Sep 28

PONTS hört auf und sagt DANKE!

„PONTS hört auf!“ … und sagt DANKE für die gute Zusammenarbeit an der Hochschule :-)

Jun 23

Mit Moodle studieren strukturieren? – Antworten in der 3. Ausgabe der Schriftenreihe LehrPraxis_KHSB!

Kann heute eine Didaktisierung von hochschulischer Lehre darauf verzichten, sich begründet auf digitale Medien und die Techniken des Umgangs mit ihnen zu beziehen oder sich explizit zu entziehen. An der KHSB passiert vermutlich beides, wobei der neue Beitrag der Schriftenreihe LehrPraxis_KHSB mit der Darstellung einzelner konzeptioneller Umsetzungen und konkreter Erfahrungen mit im Studiengang Soziale Gerontologie realisierten Lehrformaten – fallorientierte Curriculumgestaltung und Theorie-Praxislernaufgaben als ePortfolio – auf der hiesigen Online-Lernplattform Moodle befasst ist und neben dem Anspruch der Dokumentation eigener Lehrpraxis, auch deren Reflexion als professionalisierungswürdige Praxis intendiert.

Mrz 14

Wer oder was ist hier normativ? – Rückblick auf einen Tagungsbesuch

Mit dem Thema „Normativität in der Erziehungswissenschaft“ griff jüngst die Jahrestagung der Sektion „Allgemeine Erziehungswissenschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) einen, wie sie selbst wissen lässt „integralen und teildisziplinübergreifenden Problemhorizont der Pädagogik und erziehungswissenschaftlichen Forschung auf.“ In akademischen Debatten tritt das Thema als Begründungsproblem pädagogischer Sollensaussagen auf. In der praxisbezogenen Diskussion sind es die Kriterien guten pädagogischen Handelns, auf die sich die Reflexion von Normativität in Kontexten öffentlicher, aber auch privatfamiliärer Erziehung bezieht. Auch für die alltägliche Rede über Erziehung, Bildung und Unterricht sind – etwa in Talkshows oder in der populären Ratgeberliteratur – Normen und Normative konstitutiv (vgl. Tagungsflyer).
Was ist eigentlich mit Normativität in der Hochschuldidaktik und wie kommen wir dazu uns ebenso begründet und offenen über unser Tun und die Bedingungen dessen zu vergewissern?

Benjamin Klages

Dez 13

Das 8. am 8.!

Unser 8. Kolloquium für Studium & Lehre hat stattgefunden, und zwar am 8. Dezember. Es ist also in die Jahre gekommen und klein, aber fein – zwei Slogans, die uns spontan dazu einfallen. Denn wiederholt hat sich eine ausgewählte, offenbar thematisch interessierte Zuhörer_innenschaft die Gelegenheit zu Nutze gemacht, außerhalb des Drucks der alltäglichen Zusammenhänge über die Bedingungen von Studium und Lehre nachzudenken und miteinander zu debattieren.

Wie immer entlang der Fragen: WOHIN wollen wir mit dem, WAS wir hier tun und WARUM setzen wir das WIE um? Unsere Erfahrungen zeigen, dass genau das, buchstäblich verstanden, kein einfaches Unterfangen darstellt. Denn beim genauen Hinsehen zeigen sich vielfältige, legitime Modernisierungsanforderungen, denen wir gerecht werden müssten und auch gerne wollen. Weiterlesen »

Mai 30

„…und schauet den fleißigen Lehrenden zu“ – neue Schriftenreihe LehrPraxis_KHSB

„Zeigt her eure Füße,
Zeigt her eure Schuh’,
Und schauet den fleißigen Waschfrauen zu…“

Bei den Waschfrauen oder Handwerkern lohnt es sich bekanntlich hinzuschauen. Wie ist das bei den Hochschullehrenden? Dort lohnt sich das sicher auch, nur kommt das Privileg, den fleißigen Lehrenden bei Ihrem Tun zu zuschauen, in der Regel ausschließlich den Studierenden zu. Das hat Vorteile, denn für die Hochschullehre kann ein „geschützter Raum“ sehr wichtig sein, es birgt jedoch auch Nachteile. Denn es ist doch bedauerlich, dass in der Regel kaum sichtbar für Lehrende ist, was und vor allem wie ihre Kolleg_innen Themen in Veranstaltungen bearbeiten. Einerseits könnte das hilfreich sein, wenn die Gestaltung inhaltlicher, veranstaltungsübergreifender Anschlüsse intendiert ist, aber explizit auch, wenn es um die Weitergabe erfahrungsgeschwängerten Wissens über Ideen und Möglichkeiten von Formen der Vermittlung resp. Didaktisierung der Studienthemen geht…  Weiterlesen »

Mrz 22

erziehungswissenschaftlich Sprechen über hochschulisches Lehren & Lernen, geht das?

Ja, das geht und zwar sehr gut. Vorgemacht wurde das kürzlich auf dem Kongress der DGfE (Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft) in Kassel. Unter dem Kongressthema Räume für Bildung. Räume der Bildung wurde darauf fokussiert, wie in gesellschaftlichem Raum, Bildung gewährt oder entzogen wird, ebenso wie die physischen und sozialen Räume, in denen Bildung stattfindet, charakterisiert werden können. Beispielsweise wurde in der Arbeitsgruppe um Markus Peschel Forschungsergebnisse zu Konzeptionen, Interaktionen und Partizipationsformen zu Lernwerkstätten in Hochschulen als bildende Räume konturiert und kritisch diskutiert. In der AG von Bettina Dausien etal. konnte die Universität als „fremder Raum“ über die empirisch begründete Rekonstruktion der biografischen Aneignungsprozesse und Zugehörigkeitsarbeit von Studierenden differenziert werden. Dabei wurde aus einer habitus- und biografietheoretischen Perspektive veranschaulicht, in wie fern am Beginn des Studiums die Universität für viele Studierende nicht nur physisch ein unbekannter Raum ist, sondern auch soziale und kulturelle Fremdheit mit sich bringt, die individuell und institutionell bearbeitet werden und den Subjekten aktive Aneignungleistungen abverlangen. Im Symposium von Rita Casale etal. wurde hingegen der historische Blick auf die Universität als der Ort der Bildung? geworfen Weiterlesen »

Feb 29

Digitale Medien in offenen Hochschulen, was-wie-wozu-wohin?

Technischen Fortschritt mitzubekommen bedeutet doch mindestens zweierlei, nämlich einerseits zu erfahren was es an Neuerungen gibt und welche Entwicklungen konkret vollzogen werden und zum anderen sich ein Bild davon zu machen, wie mit diesen neuen Entwicklungen konkret umgegangen werden kann und was ihre Anwendung für Folgen hat. Um also dem State of the Art wieder etwas näher zu kommen, hat sich die Servicestelle E-Learning auf den Weg nach Karlsruhe gemacht, und genau: zur eintägigen Netzwerktagung “Digitale Medien in der Wissenschaftlichen Weiterbildung”. Weiterlesen »

Jan 26

Kolloquium Studium und Lehre „Studienreflexion: Anlässe und Entwicklungsaufgaben“

Schaubild "Entwicklungsaufgaben nach Studienphasen - Suchheuristik"

Am 13. Januar 2016 stellten Jana Kavermann und Kai Schmidt beim 4. Kolloquium Studium und Lehre konzeptionelle Leitideen vor, an welchen sich die Weiterentwicklung von Studierendenbefragungen im Rahmen des Teilprojekts „Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beobachtung der Lehr- und Lernkultur (BeLek)“ orientiert.
Eingehend diskutiert wurde die über eine Rekonstruktion von Entwicklungsaufgaben laufende Konturierung von Beobachtungsgegenständen (d.h. Themen und Fragestellungen sowie Form der Befragungsinstrumente). Angelehnt an Zugänge aus der Bildungsgangforschung wird die Entwicklung von (beruflicher) Kompetenz und Identität als Lösung von Entwicklungsaufgaben konzipiert.
Die Präsentation „Studienreflexion: Anlässe und Entwicklungsaufgaben“ steht als Download zur Verfügung, bei Fragen wenden Sie sich gern an: jana.kavermann@khsb-berlin.de.

Jana Kavermann

Dez 10

Impressionen von der Arbeitstagung des Netzwerks Offene Hochschulen

Unter dem Motto „Von der Evaluation bis zum Qualitätsmanagement in berufsbegleitenden Studiengängen“ lud das Netzwerk Offene Hochschulen am 07.12.2015 in Weimar zu einer Arbeitstagung ein, an der mehrere Mitarbeiter_innen aus dem PONTS-Team teilnahmen.

Beispielhaft für den Tag sei ein Workshop mit dem Thema „Eva meets Dida“ herausgegriffen, in dem die in einem Projekt an der Universität Weimar forcierte Verknüpfung von Evaluation und Didaktik vorgestellt und die Thematik von den Teilnehmenden weiterbearbeitet wurde. Das Zusammenspiel aller beteiligten Interessengruppen an einer solchen Verknüpfung innerhalb berufsbegleitender Studiengänge wurde von einer Arbeitsgruppe auf ein Schaubild gebracht und zur Diskussion gestellt. Als Hauptakteure wurden die Lehrenden in den Mittelpunkt gerückt, umrahmt von Studierenden und den Abteilungen für Qualitätsmanagement/ Didaktik. Bis sich alles dreht müssen jedoch viele „Rädchen“ berücksichtigt werden – so die einhellige Ansicht der Diskutant_innen.

Dieser Austausch hat Lust auf mehr gemacht.

Jana Kavermann

Nov 03

Fahren wir also fort und kommen zusammen …

Auch in diesem Semester findet wieder das Kolloquium Studium und Lehre: Bewährtes wertschätzen – Herausforderungen erkennen – Innovationsimpulse einordnen an der KHSB statt. Die im vergangenen Sommersemester eröffnete Veranstaltungsreihe soll als fachliches Forum der Hochschule einer reflektierten Debatte über Fragen der Gestaltung von Studium und Lehre dienen.

Ausgangspunkt ist die Frage, wie Hochschulen resp. die Lehrenden vor Ort einen angemessenen Umgang mit dem beobachteten Reform- und Innovationsdruck, als Herausforderung akademischer Lehrpraxis, entwickeln können. Ziel dabei ist eine distanzierte, die Genese hochschuldidaktisch-motivierter Steuerungsimpulse rekonstruierende und weniger auf einfache Anwendung zielende kritische Verständigung. Dafür wird jeweils über einen Vortragsimpulse ein thematischer Fokus gesetzt, der in dem anschließenden Diskursraum differenziert und ausgiebig diskutiert werden kann.

Das Kolloquium steht allen Interessierten der KHSB offen (Gäste von außerhalb der KHSB melden sich bitte im Vorfeld unter benjamin[punkt]klages[at]khsb-berlin[punkt]de an) und wird im Wintersemester 2016 fortgesetzt.

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