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Satzung des Instituts für Soziale Gesundheit

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§ 1 Rechtsstatus und Aufgaben

(1) Das Institut für Soziale Gesundheit (ISG) ist ein Institut in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) und nimmt seine Zuständigkeiten im Rahmen der Verfassung der KHSB (§11, Abs 1, Nr. 5) und des allgemeinen Hochschulrechts wahr. Es ist ein Instrument der Förderung von Bildungs- und Forschungsaktivitäten der KHSB. 

(2) Das ISG hat die Aufgabe, die Soziale Gesundheit der Bevölkerung durch innovative Praxis, Forschung und Weiterbildung zu fördern. 

(3) Dies soll insbesondere geschehen durch

  •  Beratung und Unterstützung von Personen und Gruppen, deren Gesundheit insbesondere durch soziale Faktoren bedroht oder beeinträchtigt ist.
  •  Entwicklung und Erprobung innovativer Handlungs- und Forschungskonzepte der gesundheitsorientierten Sozialarbeit bzw. der Klinischen Sozialarbeit zur Förderung der sozialen Gesundheit
  •  Durchführung von Forschungsprojekten
  •  Durchführung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen mit dem Ziel der Information und Qualifizierung in Kooperation mit dem Referat Weiterbildung der KHSB
  •  Durchführung von Tagungen 
  • Kooperation mit Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens im Sinne der Ziele des Instituts, insbesondere mit dem „Verein zur Förderung der Sozialen Gesundheit“

 (4) Das Institut wird durch Drittmittel finanziert.

 (5) Das ISG erstattet jährlich den Organen der KHSB Bericht. 

 (6) Die Dienstaufsicht über das ISG liegt bei der Rektorin/beim Rektor der KHSB.

 § 2 Mitglieder

(1) Dem ISG gehören die haupt- und nebenamtlichen Lehrkräfte der KHSB in den Bereichen Gesundheitsorientierte Soziale Arbeit und Klinische Sozialarbeit, soweit sie dem Institut beitreten, sowie die übrigen am ISG tätigen wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Weitere Professorinnen/Professoren der KHSB können auf Vorschlag der Institutsleiterin/des Institutsleiters von der Rektorin/vom Rektor zu Mitgliedern ernannt werden. 

(2) Die wissenschaftlichen Mitglieder arbeiten an den Aufgaben des ISG eigenverantwortlich mit, soweit diese Satzung keine anderen Verantwortlichkeiten festlegt. 

§ 3 Institutsleiterin/Institutsleiter und stellvertretende Institutsleiterin/stellvertretender Institutsleiter

(1) Institutsleiterin/Institutsleiter des ISG ist die Inhaberin/der Inhaber einer Professur an der KHSB, die/der für die Realisierung der in § 1 (2 und 3) dieser Satzung genannten Aufgaben fachlich geeignet ist. Eine stellvertretende Institutsleiterin/stellvertretender Institutsleiter wird auf Vorschlag der Institutsleiterin/des Institutsleiters von der Rektorin/vom Rektor der KHSB bestellt. Die Funktion als Institutsleiterin/Institutsleiter oder stellvertretender Institutsleiterin/stellvertretendem Institutsleiter endet bei Ausscheiden aus der KHSB. 

 (2) Ist die Institutsleiterin/der Institutsleiter an der Ausübung ihrer/seiner Funktion verhindert, werden seine Aufgaben für die Zeit der Verhinderung von seiner Stellvertreterin/seinem Stellvertreter wahrgenommen. Wenn die Institutsleiterin/der Institutsleiter ihr/sein Amt niederlegt oder ausscheidet, nimmt die Stellvertreterin/der Stellvertreter ihre/seine Aufgaben bis zur Neubestellung der Leiterin/des Leiters wahr.

 § 4 Aufgaben der Institutsleiterin/des Institutsleiters

(1) Die Institutsleiterin/der Institutsleiter führt die laufenden Geschäfte des ISG. Sie/er koordiniert die Zusammenarbeit der Mitglieder des Instituts. Er beruft den Beirat ein und ist Sprecherin/Sprecher des ISG. 

(2) Die Institutsleiterin/der Institutsleiter besorgt alle Aufgaben zur Verfolgung der Institutsziele. Zu ihren/seinen Aufgaben gehören insbesondere

  • das Anwerben von Projekten und Fördermitteln
  • die Koordination der Praxis, Forschung und Weiterbildung
  • die Durchführung von Kooperationen
  • die Regelung der finanziellen Angelegenheiten des Instituts gegenüber der Hochschule und
  • die Vertretung des ISG nach außen. 

(3) Zur besseren Wahrnehmung dieser Aufgaben kann die Institutsleiterin/der Institutsleiter einzelne Institutsmitglieder oder Arbeitsgruppen der Mitglieder mit bestimmten Aufgaben beauftragen. 

(4) Die Institutsleiterin/der Institutsleiter vertritt und verantwortet das ISG gegenüber der Rektorin/dem Rektor der KHSB. Sie/er informiert regelmäßig den Beirat. 

§ 5 Beirat

(1) Der Beirat des ISG unterstützt und berät das Institut und seine Angehörigen in allen die Aufgaben des ISG betreffenden Fragen, insbesondere bei der Ausrichtung der Praxis, Forschung und Weiterbildung, der Gewinnung von Kooperationspartnerinnen/Kooperationspartnern und Förderinnen/Förderern sowie bei den Kontakten zu öffentlichen Akteurinnen/Akteuren.

(2) Der Beirat besteht aus Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kirche und des öffentlichen Lebens, die auf Vorschlag der Institutsleiterin/des Institutsleiters von der Rektorin/vom Rektor der KHSB für drei Jahre berufen werden. Der Beirat kann aus seinen Mitgliedern eine Vorsitzende/einen Vorsitzenden wählen. 

(3) Der Beirat wird von der Institutsleiterin/vom Institutsleiter regelmäßig konsultiert und mindestens einmal jährlich zu einer Sitzung einberufen. Die Institutsleiterin/der Institutsleiter des ISG nimmt an den Sitzungen des Beirats teil.

(4) Die Mitglieder des Beirats sind zur Diskretion verpflichtet, insbesondere in Bezug auf Gegenstände, die ihrer Natur nach vertraulichen Charakter haben. 

(5) Der Beirat kann sich eine Geschäftsordnung geben. 

§ 6 Kooperationspartner

(1) Das ISG kooperiert mit dem „Verein zur Förderung der Sozialen Gesundheit“ sofern dieser gegründet worden ist.

(2) Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann das ISG weitere Kooperationen mit anderen Einrichtungen und sonstigen Institutionen, insbesondere aus dem sozialen Sektor, eingehen. 

(3) Wenn Dauer und Art der Kooperation es nahe legen, sind von der Institutsleiterin/vom Institutsleiter mit der Kooperationspartnerin/dem Kooperationspartner schriftliche Vereinbarungen über die Kooperation zu treffen. Dabei ist zwischen projektbezogenen und ständigen Kooperationen zu unterscheiden. 

(4) Die Kooperationsvereinbarungen bedürfen zu ihrem Inkrafttreten der Gegenzeichnung durch die Rektorin/den Rektor der KHSB. 

§ 7 Evaluation

Das Institut wird nach fünf Jahren evaluiert. 

§ 8 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Beschlussfassung im Akademischen Senat und der Genehmigung durch das Kuratorium mit der Veröffentlichung in den Mitteilungen der KHSB in Kraft.