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Jan 10

Herausforderungen im Studium

Die Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium ist zugleich auch ein Schritt in eine neue Lebensphase. Neben der Anforderung, die Zeit des Studierens mit den beruflichen und sozialen Verpflichtungen abzustimmen, beinhaltet ein Studium auch andere herausfordernde Situationen. Ob die erste Hausarbeit, das erste Referat oder auch Gruppenarbeiten im Seminar- was als Herausforderung erlebt wird, ist dabei individuell verschieden.

Derzeit beschäftigen wir uns im PONTS – Projekt mit der Frage, welche typischen Herausforderungen ein berufsbegleitendes Studium  mit sich bringt. Neben den inhaltlichen Aspekten wie beispielsweise die erste schriftliche Prüfung, interessieren uns auch herausfordernde Situationen im Studienalltag, wie z.B. das Erleben von Gruppenarbeiten, Stolpersteine im Rahmen der Studienorganisation (Studentensekretariat, Prüfungsamt, etc.) oder auch die immer wiederkehrenden Vorstellungsrunden im Seminar.  Dieser Blog lädt ein, über die studientypischen bzw. -untypischen Herausforderungen zu diskutieren. Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Kommentare!

4 Kommentare

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  1. Claudia

    Also, rückblickend war für mich mein erstes Referat schon ziemlich herausfordernd: schon bei der Vorbereitung habe ich gemerkt, dass ich das Thema nicht wirklich einordnen kann (es ging um Hermeneutik); ich hätt aber nie gewagt, das bei der Dozentin anzusprechen. An die Zensur kann ich mich nicht mehr erinnern; das mündliche Feedback weiss ich aber noch wörtlich: “Ich glaube, das Ganze ist Ihnen aber doch noch ziemlich fremd.” Niederschmetternd. Heute denke ich, ich hätte vorher klar machen sollen, dass ich mich überfordert fühle.

  2. Marion

    Rückblickend auf mein Studium kann ich das fürs 1. Semester nur unterstreichen! Mir ging es aber nicht so sehr beim Verfassen von Hausarbeiten so. Da hatten wir eine gute Einführung bekommen, sondern beim reinen Zuhören und Mitschreiben in den Vorlesungen und Seminaren. Was erzählt der/ die da? Bis ich dann anfing, die empfohlene Fachliteratur zu lesen und verstand, worum es eigentlich ging.

  3. ben

    Oh ja, da kann ich gut anknüpfen, denn bei mir war es die erste Hausarbeit und ich sollte und „durfte“ mich im Zuge einer kritischen Diskussion der aktuellen Bedeutung der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik, und dabei auch der Hermeneutik als Grundlage von sozialem Verstehen, versuchen. Mehr als ein Versuch ist es dann auch nicht geworden, denn Fachsprache und allgemein der speziell akademische Umgang mit mir gar nicht so uninteressanten Themen war mir anfangs doch sehr fremd…

  4. Anja

    Bevor ich mein erstes Studium begann, hatte ich wenig Kontakt zu Studierenden, sodass ich mich an meinem ersten Unitag nicht nur in dem riesigen Gebäude überhaupt nicht zurecht fand, sondern auch große Probleme hatte, die unitypischen Begriffe klar zu bekommen: Was ist ein Schein? Warum Kommilitoninnen? Was ist der Unterschied zwischen Vorlesung und Seminar? Die Einführungsveranstaltung war sehr kurz und chaotisch, am Vorlesungsverzeichnis scheiterte ich komplett.
    Zusätzlich kam ich mir als Landei im Vergleich zu allen anderen furchtbar “uncool” vor – später erfuhr ich, dass es den meisten anderen nicht anders erging. Es kostete mich große Überwindung, andere Studierende anzusprechen. Rückblickend würde ich jedoch sagen, dass das einer der wichtigsten Schritte war, da es fast unmöglich ist, sich “alleine” durch ein Studium zu boxen.

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