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Prof. Dr. phil. Lydia Maria Seus

Professorin, Dr. phil., Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Kriminologin 

Soziologie in der Sozialen Arbeit

 

Schwerpunkte

Kriminologie,

Jugendsoziologie,

Geschlechtersoziologie,

Qualitative Sozialforschung

 

Raum:   1.034  

Telefon: (030) 501010-33

Sprechstunde:

Mittwoch: jeweils von 10 - 11 Uhr

 

Kontaktlydia.seus(at)khsb-berlin.de

 

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Lehrmaterialien:

 

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Beruflicher Werdegang:

  • geboren am: 21. August 1954
  • Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (seit 2002) 
  • Studium der Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz und an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz 
    Diplomarbeit: „Bandenbildung als besondere Ausprägung von peer-group-Verhalten“ 
  • Aufbaustudium der Kriminologie an der Universität Hamburg 
    Diplomarbeit: „Radikale Kriminologie – Entwicklungen, Strömungen und Perspektiven“ 
  • Promotion zur Dr. Phil., Thema der Dissertation: „Anpassen oder Aufbegehren? Reaktionsformen von Hauptschülerinnen auf soziale Kontrolle und deren Auswirkung auf ihren beruflichen Qualifikationsprozess.“ 
  • Professur für soziologische Grundlagen der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte:

  • Soziologie des abweichenden Verhaltens 
  • Geschlecht + Abweichung 
  • Jugendsoziologie 
  • Geschlechtersoziologie 
  • Qualitative Sozialforschung

 

Funktionen an der KHSB:

  • Mitglied des Prüfungsausschusses
  • Kontaktdozentin für Arbeitsfelder im Bereich „Dienste und Hilfen für straffällig gewordene Jugendliche“ 
  • Mitglied der Kontaktdozentenkonferenz

 

Mitgliedschaft und Mitarbeit in Gremien der Wissenschaft, des Hochschulwesens, der Kirche und der Gesellschaft:

  • Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Kriminologischen Journals 
  • Mitglied in der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GIWK) 
  • Mitglied der Sektion „Genderperspektiven“ der GIWK 
  • Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. 
  • Mitglied im Arbeitskreis Junger KriminologInnen (AJK) 
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Frauen- und Geschlechterforschungseinrichtungen an Berliner Hochschulen (afg)
  • Mitglied der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an Berliner Hochschulen (LaKoF)

 

Ausgewählte wissenschaftliche Publikationen:

Monographien

  • Seus, Lydia: Zur Delinquenz ausländischer Jugendlicher. Wiesbaden, 1981 (mit Hamburger, F.; Wolter, O.) 
  • Seus, Lydia: Radikale Kriminologie. Die Rekonstruktion zweier Jahrzehnte Wissenschaftsgeschichte Großbritanniens. Pfaffenweiler 1991 (mit van den Boogaart, H.) 
  • Seus, Lydia: Soziale Kontrolle von Arbeitertöchtern. Eine kriminologische Studie über junge Frauen im Berufsbildungssystem. Pfaffenweiler 1993 
  • Seus, Lydia: "Lehre tut viel...": Berufsbildung, Lebensplanung und Delinquenz bei Arbeiterjugendlichen. Münster 1997 (mit Dietz, G.; Matt, E. und Schumann, K.F.)

Aufsätze

  • Seus, Lydia: Artikel in sechs Begleitbüchern zum Fernsehkolleg "Schulschwierigkeiten und Gesundheitserziehung", 1981-83 
  • Seus, Lydia: Über die Unmöglichkeit, Politik durch Pädagogik zu ersetzen. Reflexionen nach einer Untersuchung "Bedingungen und Verfestigungsprozesse der Delinquenz bei ausländischen Jugend­Jugendlichen". In: Unter­richtswissenschaft 1981, Nr.2, S. 158-167 (mit Hamburger, F.; Wolter, O.) 
  • Seus, Lydia: "Towards a Socialist Crime Prevention". In: Kriminologisches Journal, Heft 3, 1988, S. 265-278 (mit van den Boogaart, H.) 
  • Seus, Lydia: Stolpersteine an der ersten Schwelle: Selektion, Aspiration und Abkühlung in Schule und Berufs­aus­bildung. In: Leisering, L./Geissler, B./Mergner, U./Rabe-Kleberg, U. (Hrsg.): Moderne Lebensläufe im Wandel. Weinheim 1993, S. 27-45 (mit Mariak, V.) 
  • Seus, Lydia: Die Auswirkungen schulischer sozialer Kon­trolle auf Bildungsoptionen von Hauptschülerinnen. In: Friese, M./Lösch-Sieveking, G. (Hrsg.): Junge Frauen an der "ersten Schwelle". Diskrete Diskrimi­nierung in der Schule und im Berufsfin­dungsprozeß. "Arbeit und Bildung", Universität Bremen, Bd. 23, 1993, S. 96-114 
  • Seus, Lydia: Anpassen oder Aufbegehren? Training women to know their place. In: 5. Beiheft des Krimino­logis­chen Journals: Geschlechterverhältnis und Kriminologie, hrsg. von M.Althoff\S.Ka­ppel, Weinheim 1995, S.95-109 
  • Seus, Lydia: Health risks and deviance in the transition from school to work. In: Schulenberg, J./Maggs, L./Hurrelmann, K. (Hrsg.): Health Risks and Developmental Transitions During Adolescence. Cambridge 1997, S. 372-391 (mit Matt, E. und Schumann, K.F.) 
  • Seus, Lydia: Hauptschulabgängerinnen im Abseits. Ein kriminologischer Blick auf Selektionsprozesse im beruflichen Ausbildungssystem. In: Diskurs 1997, 7 (2), S. 82-87 
  • Seus, Lydia: "Men's Theories and Women's Lives": Geschlechtsspezifische Auswirkungen der sozialen Kontrolle. In: Nationales Forschungsprogramm 40: "Gewalt im Alltag und Organisierte Kriminalität". Bern1998, Bulletin Nr. 2, S.30-64 
  • Seus, Lydia: Lebensverlauf und Delinquenz in der Jugendphase – Ergebnisse der Bremer Längsschnittstudie über AbgängerInnen aus Haupt- und Sonderschulen. In: Internationale Perspektiven in Kriminologie und Strafrecht. Festschrift für Günther Kaiser zum 70. Geburtstag. Hrsg. von H.-J- Albrecht u.a. (1998). Berlin. S. 1109-1137 (mit Schumann, K.F.; Prein, G.) 
  • Seus, Lydia: "Böse Jungen - Brave Mädchen": Abweichendes Verhalten und die soziale Konstruktion von Geschlecht. In: Müller, S./Peter, H. (Hrsg.): 1998: Kinderkriminalität. Opladen, S. 139-161 
  • Seus, Lydia: „Müßiggang ist aller Laster Anfang?“ Beziehungen zwischen Erwerbslosigkeit und Delinquenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In: Soziale Probleme 1999, 10. Jg., Heft 1, S. 43-74 (mit Prein, G.) 
  • Seus, Lydia: „The devil finds work for idle hands to do” the relationship between unemployment and delinquency. In: Fielding, N./Clarke, A./Witt, R. (eds.) (2000): The Economic Dimensions of Crime. HoundmillsBasingstoke: Macmillan Press LTD, S. 193-210 (mit Prein, G.) 
  • Seus, Lydia: Zwischen Überanpassung und Devianz. Hindernisse auf dem Weg in eine ‚Normalarbeitsbiographie‘ bei bildungsbenachteiligten Jugendlichen. In: Mansel, J./Ulbrich-Herrmann, M./Schweins, W. (Hrsg.): Zukunftsperspektiven Jugendlicher. Wirtschaftliche und soziale Entwicklungen als Herausforderung und Bedrohung für die Lebensplanung. Weinheim und München 2001, S. 105-117 
  • Seus, Lydia: Doing Gender While Doing Crime? Soziale Kontrolle und Geschlecht in der Kriminologie. In: Born, C./Krüger, H. (Hrsg.): (2001): Individualisierung und Verflechtung. Geschlecht und Generation im Lebenslaufregime. Weinheim und München, S. 109-137 
  • Seus, Lydia: Per Doppelpass ins Abseits! Zur Kontinuität von Interpretations- und Handlungsmustern in Arbeitsmarkt und Strafjustiz und deren Konsequenzen. In: Leisering, L./Müller, R./Schumann, K. F. (Hrsg.): (2001): Institutionen und Lebensläufe im Wandel. Institutionelle Regulierungen von Lebensläufen. Weinheim und München, S. 157-189 (mit Prein, G.; Panter, R.) 
  • Seus, Lydia: „Irgendwas ist schiefgegangen im Prozess der Emanzipation“ – Frauen und Abweichung. In: Anhorn, R./Bettinger, F. (Hrsg.) (2002): Kritische Kriminologie und soziale Arbeit. Grundlagentexte Soziale Arbeit. Weinheim und München, S. 87-111 
  • Seus, Lydia: Nach der zweiten Schwelle: Zur Bedeutung der beruflichen Etablierung im Lebensverlauf. In: Schumann, K. F. (Hrsg.) (2003a): Berufsbildung, Arbeit und Delinquenz. Bremer Längsschnittstudie zum Übergang von der Schule in den Beruf bei ehemaligen Hauptschülern. Band 1. Weinheim und München, S. 175-213 (mit Grobbin, A.; Prein, G.; Reyels, W.) 
  • Seus, Lydia: Methoden der Untersuchung. In: Schumann, K. F. (Hrsg.) (2003b): Delinquenz im Lebensverlauf. Bremer Längsschnittstudie zum Übergang von der Schule in den Beruf bei ehemaligen Hauptschülern. Band 2. Weinheim und München, S. 35-67 (mit Böttger, A., u.a.) 
  • Seus, Lydia: Stigmatisierung in dynamischer Perspektive. In: Schumann, K. F. (Hrsg.) (2003b): Delinquenz im Lebensverlauf. Bremen (mit Prein, G.) 
  • Seus, Lydia: Überraschende Beziehungen: Lebenslauf, Kriminalität, Geschlecht. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft 43/2003: Soziologie der Kriminalität, hrsg. von Oberwittler, Dietrich/ Karstedt, Susanne; S. 215-240 (mit Prein, G.) 
  • Seus, Lydia: "Unter Mackers is' das so" - Subjektive Deutungsmuster von Gewalt und die Konstruktion von Männlichkeiten. In: Kawamura-Reindl, G./Halbhuber-Grasser, L./Wichmann, C. (Hrsg.) (2007): Gender Mainstreaming - ein Konzept für die Straffälligenhilfe? Freiburg, S. 69-92

 

Ausgewählte Vorträge seit 1994:

  • Seminar an der Universität Lüneburg (1994): Frauen auf Abwegen
  • 13. Welt-Kongress der Soziologie. Bielefeld (1994): “Thank God, It’s Friday“: Deviance and Work in the Transition to Adulthood (mit Dr. V. Mariak)
  • Workshop on Longitudinal Research on the Transition from Adolescene to Adulthood. Bremen (1995):”Transition From School to Work: The Impact of Different Pathways on Delinquency” (mit Dr. V. Mariak)
  • Tagung des Arbeitskreises Junger Kriminologen: “Moralisieren und Sanktionieren in der Kritischen Kriminologie”. Gelnhausen (1995):Die Kriminologie, das Geschlechterverhältnis und andere binäre Klassifikationen
  • Fachtagung Kinderkriminalität“ im Jugendhof Vlotho. Vlotho (1997):Böse Buben – liebe Mädchen: Ist die Kriminalität auch bei Kindern männlich?
  • Vortragsreihe: Fragen und Ergebnisse der Frauenforschung zum Thema „Lebensentwürfe und Alltag“. Bremen (1997):Freuen im Abseits – ein kriminologischer Blick auf Hauptschülerinnen im Ausbildungssystem
  • Methodenseminar „Gender“ des NFP (NationalenForschungsProgramm) 40: Gewalt im Alltag und organisierte Kriminalität. Aarau, Schweiz (1997):Men’s Theories and Women’s Lives. Umsetzung der Prämissen für eine geschlechtergerechte Forschung
  • Tagung der Sektion „Feministische Kriminologie“. Bremen (1997):Soziale Konstruktion von Geschlecht und Abweichung
  • 21. Tübinger Sozialpädagogikertag: „Kinder, Kriminalität und Pädagogik“. Tübingen (1997):Kinderkriminalität und die Konstruktion von Sozialer Geschlechtszugehörigkeit
  • Ringvorlesung der Institute für Erziehungswissenschaft (Abteilung Sozialpädagogik) und Kriminologie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung: „Krimminelle Jugend“. Tübingen (1998):Mädchenkriminalität
  • Tagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises. Betzendorf (1998):Müßiggang ist aller Laster Anfang? (mit G. Prein)
  • Kongress für Soziologie, Sektion: „Soziale Probleme, Soziale Kontrolle“. Freiburg (1998):Ent-grenzte Kontrolle – Be-grenzte Kontrolle? (mit G. Prein)
  • Feministischer Juristinnentag. Bremen (1999):Jenseits justitieller Regelungen: Soziale Kontrolle von Frauen
  • Tagung der Sektion der DVJJ. Fischbachau (1999):Bravsein hat seinen Preis: Mädchen zwischen Anpassung und Widerstand
  • Tagung „Lebenswelten und Perspektiven junger Menschen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung“ des Zentrums für Kinder- und Jugendforschung und der Sektion Jugendsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) an der Universität Bielefeld. Bielefeld (2000):Zwischen Überanpassung und Devianz. Hindernisse auf dem Weg in eine ‚Normalbiographie’ bei bildungsbenachteiligten Jugendlichen (mit A. Böttger)
  • Jahrestag des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises (NKG). Vitte auf Hiddensee (2000):Risikobiographien bei Bildungsbenachteiligten“ (mit A. Böttger)
  • Ringvorlesung „Kritische Kriminologie und Soziale Arbeit“ der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt. Darmstadt (2000):Irgendwas ist schiefgegangen im Prozeß der Emanzipation“ – Junge Frauen und Abweichung
  • Jahrestagung des Norddeutschen Kriminologischen Gesprächskreises (NKG). Bad-Sägeberg (2001):
    Konstruktion von Männlichkeit und Delinquenz

 

Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekte:

  • Zur Delinquenz ausländischer Jugendlicher (Laufzeit 18 Monate), gefördert vom Bundeskriminalamt Wiesbaden 
  • Berufsverlauf und Delinquenz (Laufzeit 12 Jahre, 1988 - 2000) am Sonderforschungsbereich 186 der Universität Bremen, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

 

  Virtuelle Handapparate in der Bibliothek der KHSB

 

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