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Prof. Dr. Ute Fischer

im Ruhestand

 

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Arbeitsschwerpunkte:

Menschen mit (schwerer) geistiger und mehrfacher Behinderung
über die gesamte Lebensspanne: 

  • Entwicklungspsychologische Aspekte
  • Familiensituation
  • Bindung und Ablösung 
  • Selbstbestimmung und Teilhabe
  • Assistenz im Sozialraum
  • Unterstützende Kommunikation
  • Sexualpädagogik, Verhaltensauffälligkeiten 
  • Wohnen, Arbeit und Freizeit
  • Zusammenarbeit zwischen Angehörigen und Mitarbeiter/-innen

Beruflicher Werdegang:

  • Psychologiestudium Freie Universität Berlin (1983 Diplom); Studienschwerpunkt: Gemeindepsychologie, Psychosoziale Beratung
  • Tätigkeit als Familien- und Einzelfallhelferin in Berlin
  • Ausbildung zur Supervisorin
  • Mehrjährige Tätigkeiten als Psychologin in Wohneinrichtungen für Erwachsene mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Berlin
  • Wiss. Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „WISTA“ („Wohnen im Stadtteil für Erwachsene mit geistiger Behinderung“) FU bzw. HU-Berlin 
  • Wiss. Mitarbeiterin in Forschung und Lehre an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften, Abteilung Geistigbehindertenpädagogik 
  • Dissertation zum Thema „Bindung und Ablösung in Familien mit Angehörigen, die als schwer geistig behindert gelten“
  • Promotion (Humboldt-Universität zu Berlin, 2008)
  • Selbständig tätig als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, 
  • Supervision, Fortbildung und Beratung von Eltern und Mitarbeiter/-innen im Bereich von Menschen mit Behinderung und ihren Familien.

 

Mitglied der DIFGB (Deutsche Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung für Menschen mit geistiger Behinderung) 

Veröffentlichungen:

Fischer, Ute (2011a): Wohnen und Leben in der Gemeinschaft – Entwicklungen und Perspektiven. In: Fröhlich, A. et.al. (Hrsg.): Schwere und mehrfache Behinderung – interdisziplinär, Band 1, Athena: Oberhausen, S. 367-387 

Fischer,Ute (2010): Wohnen und Leben in der Gemeinschaft. In: Lamers, W. et.al (Hg.): Handbuch Schwere und mehrfache Behinderung (im Druck), Heidelberg 

Fischer, Ute (2009): Autonomie in Verbundenheit. Eine qualitative Längsschnittuntersuchung zur Ablöseproblematik in Familien mit Töchtern und Söhnen mit einer schweren geistigen Behinderung. In: Janz, F.; Terfloth, K. (Hg.): Empirische Forschung im Kontext geistiger Behinderung, Heidelberg, S. 55-72 

Fischer, Ute  (2008): Autonomie in Verbundenheit – Ablöseprozesse in Familien mit erwachsenen Angehörigen, die als schwer geistig behindert gelten. Die Sicht der Eltern. Deskription und Analyse der Bedeutungsfaktoren von Ablöseprozessen aus bindungstheoretischer Perspektive. Dissertation. Humboldt-Universität zu Berlin. 

Fischer, Ute (2006): Bindung und Ablösung bei schwerer geistiger Behinderung. In: BV Lebenshilfe: Schwere Behinderung – eine Aufgabe für die Gesellschaft. Marburg,
 S. 273 – 283 

Fischer, Ute (2005): Wohnen im Stadtteil – Chancen und Probleme im nachbarschaftlichen Zusammenleben. In: Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit hohem Hilfebedarf – Schlagwort oder Lebensperspektive? Impulse – Tagungsbericht der Lebenshilfe Berlin e.V. 

Fischer, Ute (1999): „Unser Sohn, unsere Tochter wird erwachsen – geht denn das?“; Tagungsbericht Workshop Familie, 13.-15.11.1998. Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Landesverband Berlin 

Fischer, Ute (1996): „Ablösung ja – doch um welchen Preis?“, in: Selbstbestimmung. Kongressbeiträge. Lebenshilfe-Verlag, Marburg 

Zeitschriftenartikel:  

Fischer, Ute (2014): Autonomie in Verbundenheit. Der Übergang vom Elternhaus in eine außerfamiliäre Wohnform. In: Zeitschrift Teilhabe 4/2014, Jg.53, S.161-168 

Fischer, Ute (2013b): Bindung und „Ablösung“ als Voraussetzung für Teilhabe. In: Friebe, Stephan, Thoma, Birgit (Hg.) (2013): Teilhabe für Menschen mit schwerer Behinderung. Anspruch, Wirklichkeit und Möglichkeiten. Fachschule für Sozialwesen der Johannes-Diakonie Mosbach, S.48-64

Fischer, Ute (2013a): Wohnen und Leben in der Gemeinschaft. Wohn- und Lebenssituation von Erwachsenen mit hohem Betreuungsbedarf.  In: „Spuren“ Sonderpädagogik in Bayern, 1/2013. Schwere und mehrfache Behinderung, vds Bayern,
S.33-38 

Fischer, Ute (2011b):  Zeit der Herausforderungen. In:  Das Band – Erwachsenwerden. Zutritt ab 18 Jahre. Zeitschrift des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (2), S.4-8 

Fischer, Ute (2010): Bindungstheoretische Impulse für eine inklusive Pädagogik - Ansätze zur Kompetenz- und Autonomieentwicklung in der heilpädagogischen Arbeit. In: inclusion online 1/2010 

Fischer, Ute (1996): „Integration bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen Nachbarn sind!“ in: Die Randschau, Zeitschrift für Behindertenpolitik, Nr.2/96, 11. Jahrgang, S. 41 

Fischer, Ute (1996): Humane Lebenswirklichkeit. Dahlemer Forum in Berlin-Mitte: „Künstlerische Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung, auch in Berlin?“ in: Humboldt-Zeitung 9,1996/97 

Fischer, Ute (1996): „Auch Behinderte sind Nachbarn und haben Nachbarn“in: Humboldt-Zeitung, 06.06.96, Jg. 40, Ausgabe 8, S. 5 

Fischer, Ute (1995): „Selbstbestimmt leben“. Ein persönlicher Nachtrag. In: Lebenshilfe-Nachrichten Berlin, 2/95, S. 15

Buchbesprechungen: 

Fischer, Ute (2007): Buchbesprechung in Zeitschrift Geistige Behinderung 3/2007, zu: Klauß, Theo (Hg.) (2006): Geistige Behinderung – Psychologische Perspektiven, Heidelberg 

Fischer, Ute (2000): Buchbesprechung in: Geistige Behinderung 3/00, 296-299, zu U. Mattke (1999): Menschen mit geistiger Behinderung im Rollentausch verstehen. Mitarbeiterfortbildung in Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung. 

Fischer , Ute (1996): Buchbesprechung in: Geistige Behinderung 4/96, S. 371-372, zu Susanne Göbel: „Wir vertreten uns selbst!“

Vorträge und Workshops:

06.09.2014

 

Landeshauptstadt Mainz

Vortrag und workshop: „Erwachsene Eltern – Erwachsene Töchter und Söhne: Lösungsprozesse gestalten“

 

27.11.2013

 

Nachbarschaftsheim „Kiezspinne“, Berlin - Lichtenberg
Vortrag und Workshop mit Eltern zur Vorbereitung auf die sogenannte „Ablösung“

 

18./19.09.2013

 

Lebenshilfe Berlin – Tagesförderstätte  Harbigstraße Mitarbeiterfortbildung zum Thema „Zusammenarbeit mit Eltern“

 

18./19.04.2013

 

Tagung der Fachschule für Sozialwesen, Johannes-Diakonie Mosbach

Teilhabe für Menschen mit schwerer Behinderung. Anspruch, Wirklichkeit und Möglichkeiten.

Vortrag: Bindung und Ablösung“ als Voraussetzung für Teilhabe

 

05.05.2012

 

Rotenburg/Fulda, Intensivkinder Zuhause. Bundesweite Elterntagung

Vortrag zum Thema „Ablösung – ein Balanceakt für Eltern“

 

25.-27.11.2011

 

bhp – Berufs- und Fachverband Heilpädagogik e.V. 45. Bundesfachtagung Berlin, „Gemeinsame Wege – Inklusion als Anspruch und Auftrag der Heilpädagogik“

„Ablöseprozesse in Familien mit erwachsenen Angehörigen,
die als geistig und mehrfach behindert gelten“

 

11.-12.03.2011

 

Interdisziplinäre Jahrestagung München – Leben pur: Erwachsenwerden – Zukunft gestalten. Wohnen und Freizeit „Psychologische Aspekte beim Erwachsenwerden und im
Alöseprozess von Menschen mit schwerer und mehrfacher
Behinderung“

 

18.09.2010

 

Fachtagung „Schule kann für alle gelingen“,  Staatliches Schulamt Cottbus 

„Bindung und Ablösung in Familien mit Angehörigen, die als geistig behindert gelten“ - Vortrag und workshop

 

27.03.2009
 

Fachtagung „Lebens-Räume“ Dillingen/Saarland 
 Fachdienste für Menschen mit einer geistigen Behinderung Saarbrücken

  

Vortrag und workshop zum Thema 

 „Autonomie in Verbundenheit“ - 
 Ablöseprozesse in Familien mit Angehörigen,
 die als schwer geistig behindert gelten

 

05.02. 2009  

Humboldt-Universität Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften, Abteilung Geistigbehindertenpädagogik 

 Bindungstheoretische Aspekte in der Pädagogik und Andragogik von Menschen mit geistiger Behinderung

 

06.12.2008  

Sozialer Hilfeverband Strausberg e.V.  

  

Vortrag auf einer Elternversammlung

 „Erwachsenwerden und Erwachen der Sexualität 
 bei meinem Kind mit geistiger Behinderung“

 

29.01. 2008  

Lebenshilfe e.V. Cottbus 
 Vortrag auf einer Elterninformationsveranstaltung

 „Erwachsenwerden und Ablösung vom Elternhaus“

 

14.03. 2006  

Lebenshilfe e.V. Straussberg 
 Vortrag auf einer Elterninformationsveranstaltung

 „Chancen der Ablösung vom Elternhaus“

 

22.-24.09.05  

Kongress der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Magdeburg

  

Schwere Behinderung – eine Aufgabe für die Gesellschaft:

  „Bindung und Ablösung bei schwerer geistiger Behinderung“

 

21.10.2000  

Tagung für Eltern und Fachleute am SPZ der Ruppiner Kliniken 

  

 

Vortrag und Arbeitsgruppe zum Thema 

 „Loslösen und Loslassen“ - Ein Balanceakt der Eltern zwischen „Fürsorge“ und Begleitung in ein selbstbestimmtes Leben

 

14.11.1998

 

Fachtagung “Workshop Familie“   

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Landesverband Berlin

  

Vortrag und Arbeitsgruppe zum Thema 
 „Unser Sohn, unsere Tochter wird erwachsen - geht denn das?“

 
27.08.1997

 

Betreuungsverein der Lebenshilfe Berlin   

„Ablösung vom Elternhaus – Chance zu Verselbständigung und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit geistiger Behinderung

 

 

Veröffentlichungen zum Forschungsprojekt „WISTA“ („Wohnen im Stadtteil für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung“)

 

M.Th. Hahn; Fischer, U.; Klingmüller, B.; Lindmeier, Ch.; Reimann, B.; Richardt, M.; Seifert, M. (Hrsg.) (2004): Warum sollen sie nicht mit uns leben? Stadtteilintegriertes Wohnen von Erwachsenen mit schwerer geistiger Behinderung und ihre Situation in Wohnheimen. Reutlingen, Diakonie-Verlag

Fischer, U. (1998): THE WISTA RESEARCH PROJECT: Community living for adults with severe mental handicaps. In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) 6. European Congress on Research in Rehabilitation. Improving Practice by Research. Frankfurt/M 

Fischer, U.; Hahn, M. Th.; Lindmeier, Chr.; Reimann, B.; Richardt, M. (Hrsg.) 1998:

Wohlbefinden und Wohnen von Menschen mit schwerer geistiger Behinderung. Tagungsbericht des Projektes WISTA 1997, Reutlingen 

Fischer, U.(1998): Wohlbefinden aus Elternsicht. In: Fischer, U.; Hahn, M. Th.; Lindmeier, Chr.; Reimann, B.; Richardt, M. (Hrsg.) 1998: Wohlbefinden und Wohnen von Menschen mit schwerer geistiger Behinderung. Reutlingen 

Fischer, U.; Hahn, M. Th.; Klingmüller, B.; Seifert, M. (Hrsg.) (1996): Urbanes Wohnen für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung. Berliner Beiträge zur Pädagogik und Andragogik von Menschen mit geistiger Behinderung. Reutlingen 

Fischer, U.(1996): Bedürfnisse von Menschen mit schwerer geistiger Behinderung. Möglichkeiten der Realisierung im stadtteilintegrierten Wohnen.

In: Fischer, U., Hahn, M. Th., Klingmüller, B., Seifert, M. (Hrsg.) (1996): Urbanes Wohnen für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung, S. 155-171

Fischer, U. (1996): Das Wohnmodell WISTA. Wohnen im Stadtteil von Erwachsenen mit schwerer geistiger Behinderung. In: Fischer, U.; Hahn, M. Th.; Klingmüller, B.; Seifert, M. (Hrsg.), 261-268

Fischer, U.; Hahn, M. Th. (1996): Das Projekt WISTA. Wohnen im Stadtteil für Erwachsene, die als schwer geistig behindert gelten. In: Humboldt-Spektrum 4/96, 52-57

Fischer, U. (1996): „Urbanes Wohnen für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung“ Tagungsbericht. In: Humboldt-Spektrum 1/96, S. 62-63

Fischer, U.; Klingmüller, B. (1995): Wohnen im Stadtteil für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung. In: Wohnen heißt zu Hause sein. Handbuch für die Praxis gemeindenahen Wohnens von Menschen mit geistiger Behinderung, S. 85 - 90, Bundesvereinigung Lebenshilfe (Hrsg.) Lebenshilfe-Verlag

Fischer, U.(1994): Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung in ihrer neuen Lebenssituation. In: U. Fischer, M. Th. Hahn, B. Klingmüller, M. Seifert (Hrsg.): WISTA Experten-Hearing 1993. Wohnen im Stadtteil für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung, S. 19-28

Fischer, U.; Seifert, M. (1993): „Noch immer vegetieren viele geistig Behinderte in Kliniken vor sich hin“  In: FU-Nachrichten, Magazin der Freien Universität Berlin, 12/93

 

Vorträge zum Forschungsprojekt „Wista“:

13.04.2005  

Fachtag „impulse“ der Lebenshilfe Berlin

 „Wohnen im Stadtteil – Chancen und Probleme im nachbarschaftlichen Zusammenleben“
22.03.1999  

College of Judea and Samaria, Ariel (Dep. der Bar-Ilan Universität, Haifa) 

 Gastvortrag zur Wohn- und Lebenssituation von Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung in Deutschland: Historische Entwicklung und aktueller Stand
Sept. 1998  

Deutsch-Israelischer Verein, Fachhochschule Heidelberg

  

Internationale Konferenz: 

  

 „Integration in die Gemeinde, Wege aus der Isolation”

 „Community based living for adults with severe intellectual disabilities and challenging behaviour”
Juni 1998  

Humboldt-Universität Berlin, 

  

6. European Congress on Research in Rehabilitation
 Improving Practice by Research

 “THE WISTA RESEARCH PROJECT: Community living
 for adults with severe mental handicaps”
20.04.1998  

Rehabilitationszentrum Ost

  

Fachtagung zum gemeinwesenintegrierten Wohnen

  

Schollene, Sachsen-Anhalt

  

„Wohlbefinden von Erwachsenen mit schwerer geistiger Behinderung im gemeinwesenintegrierten Wohnen“

 - Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt WISTA
Sept. 1997  

Humboldt-Universität Berlin, 

  

Abschlusstagung des Forschungsprojektes WISTA: „Wohlbefinden und Wohnen von Menschen mit schwerer geistiger Behinderung“ 

 „Wohlbefinden aus Elternsicht“
Juni 1995  

Humboldt-Universität Berlin 

  

Konferenz „Urbanes Wohnen für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung“

  

1. „Bedürfnisse von Menschen mit schwerer geistiger Behinderung“

- Möglichkeiten der Realisierung im stadtteilintegrierten Wohnen

 2. Das Wohnmodell „WISTA“ - Wohnen im Stadtteil für Erwachsene mit schwerer geistiger Behinderung

 

Diverse weitere Präsentationen des WISTA - Forschungsprojekts und -Wohnmodells