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Prof. Dr. phil. Ralf Quindel

Professor, Dr. phil.,

Psychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik

Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung

 

Raum:   3.064

Telefon: 030 - 50 10 10-28

Kontakt: ralf.quindel(at)khsb-berlin.de

 

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 Forschungsbericht "Studentische Identität"

 

Zur Person

  • Psychologiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
  • Promotion in Psychologie an der LMU München
    Thema der Dissertation: Zwischen Empowerment und sozialer Kontrolle. Das Selbstverständnis der Professionellen in der Sozialpsychiatrie.
  • Vertretungsprofessur für „Entwicklungspsychologie inklusive Genderperspektive“ an der Fachhochschule Neubrandenburg
  • Seit 2005 Professur für „Psychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit und Heilpädagogik“ an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

 

Außeruniversitäre Tätigkeiten

  • Soziale Betreuung von Flüchtlingsfamilien in einer Gemeinschaftsunterkunft der Stadt München
  • Beschäftigung als Diplom-Psychologe im Sozialpsychiatrischen Dienst in München
  • Lehrkraft für Psychologie und psychologischer Praxisanleiter an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie in München
  • Honorartätigkeit als psychologischer Berater an der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Berlin-Lichtenberg
  • Seit 2007 Dozent in der Ausbildung  "Systemische Familientherapie" am ISTB in Berlin (Fürbringerstr.6)

 

Psychotherapeutische Ausbildungen

  • Analytische Gruppendynamik (GAG München)
  • Systemische Therapie und Beratung (Systemische Gesellschaft)

 

Mitgliedschaften

  • Institut Solidarische Moderne (ISM)
  • Gesellschaft für gemeindepsychologische Forschung und Praxis e.V. (GGFP)
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSV)
  • Fördermitglied des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e.V.
  • Hochschullehrerbund (hlb)
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
  • Pro Asyl

 

Buchveröffentlichungen

  • Beratung und Gesprächsführung in der logopädischen Therapie. Heidelberg: Springer. 2013. (Mit Claudia Büttner)
  • Zwischen Empowerment und sozialer Kontrolle. Das Selbstverständnis der Professionellen in der Sozialpsychiatrie. Bonn: Psychiatrie-Verlag. 2004.
  • Einsprüche. Plädoyers für eine kritische Praxis Sozialer Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Baltmannsweiler: Schneider. 2008. (Mitherausgeberinnen: Musfeld, Tamara & Schmidt, Andrea)

 

Beiträge in Sammelbänden (Auswahl)

  • Kooperation mit Eltern in pädagogischen Einrichtungen. In: Jungk, Sabine et al. (Hg.) (2011): Bildung in Vielfalt. Inklusive Pädagogik der Kindheit. Freiburg: FEL, S.189-202. (mit Yvonne Conradt)

  • Empowerment in der Erziehungsberatung mit Eltern aus bildungsfernen Milieus. In: Keupp, Heiner et al. (Hg.) (2010): Armut und Exklusion. Gemeindepsychologische Analysen und Gegenstrategien. Tübingen: DGVT-Verlag, S. 109 – 118.

  • Soziale Arbeit studieren. Wege zu einem kritisch-reflexiven Professionsverständnis. In: Musfeld, Tamara; Quindel, Ralf & Schmidt, Andrea (Hg.) (2008): Einsprüche. Kritische Praxis Sozialer Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Baltmannsweiler: Schneider, S. 197-217.
  •  Auf dem Weg zum Elternführerschein? Möglichkeiten und Grenzen von Elternkursen. In: Griese, Christiane; Levin, Anne & Schmidt, Andrea (Hg.) (2007): Mütter, Väter, Supernannies: funktionalisierende Tendenzen in der Erziehung. Baltmannsweiler: Schneider, S. 61-71.
  • Die Verortung der Subjekte im Diskurs. Verbindungen der Theorie Michel Foucaults mit psychologischen Fragestellungen. In: Mattes, Peter & Musfeld, Tamara (Hg.) (2005): Psychologische Konstruktionen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S.71-89.
  • Psychosoziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Hilfe und Kontrolle. In: Lenz, Albert und Stark, Wolfgang (Hg.) (2002): Empowerment. Neue Perspektiven für psychosoziale Praxis und Organisation. Tübingen: dgvt-Verlag. S. 129–138.
  • Alle Macht dem Wahnsinn? Empowerment in der Sozialpsychiatrie. In: Miller, Tilly und Pankofer, Sabine (Hg.) (2000): Empowerment konkret. Handlungsentwürfe und Reflexionen aus der psychosozialen Praxis. Stuttgart: Lucius und Lucius. S. 99-111.
  • Widersprüche im Bologna-Prozess. Positionierungen zum Thema "Gute Lehre". In: Klages, Benjamin et al. (Hg.) (2015): Gestaltungsraum Hochschullehre. Potentiale nicht-traditionell Studierender nutzen. Opladen: Budrich, S. 39 -58.

 

Zeitschriftenartikel (Auswahl)

  • Metaphern der Kontrolle in der Sozialpsychiatrie. In: Forum Gemeindepsychologie, 2/2014. Unter: www.gemeindepsychologie.de/fg-2-2014_02.html
  • "...nicht dermaßen regiert zu werden." Kritische Sozialpsychologie in der Tradition Michel Foucaults. In: Psychologie & Gesellschaftskritik, 142/143, 2012, S. 107-122.
  • Gesundheitsförderung in der professionellen Kooperation mit Eltern am Beispiel von Elternkursen. In: Verhaltenstherapie &psychosoziale Praxis, 41. Jg (3), 2011, S.569-578. (mit Yvonne Conradt)
  • Wahnsinn als Phänomen kultureller Abweichung. In: Gemeindepsychologie Rundbrief, Band 12, Heft 2, 2006, S. 5-15.
  • Professionelle Widerstände gegen Partizipation und Empowerment – Über die Schwierigkeiten KlientInnen als Subjekte anzuerkennen. In: Gemeindepsychologie Rundbrief, Band 8, Heft 1, 2002, S. 14-22.
  • Aus der Klinik in die Freiheit? Soziale Kontrolle in der Gemeindepsychiatrie. In: Sozialpsychiatrische Informationen, 31. Jg, Heft 4, 2001, S. 28-34.

 

 

Fachvorträge (Auswahl)

  • Ökonomisierung des Studiums. Über die Widersprüche des Bologna-Prozesses. Jahrestagung der GGFP, Bamberg, 2015
  • Zu nah dran - zu weit weg? Reflexionen zum professionellen Umgang mit Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit. Fachhochschule St. Gallen, 2014.
  • Empowerment und Sozialpsychiatrie. LOK Wien, 2013.
  • Michel Foucault und der psychiatrische Diskurs zum Wahnsinn. Ferienuni Kritische Psychologie, FU Berlin, 2010.
  • Gesundheitsförderung und Elternarbeit. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie, FU Berlin, 2010.
  • Auf dem Weg zum Elternführerschein? Möglichkeiten und Grenzen von Elternkursen. Wissenschaftliche Jahrestagung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., Frankfurt (Oder), 2007.
  • Kompetente Gesprächsführung mit Angehörigen von neurologischen Patienten. Neurologische Klinik Bad Aibling, 2007.
  • Professionelle Identitäten in der Sozialpsychiatrie. Eine diskursanalytische Untersuchung anhand qualitativer Interviews. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit e.V. in Würzburg, 2006.
  • Erziehungskompetenz in der Wissensgesellschaft. Sind Elternkurse und "Supernanny" hilfreich für verunsicherte Eltern? Fachhochschule Lausitz, 2006.
  • Zwischen technokratischer Reform und alltäglicher Beziehungsarbeit. Die Modernisierung der Sozialpsychiatrie aus der Sicht der Mitarbeiter/innen. Veranstaltung der Bayerischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie im Selbsthilfezentrum München, 2004.
  • Die Verortung der Subjekte im Diskurs. Die Theorie Michel Foucaults in der psychologischen Forschung. Kongreß der Neuen Gesellschaft für Psychologie in Berlin, 2002.
  • Empowerment und Soziale Kontrolle. Das Selbstverständnis der Professionellen in der Sozialpsychiatrie. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie in Berlin, 2002.

 

 

Aktuelle Schwerpunkte

  • Systemische Beratung und Therapie
  • Erziehungs- und Familienberatung
  • Sozialpsychiatrie
  • Gemeindepsychologie

 

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