«

»

Okt 13

Frisch aus der (virtuellen) Druckerpresse: Der Sammelband Gestaltungsraum Hochschullehre – Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen.

In der Wissenschaft gilt: Wer schreibt bleibt oder etwas allgemeiner gefasst, was geschrieben ist bleibt stehen. Unter dem Titel Gestaltungsraum Hochschullehre – Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen haben wir im Budrich Verlag erste Ergebnisse des Projekts PONTS und weiterführende Reflexionen in diesem thematischen Zusammenhang veröffentlicht. Damit konnten wir die Idee umsetzen, unser hochschuldidaktisches Tun sowie wesentliche, auch über die konkrete Umsetzung hinausweisende Gedanken und Diskussionen zu dokumentieren und zur Diskussion zu stellen. Weniger vor dem Hintergrund allseits geforderter Nachhaltigkeit von Entwicklungsarbeiten, als mehr, um darüber eine zusätzliche Form fachliche, explizit auch diskursive Reflexion zu erreichen. Ziel war also einerseits die auszugsweise Dokumentation von praktisch-konzeptuellen Projektarbeiten und andererseits die Beteiligung und fachlich begründete Differenzierung einer zeitgemäßen, hochschuldidaktischen Diskussion mit Fokus auf den Umgang mit nicht-traditionell Studierenden.
Dazu haben wir neben den (auch ehemalig) im Projekt Mitarbeitenden Autor_innen gewinnen können, die das Vorhaben von PONTS in unterschiedlicher Form unmittelbar unterstützt (bspw. über gemeinsame Diskussionen oder Entwicklungsarbeiten) oder inspiriert (bspw. über ihre Expertise in veröffentlichten Texten) haben. Über die unterschiedlichen fachlichen Interessensgebiete und Tätigkeitsfelder der Autor_innen dieses Bandes wird recht anschaulich, aus welch unterschiedlichen Positionen eine Perspektive auf die Gestaltung von Hochschullehre formulierbar ist. Dabei werden Differenzen im Umgang mit dem Thema realisiert und zwar sowohl in der Bestimmung entscheidender Momente als auch in der Art und Weise der Thematisierung. Doch auch sie bilden letztlich nur einen Ausschnitt der Sichtweisen ab, die in der Ausgestaltung hochschulischen Lehrens von Bedeutung sind. Heterogen sind also definitiv nicht nur die Studierenden ;-)
Wir danken dem BMBF für die Finanzierung des Vorhabens und allen Autor_innen sowie dem Budrich Verlag für die engagierte Zusammenarbeit und Mitwirkung an der Entstehung eines vielseitigen Bandes. Dieser kann potenziell für eine breite hochschulische Öffentlichkeit interessant sein, im Kern jedoch wohl vor allem für die Akteur_innen, die an der Ausgestaltung von Lehre und an deren Weiterentwicklung beteiligt sind. Das Buch ist auf den Seiten des Budrich Verlags kostenlos downloadbar oder als Paperback kostenpflichtig bestellbar. Über Kommentare oder eine Diskussion zur Veröffentlichung würden wir uns natürlich sehr freuen. In diesem Sinne wünschen wir allen die Interesse am Band haben eine anregende Lektüre …

Benjamin Klages