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Prof. Dr. jur. Christian Bernzen

Professor, Dr. jur., Rechtsanwalt

 

Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik für das Lehrgebiet BGB/Familienrecht und Kinder- und Jugendrecht

Adresse: Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin
Raum: 3.042
Telefon: 030-50 10 10 52
Sprechstunde:

 

Kontakt: christian.bernzen(at)khsb-berlin.de

   

 

Werdegang:

  • 19.08.1962 Geburt in Neuß
  • 1983-1992 Engagement in unterschiedlichen Leitungspositionen in der katholischen Jugendverbandsarbeit innerhalb des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), zuletzt stellvertretender Bundesvorsitzender des BDKJ mit Zuständigkeiten für Internationales, Rechtsfragen und freiwillige soziale Dienste
  • 1984-1990 Studium der Rechtswissenschaft an der Uni Hamburg
  • 3.11.1993 Promotion zum Dr. jur. durch den Fachbereich Rechtswissenschaft I der Universität Hamburg, Thema der Dissertation: Die rechtliche Stellung der freien Träger der Jugendhilfe im neuen Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII), Betreuer: Prof. Dr. Werner Thieme
  • seit dem 14.11.1994 Rechtsanwalt bei
    "BERNZEN SONNTAG Rechtanwälte"
  • 30.12.1999 Zulassung als Rechtanwalt beim Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg
  • seit 1.4.2004 Mitglied des Anwaltsgerichtshofs Hamburg
  • seit 2004 Mitarbeit im Redaktionsbeirat von „sozialrecht aktuell“
  • seit 2005 Professor für Rechtsfragen der sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • seit 2007 Schatzmeister der SPD-Landesorganisation Hamburg
  • seit 2009 Geschäftsführer von „BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft“
  • seit 2009 Mitglied im Aufsichtsrat von St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH/Mayen
  • seit 2010 Mitglied des Rechtsträgers für den 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg 2013
  • seit 2012 Mitglied und stellvertretenden Vorsitzender des Aussichtsrates von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG

 

Lehrtätigkeiten:

  • 1992/1993 Lehrauftrag an der Universität Rostock
  • 1999-2002 Gastprofessor an der Katholischen Fachhochschule Berlin für das Gebiet "Kinder- Jugendhilferecht"
  • 2003-2005 Gastprofessor an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland
  • seit 2005 Professor für Rechtliche Grundlagen der sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

 

Publikationen:

  • Neue Wege in der Jugendförderung, Zentralblatt für Jugendrecht 1988, S. 250 ff (gemeinsam mit Dr. Uwe Bernzen)
  • Positionen und Gedanken aus der katholischen Jugendarbeit zum Problem des Rechtsextremismus in Deutschland, in: Bodwig, Hessels, Mahlberg (Hrsg.), Die schleichende Gefahr, Klartext Verlag, Essen 1990
  • Abgeordnetenstatus und Repräsentation, Zeitschrift für Parlamentsfragen 1990, S. 393 ff (gemeinsam mit Detlef Gottschalck)
  • Zukunft der Jugendarbeit, in: Wiesner/Zarbock (Hrsg.), Das neue Kinder und Jugendhilfegesetz (KJHG), Carl Heymanns Verlag, Köln, 1991 S. 239 ff
  • Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG), in: Jugendhaus Düsseldorf (Hrsg.), Reader zum neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz, Düsseldorf, 1992 S. 16 ff
  • Zum KJHG als rechtliche Grundlage der Jugendhilfe, in: Jugendhaus Düsseldorf (Hrsg.), Nach einem Jahr - Erste Bewertungen des neuen Kinder- und Jugendhilferechts, Düsseldorf 1992, S. 18 ff.
  • Jugendarbeit auf dem Weg zur Jugendsozialarbeit?, in: Kreft/Münder, Quo vadis Jugendhilfe?, ISKA, Nürnberg 1991, S. 87 ff.
  • Mitarbeit bei Jans/Happe/Saurbier/Maaß, Kinder- und Jugendhilferecht, Loseblattkommentar, Deutscher Gemeindeverlag, Köln (§§ 11-15, 74, 75 SGB III, Art. 22 KJHG)
  • Verfassungsdurchbrechung in Hamburg am Beispiel des geplanten Abgeordnetengesetzes, Zeitschrift für Parlamentsfragen 1993, 91 (gemeinsam mit Detlef Gottschalck)
  • Finanzierung und rechtliche Struktur von Kindergärten aus europäischer Perspektive, Forum Jugendhilfe 4/93
  • Die rechtliche Stellung der freien Jugendhilfe - Systematische Darstellung -, Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1993
  • Rechtsanspruch der Jugendverbände auf Förderung, Forum Jugendhilfe 1/95
  • Anerkennungsgrundsätze für freie Träger der Jugendhilfe, Forum Jugendhilfe 4/95 (gemeinsam mit Josef Niehaus)
  • Perspektivenwechsel in der Jugendhilfe, in: VfK/AGJ (Hrsg.), Jugendhilfepraxis im Wandel, Bonn, 1996 (gemeinsam mit Hartmut Gerstein)
  • Aufgaben, Kompetenzen und Zuständigkeiten des Landesjugendhilfeausschusses, Zentralblatt für Jugendrecht 1996, 17
  • Einführung in das deutsche Privatrecht, Oldenbourg, München 1996 (gemeinsam mit Dr. Frank Diedrich)
  • Freie Träger in der Kindertagesbetreuung, Jugendwohl 1996, 563
  • Bürgerrechte, staatliche Leistungen und öffentliche Finanzen - Finanzierungsmodus wird überprüft, Jugendpolitik 4/97, S.30
  • Hamburgisches Jugendhilferecht, Mauke, Hamburg 1998 (gemeinsam mit Andreas Borsutzky und Peer-Oliver Villwock)
  • Lobbyarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, BDKJ-Journal 7+8/99, S. 11
  • Jugendhilfe und Flüchtlinge, Forum für Kinder- und Jugendhilfe 4/1999, S. 61
  • DVU unterliegt vor dem Oberverwaltungsgericht - Jugendhilfeausschüsse sind Jugendhilfeausschüsse - auch in Hamburg, Forum für Kinder- und Jugendarbeit 1/2000, S. 76
  • Lob der Familie, in: W. Thierse (Hrsg.), Religion ist keine Privatsache, Patmos, Düsseldorf 2000, S. 293. ff
  • Organisation und Ethik, Mitteilungsblatt Bayerisches Landesjugendamt Nr. 5, 2000, S. 1
  • Erziehen. Aber wozu?, Die Zeit 14.9.2000, S.7
  • Gerichtliche Hilfe für die Verwaltung in Hamburg bei der Einhaltung des Jugendhilferechts, Punktum 4/2000, S. 19
  • Werden Trägerpluralität und das Wunsch- und Wahlrecht durch bestimmte Finanzierungsformen und Aufgabenbereiche regionaler Gremien eingeschränkt? in: J. Schröder, Sozialraumorientierung und neue Finanzierungsformen, Expertenklausur, Dokumentation der Ergebnisse, Bonn 2001
  • Freiheit ermöglichen - De-Institutionalisierung als Leitlinie der Sozialpolitik, in: S. Schmidt/M. Wedell, „Um der Freiheit willen ... !“, Herder, Freiburg 2002, S. 192
  • Internatsunterbringung als Jugendhilfe?, ZfJ 2002, 423
  • „Geschlossene Unterbringung für minderjährige Straftäter und Maßnahmen der Jugendhilfe zur Stärkung der Erziehungsverantwortung der Eltern“, unsere jugend, 2003, S. 323
  • Die Beteiligung der freien Träger der Jugendhilfe in den bezirklichen Jugendhilfeausschüssen, punktum 4/03 S. 14 (gemeinsam mit Andreas Borsutzky)
  • Beispiele und Ansatzpunkte wirkungsorientierter Vertragsgestaltung auf dem Gebiet der sozialen Dienste unter besonderer Berücksichtigung der Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGV VIII; Bonn 2003 (gemeinsam mit Jasmin Asghari, Andreas Borsutzky, Andy Grote und Jan W. Schröder) (www.msbh.de)
  • Ergebnisorientierte Steuerung in der sozialen Arbeit in: Neues Verwaltungsmanagment 04/2005 Abschnitt C 4.3, 2005
  • Was passiert mit dem Kind der alleinerziehenden Kapitänin?, Sozialrecht aktuell 2005, 86
  • Wie viel Konkurrenz darf sein? Anmerkungen zu zwei Gerichtsbeschlüssen in Sachen Ausschreibungsverfahren Jugendhilfe, Sozialrecht aktuell 2005, 137
  • Wirkungsorientierte Vereinbarungen, Blickpunkt Jugendhilfe 4/2005, S. 4
  • Einführung in das Kinder- und Jugendhilferecht, Stuttgart 2005
  • Auswirkungen zunehmender Mobilitätsanforderungen auf die Organisation staatlicher Hilfesysteme, in: Neues Verwaltungsmanagment 12/2005, Abschnitt C 2.9 2005 (gemeinsam mit Larissa Wocken)
  • Gutachten zur Durchführung der geschlossenen Unterbringung in der Einrichtung Feuerbergstraße, Hamburg 2005 (gemeinsam mit Uwe Bernzen, Andreas Borsutzky, Matthias Brandes, Andy Grote, Günter Harringer, Andreas Lubitz, Gerwin Sonntag und Larissa Wocken) (www.msbh.de)
  • Warum Vorsorgeuntersuchungen für Kinder keine Pflicht werden dürfen und wie der Schutz von Kindern vor Verwahrlosung verbessert werden kann, Forum Jugendhilfe 1/2006, S. 66
  • .Wirkungsorientierung in der sozialen Arbeit – wem nutzt das?, Sozialrecht aktuell 2007, 17 (gemeinsam mit Stephanie Duus)
  • Kinderrechte in die Verfassung, Forum – Jugendhilfe, 2/2007, S. 63
  • Sozialrecht als Menschenrecht in: Johannes Pepelnik / Harald Karl, Sozialhilferecht der Bundesländer, Wien 2008, S. 11
  • Rezension zu: Andreas Möckel, Geschichte der Heilpädagogik in socialnet.de (gemeinsam mit Anne Gidion)
  • Sozialraumorientierung ohne Sozialraumbudget?, RdJB 2008, 64
  • Inklusion statt Strafe? Normative Implikationen der Jugendsozialarbeit mit delinquenten Jugendlichen, ICEP argumente, 1. Ausgabe 2008
  • Kein guter Ort zum Aufwachsen – Perspektiven nach dem Ende der „Geschlossenen Unterbringung Feuerbergstraße“, ZJJ 2008, S. 175 (gemeinsam mit Johanna Gimm)
  • Mitarbeit an Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) (Hrsg.), Kinder- und Jugendhilferecht von A-Z, München 2008
  • Urteilsanmerkung zum Thema Einkommen und kostenloses Mittagessen, SGb 2008, 669
  • Eingliederungshilfe muss Vorrang vor Pflege haben, neue caritas, Heft 7 2009, S. 21
  • Rezension zu: Otto Speck, System Heilpädagogik. Eine ökologisch reflektierte Grundlegung in: sozialnet.de (gemeinsam mit Anne Gidion)
  • Der Kinderschutzauftrag der Jugendhilfe in der Kinder- und Jugendarbeit, dj 2009, 530
  • Jugendkriminalität und Jugendstrafrechtspflege in: Bernd Ahrbeck, Marc Willmann (Hrsg.), Pädagogik bei Verhaltensstörungen, Stuttgart 2010
  • Rezension zu: Michael Fingerle/ Stephan Ellinger, Sonderpädagogische Förderprogramme im Vergleich in: socialnet.de (gemeinsam mit Anne Gidion) 
  • Rechtliche Grundlagen der Jugendarbeit in: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft, Fachgebiet Jugend und Jugendarbeit, hrsg. Thomas Rauschenbach und Stefan Borrmann, Juventa, www.erzwissonline.de
  • Urteilsanmerkung zu dem Urteil des 8. Senats des BSG vom 19.05.2009 - B 8 SO 4/08 R , SGb 2010, 418 (gemeinsam mit Christian Grube) 
  • Auswahlwehrpflicht: eine zeitgemäße Weiterentwicklung der allgemeinen Wehrpflicht? Sicherheit und Frieden 2010, 110 ( gemeinsam mit Christoph Bertram)
  • Inklusion und Institution – Anforderungen aus einem Paradigmenwechsel, Forum Sozial, 1/2011, S. 24 
  • Kinderrecht und Kinderarmut, Berlin 2011 (gemeinsam mit Juliane Gringer, Melanie Kößler und Sabine Skutta)
  • Trügerische Hoffnung auf den guten Staat, np 2011, 480 
  • Die Perspektive der eigenen Würde jedes jungen Menschen und das Taschengeld, einblick Sommersemster 2012, S. 20
  • Der Graben zwischen SGB XI und SGB XII. Referenzbedarf und Perspektiven für Menschen mit Behinderungen im Alter in: Alter und Behinderung – Behinderung und Alter, hrsg. Deutsches Rotes Kreuz, Berlin 2012, S. 40 
  • Das Taschengeld und die eigene Würde jedes jungen Menschen, deutsche jugend 2012, S. 414
  • Freiheit! Aber der Sozialstaat?, Hirschberg 2012, 681

 

 

Mitgliedschaften:

  • seit 1989 Mitglied des Fachausschusses „Recht und Organisation der Jugendhilfe“ der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ), 1994-1997 und seit 2001 dessen Vorsitzender
  • 1989-1992 und 1995-2003 Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, 1997-2001 dessen Vizepräsident
  • 1992-1997 Mitglied der Deputation der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg (mit einer Unterbrechung)
  • 1998-2004 Vorsitzender des „94. Deutscher Katholikentag e.V.“
  • 1998-2000 Mitglied der Enquetekommission „Jugendkriminalität“ der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
  • 1999-2000 Mitglied der Kommission "Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr" („Weizsäcker- Kommission“)
  • 2001-2005 Mitglied der Deputation der Behörde für Soziales und Familie der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Hamburgischer Anwaltsverein
  • Überseeclub
  • Mitglied in der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg

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