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Kooperation

Bezirksamt Lichtenberg und KHSB beschließen Forschungsprojekt zur Situation obdach- und wohnungloser Menschen


Am Mittwoch, dem 6. September, haben der Präsident der KHSB, Prof. Dr. Ralf-Bruno Zimmermann, und die Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD) eine Kooperationsvereinbarung zu einem gemeinsamen Forschungsprojekt unterschrieben.

Ziel der Zusammenarbeit ist, die zur Verfügung stehenden Hilfsangebote auf ihre Effizienz hin zu untersuchen und diese in einem zweiten Schritt näher an die Lebenslagen obdach- und wohnungsloser Menschen heranzuführen. In dem Projekt sollen nicht nur Studierende und Lehrende der Hochschule mitwirken, sondern auch Mitarbeitende der in Lichtenberg arbeitenden Träger und des Amtes für Soziales. Von diesem Erfahrungs- und Wissensaustausch werden alle Beteiligten profitieren.

Prof. Dr. Ralf-Bruno Zimmermann: „Aus Hochschulsicht sind insbesondere Impulse für die praxisbezogene Lehre zu erwarten, Gelegenheiten für handlungsnahe und -relevante Qualifikationsarbeiten, Studienschwerpunktprojekte sowie auf kollegialer Ebene Austauschmöglichkeiten zwischen Praxis und angewandter Wissenschaft. Wir füllen hier auch eine Lücke in der Forschung über die Lebenssituation von wohnungslosen Menschen.“

Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD): „Das Bezirksamt entwickelt seine Arbeit mit Obdach- und Wohnungslosenkonsequent weiter. Ich freue mich, dass die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin gerade auch als Lichtenberger Bildungs- und Forschungseinrichtung uns hierbei unterstützt. Wir wollen in den kommenden Monaten einen möglichst umfassenden und vor allem fundierten Blick über die Lage der obdach- und wohnungslosen Menschen in unserem Bezirk erhalten. Denn gerade Obdachlose entziehen sich oftmals einer geregelten Erfassung durch die Behörden, weswegen wir an einigen Stellen noch weiße Flecken haben. Vor dem Eindruck, dass die Zahl der in Lichtenberg lebenden Obdachlosen zu steigen scheint und auch die Bevölkerung zunehmend sensibler für die Thematik wird, müssen und wollen wir unser Engagement in diesem Bereich fortlaufend überprüfen und verbessern.“

Die Kooperationsvereinbarung wurde um 10 Uhr im Büro der Sozialstadträtin, Raum 216, presseöffentlich unterzeichnet.