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Inhalte des Studiums

Integrative Wissenschaft

Wir verstehen Heilpädagogik als analytische Sozialwissenschaft, die Wissensbestände anderer Disziplinen, wie etwa Psychologie, Pädagogik, Medizin, Recht, Sozialpolitik oder Ethik, in sich aufnimmt. Die Reflexion des dialektischen Verhältnisses von Theorie und Praxis wird durch den Anteil an handlungstheoretischen und methodenorientierten Lehrangeboten sowie längere, theoretisch begleitete Praxisphasen unterstützt.

Heilpädagogisches Selbstverständnis

Weg von der defektorientierten individuellen Förderung hin zu einer ressourcen- und lebensweltorientierten Begleitung im jeweiligen Sozialraum. So lautet das dem Studienprogramm zugrunde liegende Verständnis von Pädagogik. Ziel ist die Veränderung von Haltungen, Einstellungen und Menschenbildern, die Segregation und Separation stützen und fördern, sowie die strukturelle Beseitigung institutioneller, bildungspolitischer, sozialer, baulicher, wirtschaftlicher und politischer Barrieren.

Zentrale Kompetenzen

Fundierte Fachkenntnis

Das Studium vermittelt ein breites Fundament fachwissenschaftlicher Kenntnisse der Heilpädagogik mit inklusiver Ausrichtung, welches ergänzt wird durch relevante Befunde aus den Nachbardisziplinen. Die Studierenden sind in der Lage, Menschen mit Behinderungen in ihrer Vielfalt anzunehmen, entsprechend ihren Bedürfnissen zu begleiten und individuelle lebensweltliche Vernetzungen nach inklusiven Zielsetzungen zu gestalten.

Professionelles Selbstverständnis

Unsere Studierenden wissen um die notwendige wechselseitige Bedingtheit von Wissens-, Handlungs-, Sozial- und Selbstkompetenz und sind in der Lage, ihr professionelles Handeln unter dieser Perspektive zu reflektieren. 

Personale Kompetenzen

Ausgebildet werden Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, die neben den Fachkompetenzen vor allem auch als integre Persönlichkeiten überzeugen, die Arbeitsprozesse - insbesondere in heterogenen Gruppen -kooperativ planen, gestalten und mit fundierter Beratung unterstützen können.