung/Zusage des Studienplatzes.

Module und Studienaufbau

Das gesamte Masterstudium gliedert sich in 8 Module.


Modul 01 „Theoretische Fundierung und internationale Perspektive der Sozialer Arbeit“ zielt auf die systematische Erweiterung der Kenntnisse der neueren Theoriediskussion in der Sozialen Arbeit als wissenschaftliche Disziplin und verschränkt den Diskurs von allgemeiner Theorie mit speziellen Theorien in den Wahlprofilen.
Modul 02 „Analyse aktueller gesellschaftlicher Transformationsprozesse im Kontext Sozialer Arbeit“ thematisiert den gesellschaftlichen Kontext sozialprofessionellen Handelns und macht mit theoretischen Analysen sozial- wie gesellschaftspolitischer Entwicklungen vertraut.
Modul 03 „Ausgewählte Handlungskonzepten in der Sozialen Arbeit“ zielt auf methodische Kompetenzen die sich in Teilmodul 3.3 (Prozesssteuerung in Sozialen Organisationen) auch mit Koordinations- und Leitungshandeln auseinandersetzen.
Das Forschungsmodul (Modul 04) insgesamt qualifiziert methodisch für die Entwicklung und Durchführung von Praxisforschungsprojekten und begleitet die Konzeption und Durchführung der in Modul 5 (Entwicklung und Umsetzung von Projekten) erarbeiteten Projekte bis ins dritte Semester.
Im Modul 05 „Entwicklung und Umsetzung von Projekten“ kann mit der Ausrichtung des Projektes einen Schwerpunkt hinsichtlich der angestrebten Qualifikationsziele (Praxisforschung/Management in Organisationen der Sozialwirtschaft /Erweiterung Theorie-Methodenkenntnisse) im Studienverlauf gesetzt werden.
In Modul 06 „Reflexion sozialprofessionellen Handelns“ stehen Fragen zur Ausgestaltung der professionellen Rolle in unterschiedlichen Interaktionskontexten im Zentrum. Durch Auseinandersetzung mit Professionstheorie, Handlungsfeldanalyse und unter Berücksichtigung der persönlichen Potenziale werden Aspekte einer professionellen Identität bearbeitet. 
In Modul 07 „Management in sozialprofessionellen Handlungsfeldern“ werden Grundlagen des Managements in Sozialen/sozialwirtschaftlichen Organisationen vermittelt. Im Mittelpunkt stehen dabei die rechtlichen Grundlagen der Leistungserbringung, Grundlagen des Personal- und Finanzmanagements wie eine organisationsethische Reflexion des Managementhandelns angesichts widersprüchlich/paradoxer Handlungserwartungen.
Das Mastermodul (Modul 08) dient der Erstellung der Masterthesis, die mit der Disputation abgeschlossen wird.

Folgende Graphik veranschaulicht die Modulübersicht und Semesterstruktur (zur Vergrößerung bitte auf die Graphik klicken):

Hier können Sie ein detailliertes Konzeptpapier zum Masterstudiengang Soziale Arbeit herunterladen.

Studienberatung und weitere Informationen

Stefan Reinders (Mail: stefan.reinders(at)khsb-berlin.de) Terminvereinbarung per Mail. 

Downloads

- Opens external link in new windowStudien- und Prüfungsordnung (ab SoSe 2014). 

Modulhandbuch.