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Mrz 14

Wer oder was ist hier normativ? – Rückblick auf einen Tagungsbesuch

Mit dem Thema „Normativität in der Erziehungswissenschaft“ griff jüngst die Jahrestagung der Sektion „Allgemeine Erziehungswissenschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) einen, wie sie selbst wissen lässt „integralen und teildisziplinübergreifenden Problemhorizont der Pädagogik und erziehungswissenschaftlichen Forschung auf.“ In akademischen Debatten tritt das Thema als Begründungsproblem pädagogischer Sollensaussagen auf. In der praxisbezogenen Diskussion sind es die Kriterien guten pädagogischen Handelns, auf die sich die Reflexion von Normativität in Kontexten öffentlicher, aber auch privatfamiliärer Erziehung bezieht. Auch für die alltägliche Rede über Erziehung, Bildung und Unterricht sind – etwa in Talkshows oder in der populären Ratgeberliteratur – Normen und Normative konstitutiv (vgl. Tagungsflyer).
Was ist eigentlich mit Normativität in der Hochschuldidaktik und wie kommen wir dazu uns ebenso begründet und offenen über unser Tun und die Bedingungen dessen zu vergewissern?

Benjamin Klages