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In diesem Bereich erhalten Sie Informationen und Material zu aktuellen und vergangenen Veranstaltungen des Instituts für Soziale Gesundheit.

VERSUKI - Projekt abgeschlossen

Ergebnisse des Modellprojektes "Jetzt Mal Anders - Ohne Gewalt klarkommen"

Ausstellungseröffnung "Töten aus Überzeugung"

Modellprojekt "Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf"

 


VERSUKI - Projektbericht veröffentlicht

In Kooperation mit den Referaten Jugendhilfe' und Behindertenhilfe' des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin hat das ISG von März bis August 2014 die Versorgungs- und Unterstützungsangebote für Kinder mit geistigen, körperlichen und seelischen Behinderungen in Berlin untersucht. Das Forschungsprojekt verfolgte drei Fragestellungen:

  • Wie sind die leistungsrechtlichen und leistungserbringungsrechtlichen Rahmenbedinungen (SGB VIII / SGB XII) beschaffen?
  • Wie sind die Versorgungs- und Unterstützungsangebote für Kinder (Altersgruppe 6 bis 13) mit geistigen, körperlichen und seelischen Behinderungen in Berlin?
  • Bestehen besondere Bedarfe für spezielle Zielgruppen (etwa für Kinder mit Migrationshintergrund)?

Neben einer Klärung der Rahmenbedingungen in Berlin wurden exemplarisch drei Bezirke in den Fokus genommen (Lichtenberg, Pankow und Tempelhof-Schöneberg) und hinsichtlich der Gestaltung und Umsetzung der Eingliederungshilfe verglichen.

Der Abschlussbericht liegt nunmehr vor und kann hier heruntergeladen werden:

VERSUKI Abschlussbericht 2015

Vorab hat der Jugendhilfereferent des Paritätischen Berlin, Andreas Schulz, den Leiter der Studien, Prof. Dr. Karlheinz Ortmann, zu den Ergebnissen interviewt. Das Interview ist nachzulesen im


Ergebnisse Modellprojekt „Jetzt Mal Anders – Ohne Gewalt klarkommen“

Informationsveranstaltung zu neuem Beratungskonzept am 09.05.2014 10:00 - 12:00

Mit dieser Veranstaltung möchten der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin Gelegenheit zur Information über das Modellprojekt „Jetzt Mal Anders – Ohne Gewalt klarkommen“ geben, mit dem erstmals in Deutschland umfangreiche Erfahrungen mit der lösungsorientierten Beratung von gewaltbetroffenen Paaren gesammelt werden konnten. Zudem werden die Ergebnisse der zweijährigen Begleitforschung durch das Institut für Soziale Gesundheit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Programmflyer
Powerpoint:
a) Gerber/Ortmann: Ergebnisse der Begleitforschung zum Pilotprojekt "Jetzt Mal Anders - Ohne Gewalt klarkommen"

Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Ausstellung "Töten aus Überzeugung"

Feierliche Eröffnung am 08. Mai in der Aula der KHSB

Der NS-Staat strebte eine einheitliche, rassisch reine, gesunde Gesellschaft an.
Jeder, der anders war, konnte verfolgt, verletzt oder ermordet werden. Psychisch kranke Menschen und geistig behinderte sowie als unheilbar eingestufte Patienten wurden zu hunderttausenden zwangssterilisiert und ab 1939 in Deutschland und vielen besetzten Gebieten ermordet. Nur wenige leisteten Widerstand, die meisten Täter blieben unbehelligt.

Die Ausstellung zum Thema T4 ist mit dem Anliegen verbunden, eine für die
Euthanasie-Opfer der NS-Gewaltherrschaft emotional geprägte Erinnerungs- und Gedenkkultur zu schaffen, getragen von Betroffenheit, Trauer und Mitgefühl, fern einer historischen Aufarbeitung, die sich ausschließlich auf die Vermittlung von Daten, Fakten und Zahlen bezieht.
Die Ausstellung stellt in Fotographien, Dokumenten und Szenen (acht Schaukästen) die grausamen Methoden und Verbrechen der Nationalsozialisten gegen Menschen mit Behinderung dar, gemäß dem Gedanken von Theodor Adorno, Auschwitz in sein Inneres vorzulassen und somit die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht zu verdrängen.

Die Ausstellung wird von Michael Gollnow (Pinel) koordiniert und ist vom 08. Mai bis zum 06. Juni an der KHSB zu sehen. 

Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am 08. Mai um 11.00 Uhr in der Aula der KHSB. 

Anschließend wird der Film "Böse Spiele sind verboten" gezeigt


Modellprojekt „Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf“

Das Institut für Soziale Gesundheit (ISG) der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin wurde in einer ersten Phase von Juli 2012 bis Dezember 2013 im Rahmen der INNOPUNKT-Initiative "Beruf, Familie, Pflegen. Neue Vereinbarkeitslösungen für Brandenburg" über Lottomittel durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) des Landes Brandenburg gefördert. Im Rahmen der ersten Modellphase wurde im September 2012 eine Vereinbarkeitskoordinatorin in der Stadt Eisenhüttenstadt eingesetzt, die in erster Linie betriebliche Strategien zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in Wirtschaftsunternehmen befördern sollte. Zudem wurden pflegende Personen angesprochen, die sich in Beschäftigungsverhältnissen ohne betriebliche Vereinbarkeitsstrategien befanden. Weil deren Zeithaushalt nicht durch arbeitsorganisatorische Arrangements kompensiert wird, sollten dafür individuelle Entlastungskonzepte entwickelt werden.

Seit Januar 2013 befindet sich das Modellprojekt in der nächsten Modellphase und wird im Rahmen des AG SGB XII bis Dezember 2016 durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie und den Landkreis Oder-Spree weiter gefördert. Neben dem Standort Eisenhüttenstadt agiert das Modellprojekt in Erkner. Diesen beiden Pflegestützpunkten kommt dabei besondere Bedeutung zu: Ihnen sind Vereinbarkeitskoordinatorinnen zugeordnet, die die Pflegestützpunkte entlasten, deren Angebot erweitern und engagierte BürgerInnen in die Netzwerkarbit der Pflegestützpunkte integrieren.

Weitere Informationen zum Modellprojekt sind unter www.vereinbarkeitslotsen.de zu finden.