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Profil des Studiengangs

Es ist normal verschieden zu sein – inklusive Pädagogik

Basis und zugleich Leitbild des Studienprogramms ist die inklusive Pädagogik, deren Intention es ist, die Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen und Menschen in ausgegrenzten Lebensfeldern so zu verbessern, dass sie am allgemeinen Leben der Gesellschaft teilhaben können. Eine so verstandene sozialwissenschaftlich ausgerichtete Pädagogik versteht sich somit auch als gesellschaftspolitische Disziplin. Das Studium bildet dazu aus, fundiert und professionell im Sinne des Inklusionsbegriffs arbeiten zu können. 

Besonderes Profil – ethische Reflexion

Als kirchliche Hochschule eröffnen wir Möglichkeiten, sich offen, kritisch und im wechselseitigen Respekt am Diskurs über die Klärung und Verteidigung der humanen Grundlagen unserer Gesellschaft zu beteiligen. Die ethisch-kritische Reflexion heilpädagogischen Handelns ist im gesamten Studienverlauf ein besonders Anliegen. 

Berufsprofil

Tätigkeitsfelder der Heilpädagogik

Die Ausbildung eröffnet eine professionelle Tätigkeit in der Frühförderung, in integrativen/inklusiven Kindertagesstätten und Schulen, in Werkstätten für behinderte Menschen, in Integrationsfachdiensten und Einrichtungen der beruflichen Integration, in kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtungen, Erziehungseinrichtungen, Wohngruppen, Krankenhäuser sowie Altenheime, Hospize, freie Praxen und Arbeitsstellen in der Verwaltung und pädagogischen Ausbildung.

 

Berufskontext

Professionelle der Heilpädagogik nehmen ihre Berufsaufgaben als Einzelne wahr, sie arbeiten zugleich aber auch mit Partnern in Netzwerken oder interprofessionellen Teams zusammen. Sie beraten und unterstützen Angehörige von Menschen mit Behinderungen, unterstützen bei konzeptionellen Prozessen in Richtung Inklusion und bilden professionelle und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in heilpädagogischen Arbeitsfeldern weiter.