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Hilfe und Beratung bei sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt

Es ist mehr als legitim sich gegen ein Verhalten, das nicht ernsthaft nach Ihren Wünschen fragt und sich nicht respektvoll mit Ihren Grenzen auseinandersetzt, zur Wehr setzen zu wollen!


Wir helfen

Wenn Sie selbst betroffen sind oder erfahren, dass eine dritte Person betroffen ist, können Sie sich an die Frauenbeauftragte oder ein Mitglied aus dem Vertrauensrat wenden. Ihre Angaben werden vertraulich, auf Wunsch auch anonym behandelt.

Wir möchten Sie ermutigen, sich gegen jede Form von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt zur Wehr zu setzen und stehen Ihnen beratend zur Seite.

 

Was ist sexuelle Diskriminierung und Gewalt?

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt werden in vielfältiger Art und Weise ausgeübt. Dies geschieht verbal, nonverbal und durch tätliche Übergriffe. Sie kann individuell sehr unterschiedlich empfunden werden. Als sexualisierte Diskriminierung und Gewalt gelten Verhaltens- und Handlungsweisen, die allgemein und insbesondere von der betroffenen Person als sexuell herabwürdigend, beleidigend oder nötigend wahrgenommen werden. Darunter fallen zum Beispiel:

- entwürdigende sexualisierte Bemerkungen über Personen und/oder deren Körper
- sexuell herabwürdigende Kommentare, Gesten oder Verhaltensweisen
- unangebrachte und unerwünschte Körperkontakte
- körperliche Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung
- Verfolgung und Nötigung mit sexualisiertem Hintergrund
- Nachstellung durch beharrliches Aufsuchen räumlicher Nähe

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt stellen ein gesellschaftlich weit verbreitetes Problem dar. Es existiert in allen Bereichen des Lebens.  Die KHSB duldet keinerlei Formen von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt und übernimmt innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs die Verantwortung dafür, dass die Persönlichkeitsrechte von Menschen und deren individuelle Persönlichkeitsgrenzen respektiert und gewahrt werden. Dabei beachtet sie besonders, dass sexualisierte Diskriminierung und Gewalt in der Regel durch geschlechtsspezifische und geschlechtshierarchische Differenzen zu Ungunsten von Frauen gekennzeichnet sind.

 

Der Vertrauensrat der KHSB

Mit Einführung der „Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin” wurde ein Vertrauensrat eingerichtet. Dem Vertrauensrat gehören neben der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten drei weitere Personen an (ein Mann und zwei Frauen, darunter eine studentische Vertretung), die vom AS gewählt werden.

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bietet, ggf. mit einem weiteren Mitglied des Vertrauensrates, vertrauliche Beratung für Betroffene an und spricht mit den Betroffenen das weitere Vorgehen ab. Zum Schutz der Betroffenen sind die Beteiligten zur vertraulichen Behandlung verpflichtet. Die Beratung ist selbstverständlich anonym möglich. Zu den Aufgaben des Vertrauensrates gehört es sicherzustellen, dass Hinweisen auf sexualisierte Diskriminierung oder Gewalt nachgegangen wird. Deshalb sollte der Vertrauensrat möglichst frühzeitig eingeschaltet werden. Solche Hinweise werden selbstverständlich ebenfalls vertraulich behandelt.