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Lehre und Praxis

Lehre und Studium an der KHSB sind durch eine enge Verzahnung von wissenschaftlicher Theorie und beruflicher Praxis charakterisiert.
Handlungsfeldbezug, die Orientierung an gesellschaftlichen Herausforderungen und den Professionen des Sozialwesens sind Grundpfeiler in den Bachelor- und Masterstudiengängen (s. auch Transferstrategie der KHSB).

Curricular fest verankerte Formate dieser Verzahnung und des Transfers in der Lehre sind:

Studienschwerpunkte im Bachelorstudium (SSP)

Studienintegrierte Praxis im Bachelorstudium

Projektarbeit im Bachelor- und Masterstudium

Berufsbegleitend und tätigkeitsbegleitend studieren

Weitere Transferstrukturen

Studienschwerpunkte im Bachelorstudium

Im fünften und sechsten Semester vertiefen die Studierenden in den Bachelorstudiengängen Soziale Arbeit, Kindheitspädagogik und Heilpädagogik ihr Wissen exemplarisch in den Studienschwerpunkten (SSP). Zentraler Baustein ist das Schwerpunktseminar, welches beispielhaft Fragestellungen und Problemfelder des Berufsfelds anhand von Theorien reflektiert und analysiert und darauf bezogene  Handlungskonzepte und Methoden des jeweiligen Berufsfelds erarbeitet.

Ein weiterer Baustein ist die Projektarbeit. Aufbauend auf den Inhalten des Studienschwerpunktseminars entwickeln die Studierenden, durch Lehrende  begleitet, eigene Projekte, die sie in die Praxis umsetzen/in Kooperation mit Adressat_innen und Partner_innen aus der Praxis und abschließend evaluieren.

Folgende SSP können gewählt werden:

  • Geschlechterbewusste Soziale Arbeit
  • Familien- und Lebensweltbezogene Soziale Arbeit
  • Gesundheitsorientierte Soziale Arbeit
  • Partizipative Gestaltung von Prozessen der Bildung und Erziehung von Kindern und der Familienbildung
  • Interkulturelle Soziale Arbeit
  • Stadtteilorientierte Soziale Arbeit
  • Inklusive Bildung und Beratung
  • Soziale Unterstützung, Aktivität und Teilhabe

Stand: 06.07.2017, Änderungen vorbehalten.

Studienintegrierte Praxis im Bachelorstudium

Im 3. und 4. Semester findet in den Bachelorstudiengängen Soziale Arbeit, Heilpädagogik und Kindheitspädagogik die studienintegrierte Praxis statt. Sie beinhaltet die Vorbereitung und Durchführung der Praxistätigkeit in einer anerkannten Praxisstelle (20 Wochen), Praxisbegleitseminar sowie praxisbegleitende Gruppensupervision.

Im Bachelorstudiengang Religionspädagogik in Schule und pastoralen Räumen absolvieren die Studierenden zwei praktische Studieneinheiten: Im zweiten Semester die fachlich angeleiteten Schulpraktischen Studien I (Umfang: 8 Hospitationstage im schulischen Religionsunterricht einer katholischen Schule und Praxisbegleitseminar an der Hochschule).
Im fünften Semester die Schulpraktischen Studien II bzw. Pastoralpraktische Studien (Umfang 4wöchige Praxisphase mit Praxisbegleitseminar und Supervision).

Projektarbeit im Bachelor- und Masterstudium

Die dezidierte Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie und beruflicher Praxis ist im Bachelorstudiengang Religionspädagogik in Schule und pastoralen Räumen im Modul „Die Zeichen der Zeit deuten – theologisch reflektierte Projekte initiieren und durchführen“ im 4. - 5. Semester und in den konsekutiven Masterstudiengängen Soziale Arbeit und Heilpädagogik im Modul „Entwicklung und Umsetzung von Projekten“ im 2.- 4. Semester des Studiums curricular verankert.
In Kooperation mit Partner_innen und Adressat_innen aus der Praxis erfolgt die eigenständige Entwicklung, Durchführung, Evaluation und Präsentation eines eigenen (Praxisforschungs-)Projektes. Theorien und Methoden der Praxisforschung werden exemplarisch erprobt und projektorientiertes Handeln zur Vertiefung von Handlungskompetenzen genutzt. Studierende erwerben so die Fähigkeit, Arbeitsformen und -ansätze forschungsorientiert weiterzuentwickeln.

Auch im weiterbildenden Masterstudiengang Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession ist diese Form des Theorie-Praxis-Transfers im Modul „Projektarbeit mit Coaching und Präsentation“ curricular verankert. Unter fachlicher Begleitung durch Dozierende des Studiengangs oder /und Expert_innen und AnsprechpartnerInnen im Arbeitsfeld setzen Studierende in Kleingruppen ein Projekt um.
Pro Projekt sind 2 Berater_innen zu wählen, die das Projekt mit ihrer Expertise begleiten.
Den Abschluss der Projektphase bildet ein mehrtägiges Kolloquium, an welchem die Projekte präsentiert, diskutiert und beurteilt werden. An dieser Präsentation sind je 2 Dozent_innen des Studiengangs oder auswärtige Expert_innen, die das Projekt begleitet haben, als Beurteiler_innen, sowie die Mitstudierenden und weitere Interessierte anwesend.

Berufsbegleitend und tätigkeitsbegleitend studieren

Das Format der berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge (Soziale Gerontologie, Soziale Arbeit, Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie, Master Menschenrechtsprofession und Klinische Soziale Arbeit) sowie des tätigkeitsbegleitenden Masterstudiums (Soziale Arbeit und Heilpädagogik) befördert aufgrund der einschlägigen beruflichen Vorerfahrung der Studierenden und/oder ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit eine besondere Verzahnung von wissenschaftlicher Theorie und beruflicher Praxis und ermöglicht den direkten rekursiven Transfer (Wissenschaft <-> Praxis).

Weitere Transferstrukturen

Exkursionen, Einbindung externer Expertise in Seminareinheiten und vor allem der Pool an Lehrbeauftragten mit ihrer einschlägigen Praxiserfahrung bilden überdies den übergreifenden Schwerpunkt für Transfers in der Lehre an der KHSB ab.